Im Zeitalter des Kapitalkonsums

Von | 8. Februar 2018

Ist in der aktuellen politischen Debatte von Kapital die Rede, wird dieser Begriff stets sehr eindimensional verstanden: Ob es sich nun um die Kapitalanlage eines sparenden Bürgers, die Frage der Kapitalreserven von Vorsorgekassen, das Startkapital eines Jungunternehmers oder die Kapitalgewinnsteuer auf Anlagen handelt – Kapital wird in all diesen Fällen mit Geld gleichgesetzt. Doch Kapital ist nicht gleich Geld. Ersteres ist eine weitgehend irreversible Struktur, die sich aus heterogenen Elementen wie Gütern, Wissen, Kontexten, Menschen, Talenten und Erfahrungen zusammensetzt. Geld ist bloß jenes Hilfsmittel, das es uns ermöglicht, die unglaublich komplexe Kapitalstruktur einheitlich zu erfassen und mit ihr betriebswirtschaftlich zu kalkulieren. Geld dient als Grundlage für die wirtschaftliche Bewertung der verschiedenen Ausprägungen von Kapital.   weiter hier

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