Im Privatjet nach Davos, das Klima retten

“…..Von einem Privatjet-Aficionado, der unter Zurücklassung einer CO2-Spur, die ein „Normalo“ in seinem ganzen Leben nicht schafft, zum Klimagipfel anreist, lässt man sich halt nicht gern Flugscham wegen der jährlichen Urlaubsreise einreden. Ist das wirklich so schwer zu verstehen? mehr hier

5 comments

  1. Marianne GOLLACZ

    Auch in der Zeit des Ablasshandels hat die Elite in Saus und Braus gelebt. So wie damals ist auch heute die einfache Bevölkerung bereit, sich von den ihnen drohenden Qualen freizukaufen. Genau wie damals fühlt sich die Bevölkerung auch heute schuldig und als Sünder. Damals konnte man auch im Fegefeuer leidende Angehörige durch den Kauf eines Ablassbriefes von den Qualen erlösen. Um die einem selbst und vor allem den vielen Unschuldigen bevorstehenden Qualen durch den Klimawandel zu lindern, ist man heute bereit, freiwillig (die von Wissenschaftlern und Experten vorgeschlagenen) Opfer zu bringen. Man ist bereit, sein Leben durch Impulse der diversen politischen Parteien freiwillig einzuschränken. Dass im Mittelalter die Menschen nicht durchschaut haben, wie sie an der Nase herumgeführt wurden, ist verständlich. Dass dies in einem aufgeklärten Europa, mit freiem Bildungszugang für Alle, mit einfachen mittelalterlichen Methoden möglich ist, lässt den Schluss zu, dass Bildung, die lediglich eine auf einer Festplatte gespeicherte Ansammlung von Informationen ist, nicht vor Manipulation schützt.
    Aber zu diesem Thema hat Herr Stargl bereits mehrere interessante Artikel geschrieben.

  2. Gerald Steinbach

    https://www.google.at/amp/s/www.monopol-magazin.de/saenger-michael-stipe-engagiert-sich-fuer-extinction-rebellion%3famp

    Der REM Sänger nachdem sich seine Band aufgelöst hat, engagiert er sich nunmehr als klimaaktivist , der hat so viel CO2 rausgelassen als ich nicht einmal in 50 Leben produzieren würde.
    Klimaschutz oder Klimaaktivist dürfte als neues Spielzeug für Künstler und ähnliche Typen mit gewaltigen Kontostand sein
    Spürbar bezahlen muss es aber der Huber,Mayer…die wahrscheinlich einmal im Jahr nach Spanien geflogen sind mitsamt der Familie

  3. Johannes

    Und trotzdem ist auch der Artikel ein klein bisschen scheinheilig.
    Was will Herr Urschitz also wirklich?
    Will er kein Treffen von Wirtschaftskapitänen um über die Zukunft nachzudenken ?
    Will er schon ein Treffen aber die Wirtschaftskapitäne sollen mit allem, nur nicht mit Flugzeugen anreisen ?
    Sollen alle mit dem Zug anreisen?
    Wie geht das mit Managern aus Übersee ? Mit dem Katamaram, wie Greta ?
    Wann sollen sie dann rechtzeitig wegfahren, wer kümmert sich in den 6 Wochen (Hin und Rückfahrt) um das Unternehmen?

    Ich werde aus der Kritik nicht wirklich schlau, soll man solche Veranstaltungen jetzt generell meiden, soll man zu Fuß hingehen?
    Sollen nur die kommen welche im Umkreis von 50 Kilometer leben.

    Natürlich kommt es darauf an was die Weitgereisten dann sagen, ein Herr Schwarzenegger zum Beispiel ist für mich tatsächlich unglaubwürdig. Ich weiß nicht was die Industriekapitäne dort sagen werden aber wenn einige vielleicht den Mut haben die Gelegenheit zu nützen um auch auf die Bedeutung von Wohlstand und Bekämpfung von Armut durch industriellen Fortschritt zu werben hätte sich die Reise, auch mit dem Privatjet vielleicht gelohnt.

  4. sokrates9

    Man kann es nicht oft genug darstellen;97% des C02 ist natürlichen Ursprungs, 3% vom Menschen gemacht! Von diesen 3% hat Europa einen Anteil von 10% und damit will die EU das Weltklima auf 1,5Grad begrenzen. Dies gilt nur unter der Annahme dass das C02 wirklich der alleinige Faktor für die Temperaturzunahme ist und Sonnenaktivität, Erdachsenverschiebung usw keine Rolle spielen!

  5. Der Realist

    Da lob ich mir halt den Schwarzenegger, der ist über den Atlantik gerudert, und jetzt ist er gerade mit dem Radl nach Kitzbühel unterwegs, hoffentlich kommt er rechtzeitig an, auf seine Statements zum Klimaschutz warten eh schon alle gespannt.
    Dem Vernehmen nach, ist ab morgen der Luftraum um Kitzbühel für eine Woche gesperrt, die Promis müssen daher statt dem Heli eine Pferdekutsche für die Anreise nehmen, zudem werden nur mehr E-Autos in die Stadt gelassen, wer keines hat, muss halt zu Fuß gehen, ist bei der Abreise zum Abbau des Restalkohols eine echter Vorteil.

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