Im Zweifel gegen die Juden

Über den Unterschied zwischen Rassismus und Antisemitismus und Jakob Augstein, den Ken Livingstone unter den deutschen Publizisten, der das eine mit dem anderen erledigen zu können glaubt und sich damit selbst widerlegt. (hier)

3 comments

  1. Fragolin

    Und in Österreich kommt eine Musliam in’s “neue” Regierungsteam, die als Chefin einer Fatah-nahen Palästinenserorganisation in Österreich auch Kongresse mit Fatah-Funktionären organisiert hat.
    Zur Fatah (arabisch “Eroberung”) muss man wohl nicht viel sagen. In ihrer Verfassung steht an oberster Stelle die “komplette Befreiung Palästinas” und die “Ausrottung der ökonomischen, politischen, militärischen und kulturellen Existenz des Zionismus”. Eine lupenreine Judenhasserin wechselt in die österreichische Regierung.
    Und jetzt kommt der Clou: Die vereinigte Linke um den Herrn VdB droht uns seit Wochen im Falle eines blauen BP-Wahlsieges mit einer schlimmen internationalen Optik, sollte ein von ihnen so bezeichneter “Rechter” ein Staatsamt erlangen. Und dann heben sie eine Vertreterin einer Organisation in ein Regierungsamt, der die Ausrottung der Juden eine Herzensangelegenheit ist?
    Kommt das jetzt nur mir ein klein bisschen seltsam vor?

  2. Falke

    @Fragolin
    Ganz genau charakterisiert. Ganz nebenbei gehört die Dame auch zur extremen Linken der Wiener Roten, selbstverständlich auch eine Vertreterin der Welcome-Schreier. Wenn man dazu noch berücksichtigt, dass die einzigen zwei Minister, die geblieben sind (Stöger, Oberhauser), gestandene Gewerkschafter sind, kann man sich ungefähr vorstellen, was uns unter dem großartigen neuen Bundeskanzler erwartet, der ja bereits als ÖBB-General ein braver Knecht der Gewerkschaft war. Dazu hat er sich noch in der ZiB2 selbst überschwänglich für seine Schlepperdienste gelobt. Gott schütze Österreich!

  3. Rennziege

    18. Mai 2016 – 10:38 Falke

    Servus! Das Schuschnigg-Zitat “Gott schütze Österreich!” ist gut, aber in diesem Fall überdehnt. Denn als deraufrechte Kurt dies am 24. Februar 1938 sagte, wurde die Erste Republik von übermächtigen Feinden jenseits der Nordgrenze bedrängt, die noch dazu auf zahlreiche inländische Patreigänger bauen konnten.
    Was zur Zeit in Österreich abläuft, sehe ich aus der Ferne als die seit Schüssels Abschied als langlebige commedia dell’arte, die dank niedriger Anforderung an Geschmack und Hirn des Publikums das Pawlatschentheater immer noch füllt. So wird auch die jüngste Personalrochade (ich bezweifle, dass eine dieser alten und neuen Pappnasen Schach spielen kann) als Erfolgsstück bejubelt, kaum dass der Vorhang hochgegangen ist; sogar “Die Presse” ist sich dafür nicht zu gut. Aber wir wissen ja: Wer gut schmiert, der fährt gut. (Alte Eisenbahner- und Autofahrerweisheit, nichts weiter. :-))

    Nur: Auch eine Pawlatschen braucht Leut’, die das Bühnenhandwerk gelernt haben, und dessen ultima ratio lautet: Das Publikum lässt sich nur bis zum dritten Akt verschaukeln. Aber der muss eine Logik haben, Herzen und Seelen erreichen. Dann funktioniert’s. (Ich glaube, so was sinngemäß aus dem Munde Nestroys gelesen zu haben, kann es aber nimmer festnageln.)

    Das als fortschrittlich posaunte und “unglaublich verjüngte” Ensemble der österreichischen Kabinettspawlatschen erfordert kein “Gott schütze Österreich!”. Diese Schauspieler flüstern beim Amtseid maximal “Gott schütze mich und meine Pfründe bis ans Ende aller Tage!”, sofern sie das Wort “Gott” nicht eh als “pfui!” empfinden — damit eh auf dem Trip der christlichen Kirchen unserer wildromantischen Tage.

    Shakespeare, Goethe, Schiller, Lessing, Kleist et mult. al. wussten, wie man erfolgreiche Stücke schreibt. Die heutigen Staatskünstler, zu denen ich auch die Ringelspielfahrer der sogenannten Elite zähle, wissen es nicht, und sie alle geben nur erfolglose Gastspiele, leider zu immensen Gagen.

    Gottlob bleibt das Publikum dieses Schmierentheaters allmählich aus oder sucht sich andere Vergnügungsstätten. Das ist der einzige Lichtblick, der uns Österreichern oder allen EU-Bürgern zur Zeit bleibt.

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