Kanadischer Imam: „Homosexuelle sind die Verbündeten der Zionisten und müssen mit dem Tod bestraft werden“

Von | 16. Juni 2016

„Dr. Abdullah Hakim Quick is a Canadian historian, social activist and religious leader of African and Native American descent, who learned Islamic Studies at the Islamic University of Madinah, Saudi Arabia and completed his MA and PhD in history at the History Department of the University of Toronto. (…) For over ten years, Quick was the Director of the Islamic Social Services and Resources Association. Currently, Quick is residing in Toronto, Canada and is the Head of the History Department of Al Maghrib Institute and the Director of Outreach for the Canadian Council of Imams….. (weiter hier)

21 Gedanken zu „Kanadischer Imam: „Homosexuelle sind die Verbündeten der Zionisten und müssen mit dem Tod bestraft werden“

  1. Fragolin

    Also das hat der jetzt nicht so, äh, ich meine, eigentlich hat das ja nichts mit, äh, nun ja, also im Islam ist es ja eigentlich so, ääääh, ach ja, Einzelmeinungen von Musli…, ach warte, ist ja ein Imam, also, nochmal, äääh, wie erkläre ich es am besten – hm, kann man den Beitrag nicht einfach löschen? Muss man das medial breittreten und den Rechtradikalen einen Vorwand geben, gegen arme Muslime zu hetzen?
    Ah, ich weiß wie wir das hinkriegen: Auf dem Ortnerblog wird durch gezielte Falschinformation ein verhetzendes Bild des Islam gezeichnet und Aussagen muslimischer Rechtsgelehrter aus dem Zusammenhang gerissen, um islamophobe Hetze zu betreiben!
    HA! Es ist egal, was der Imam gesagt hat, es zählt nur die Tatsache, dass er hier zum Schüren diffuser Wasweißich Istauchegal genutzt wird! Staatsschutz ermittle!!!!!
    (Muss ich es erwähnen, dass das Satire ist? Seit Nuhr und Böhmermann weiß man das ja nicht mehr so genau…)

  2. Calderwood

    Das ist keine Satire sondern die Beurteilung der Dinge aus islamischer Sicht durch einen Mann, der sich mit dem Islam gut auskennt.

  3. Falke

    In Kanada bzw. Australien darf er das natürlich öffentlich sagen, da herrscht tatsächliche Meinungfreiheit (ob das nun p.c. ist oder nicht). Ich wäre nur neugierig was passieren würde, wenn das bei uns ein Imam verkünden würde. “Verhetzung”? Unerhebliche “Einzelmeinung”? Berufsverbot? Ausweisung? Eigentlich nicht, denn er sagt ja nicht ausdrücklich, dass es seine Meinung sei, sondern dass es der Islam so erfordere. Damit müsste der Islam eigentlich bei uns verboten werden. Oder hieße das, dass der Imam den Islam bzw. den Koran nicht richtig kennt?

  4. Calderwood

    Mit dem Islam ist es so ähnlich wie mit dem Nationalsozialismus. Beides sind zivilisationsfeindliche totalitäre Ideologien, was aber bei weitem nicht heißt, daß jeder Anhänger deshalb ein böser Mensch oder gar ein Straftäter sein muß.

    Ob die beiden verboten werden sollten oder nicht, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein. Aber nur eines zu verbieten und das andere nicht, ist inkosequent. Wer das vertritt, hat ein Glaubwürdigkeits-Problem.

  5. Thomas Holzer

    Wie dumm kann man eigentlich sein?!
    Und wie dumm müssen eigentlich die Menschen sein, die derlei Schwachsinnigkeiten auch noch “glauben” schenken?!

    Eine Tragödie, die sich da vor unser aller Augen und Ohren abspielt

  6. Reini

    … eigentlich müssten alle Homosexuelle in Österreich nach solchen Berichten die FPÖ wählen.

  7. Thomas Holzer

    @Calderwood
    Mit Verboten bekommt man verrückte, dumme “Ideen” nicht aus den Gehirnen der Menschen!

  8. Gerald Steinbach

    Reini@
    Ne würden sie nicht machen, weil unter den meisten Lesben und Schwule vorherrschende Meinung ist, das diese homophob sind

  9. Gerald Steinbach

    In Deutschland ist die AfD deshalb homophob weil sie eine gleichgeschlechtliche Ehe nicht tolerieren würde,…so leicht ist man schon islamophob, der Imam ist es natürlich nicht

  10. Gerald Steinbach

    schon islamophob = gemeint ist natürlich homophob
    Man bringt ja das schon durcheinander

  11. astuga

    Und wie auch dieser Fall schön zeigt, ist das kanadische Integrations- und Einwanderungskonzept zwar um Welten besser als unseres.
    Aber beim Islam versagt es ebenso – zwangsläufig.

    Weil nicht die Mehrheitsgesellschaft und deren Einstellung zur Migrationsfrage oder zum Islam das Problem ist, sondern der Islam selbst.

  12. wbeier

    @Gerald Steinbach
    >Ne würden sie nicht machen, weil unter den meisten Lesben und Schwule vorherrschende Meinung ist, das diese homophob sind (die FPÖ)<
    Machen sie bitte nicht den Fehler und vermischen individuelle Positionen intelligenter Schwuler mit jenen der sogenannten Schwulenlobby. Die beißen natürlich nicht jene subventionierende Hand die sie, ihre Einrichtungen und Folklore füttert.
    Kritische Schwule spüren schon längst, wie sie politisch mißbraucht werden.

  13. NornertG

    Ich finde es dankenswert, daß der Imam offen sagt, was der Islam für Homoerotiker (“Sexualität” ist hier der falsche, weil irreführende, Begriff; S. meint immer nur die zielgerichtete Aktion zur Befruchtung von Eizellen.)
    Das ist weniger gefährlich als wenn man alle Muslime zum Heucheln zwingt. Die Gutmenschen werden es zwar auch so nicht glauben, doch die weniger bekloppten haben dadurch wenigstens die Chance einem unverdienten “Darwin-Award” zu entgehen …

    Das Elend unserer Tage ist doch nicht der feindlich gesinnte Islamist oder “Nazi”, sondern die totale Herrschaft des “Ewigen Spießers”, dem Max Frisch mit seinem “Biedermann…” ein Denkmal gesetzt hat. Er nannte es zurecht “Ein Lehrstück ohne Lehre”, weil derjenige, an den es gerichtet ist, es nicht verstehen würde. Allen anderen kann es sehr wohl eine Lehre sein. Und nur für die gab er sich die Mühe. Fürchtet den Spießer, heute auch “Gutmensch” genannt!
    (Übrigens erkennt man einen “Biedermann” zuverlässig daran, daß er die völlig dumme Frage, “Vor wem wollte Frisch uns damit warnen. Dem Nazis oder den Kommunuisten?”. stellet.)

    Für jene, die das Stück noch nicht kennen zur Schnellrezeption:
    http://www.youtube.com/watch?v=jrGmNXjjDNk (Verfilmung von 1963)
    http://www.youtube.com/watch?v=HI9L2Pf7Wa4 (Hörspiel von 1953)

  14. Christian Weiss

    Alles Zionisten! Alles!
    Die Frauen ja wahrscheinlich auch. Die muss man ja in Säcke packen, sonst sind sie für den triebunterdrückungsunfähigen Muslimen auch eine Gefahr.

  15. Gerald Steinbach

    wbeier@ wen dem so ist, tausend Rosen, ein paar Erfahrungen haben anderes gezeigt

  16. gms

    wbeier,

    > Kritische Schwule spüren schon längst, wie sie politisch mißbraucht werden.

    Wie nebenan schon ausgeführt: Wirklich Kritische würden sich in Anlehnung an altgriechische Verhältnisse auch der Bezeichnung ‘schwul’ widersetzen, der anders als das begrifflich weniger aufgeladene ‘homosexuell’ mit Tuntigkeit einhergeht und dergestalt mit Männlichkeit unvereinbar ist.
    Anno dazumals gingen Homoerotik und Patriachat noch unter einen Hut, was von heutigen Linken mit der bevorzugten Wortwahl ‘Schwule’ trefflich verkleistert wird, sei’s wissentlich oder unbewußt.

  17. gms

    Gerald Steinbach,

    > wen dem so ist, tausend Rosen, ein paar Erfahrungen haben anderes gezeigt

    Vereinnahmungen und damit das auf’s Glatteisführen großer Teile einer Gruppe wirken, bloß sie sind nicht unumkehrbar. “Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.”
    Egal nun, wessen Erfahrungen stichhaltig sind, am Ende des sprichwörtlichen Tages regelt sich das Meiste von selbst, kann man doch nicht alle Leute permanent verschaukeln.

  18. mariuslupus

    Wichtig dass es Leute gibt die diesen Imam zuhören. Ein intelligenter Mensch hört zu , um zu wissen was seine Feinde vorhaben.
    Auch in Europa ermuntern Imame ihre Jünger zu Beseitigung der Homosexuellen. Nur niemand, ausser den Jüngern, will den Imamen zuhören, oder man hört absichtlich weg. Die in ihren Wolkenkukcksheimen eingemieteten Gutmenschen wollen überhören, dass die Imame bei der nächsten Botschaft alle Ungläubigen meinen könnten. Verbrechen fangen immer mit Worten, Botschaften, Aufrufen an.
    Imame haben Redefreiheit, dürfen nicht kritisiert werden, und wer das trotzdem wagt, ist ein hetzerischer Islamfeind

  19. Lisa

    @nornertG: Von der “poymorph-perversen” (sic!) Sexualität des Neugeborenen, über die orale, anale und phallische gehts dann zur genitalen und nur diedient der Fortpflanzung.
    @gms: Da sehe ich jetzt aber nicht ein, was dieser Versuch einer Abwertung des Begriffs „schwul“ soll: homosexuell ist der Oberbegriff für gleichgeschlechtliche Sexualpraktiken, aber kein Synonym für „schwul“, das üblicherweise nur für die Hs. der Männer gebraucht wird, die Hs. bei Frauen wird meist lesbisch genannt. Das hat nichts Abwertendes – denn auch wenn es Blondinen-Witze gibt, wird damit die Beschreibung „blond“ nicht abgewertet. Zudem gehen Gefühle und Sexualität nicht immer zusammen: es gibt Menschn, die gefühlsmässig aufs eigene Geschlecht stehen, körperlich aber aufs andere. Gibt’s ja auch bei Heteros: erregt wir ein Mann nur bei Huren oder Pornos, innig lieben aber tut er seine Frau…
    Ist ja letztlich auch egal, wenn nieman Schaden erleidet:
    „Selig, wer sich vor der Welt ohne Hass verschliesst,
    einen Freund am Busen hält und mit dem geniesst“ JWG sagts so schön…

  20. gms

    Lisa,

    > Da sehe ich jetzt aber nicht ein, was dieser Versuch einer Abwertung des Begriffs „schwul“ soll:

    Niemand nahm eine Abwertung vor.

    Wahrscheinlich haben Sie schon vom Buch mit dem Titel “Die große Verschwulung” gehört. Dabei entstehen im Kopf selbst des redlichsten Klardenkers andere Bilder, als enthielte er ‘Verlesbung’ oder ‘Homosexualisierung’.

    Wie bereits dargelegt, verwehren sich manch männlichliche HS der Zuschreibung ‘schwul’, weil sie es angesichts der damit einhergehenden Nebenbedeutung schlichtweg nicht sind. Das kann man nachvollziehen, ohne deswegen zugleich eine Abwertung wessen auch immer feststellen zu müssen.

  21. NornertG

    “Lisa @nornertG: Von der „poymorph-perversen“ (sic!) Sexualität des Neugeborenen, über die orale, anale und phallische gehts dann zur genitalen und nur diedient der Fortpflanzung.”

    Hauptsache wir haben mal ‘ne Meinung und sei sie noch so faktenfrei, gelle?
    Wissen jedoch ist Hinterfragen: “Besonders jene Dinge, die von allen als ausgemacht angesehen werden, verdienen es, hinterfragt zu werden.” (Ich meine, Schopenhauer.)

    (1.) Ihre “polymorphe-Perversität” ist ein “Hirnfuck” eines Afterwissenschaftlers – auch wenn myriadenfach “anerkannt”. Denn mit Wissenschaft haben Freud und Reich wenig zu tun, viel jedoch mit Rabulistik und dem Medienhype um sie. Sie sind genauso “wissenschaftlich”, wie Religion, Klimawandel und Esoterik.
    Ich hab in meinen jungen Jahren genung von deren Quark gelesen und mir darüber den Mund fuselig diskutiert. Kinder sind auf fast Alles neugierig – und natürlich auch auf den Körper ihrer Spielkameraden oder ihr “A-a”. Daraus eine sexuelles Interesse zu basteln, ist aberwitzig, ja pervers. Sexelles Interesse kommt erst mit der Bildung der Sexualhormone auf. (Es waren nicht selten Kindererotiker, die sich mit solcher “Forschung” befassten.) Nach Ihrer Logik wäre ja dann auch Onanieren eine sexuelle Betätigung. Warum nicht auch Opium rauchen? Beides bedient das gleiche Lustsystem!

    (2.) Wo haben Sie den diesem Unfug über “schwul” eingetrichtert bekommen? Jedenfalls können Sie es brav abhaspeln! Ich finde, es gibt nichts peinlicheres, als Frauen, die sich für “Schwule” in die Bresche schlagen!
    Lassen Sie es sich von jemandem, der bei den Diskussionen um die Inthronisierung des Wortes “schwul” (Ende der 70er) dabei war, erklären. Die deutschen “Proletarier” hatten in den 1970ern die Kommunisten aller Couleur schwer enttäusch: Kaum hatten sie eine auskömliche Arbeit, eine Wohnung, ein Auto und Urlaub wurden sie zu kleinen Spießern und wollten den revolutionären Parolen der Roten nicht mehr folgen. In ihrer Not suchten sich diese nun neue “Revolutionäre Subjekte” und entdeckten die (vorher verachteten!) Homosexuellen (sowie die Gastarbeiter, bzw. Ausländer aller Art, und dann auch noch die “unterdrückten Frauen”) als neues Klientel. Geschult in der Kunst der Propaganda und der Menschenmanipulation, verfiel man darauf, das vormalige Volksschimpfwort “schwul” künftig selbst zu benutzen, es dadurch mit einer neuen Bedeutung und Konnotation zu beladen und dem Beschimpfer diese Wortwaffe zu entwinden. Anfangs war dies Wort fast allen nichtlinken Homos extrem unangenehm und sie wehrten lange mit, “Ich bin nicht schwul, ich bin homosexell!” ab. Aber durch hartnäckiges und trotziges Beharren erreichten die Linken endlich, daß “schwul” geradezu sakrosankt wurde und die “blöden Heten” (abfällig für “Heteros”; ja, als “schwul” gönnt man sich auch seine Schimpfworte) nun davor herumrutschen.
    Interessant ist, warum man es sich leisten konnte, auf das Ansehen bei den “Heten” pfeifen zu können.
    Nun, dank der “sozialen Errungenschaften” von SPD und Gewerkschaften, konnte man bereits damals aus der sozialen Hängematte heraus auf die “Heten” spucken. Denn dank der “Staatsknete”, die man dem “Malocher” und den “Ausbeutern” abgenötigt hatte, war man materiell angesichert und konnte sich voll der Berufsrevolutzerei widmen. Neben den Ansprüchen auf Kranken- und Arbeitslosengeld/-hilfe (Büchlein mit Anleitungen zur Krankheitssimulation und Adressen krankschreibewütiger Ärzte waren damals der Hit) war das BAFöG eine ganz dolle Grundlage: Minderbegabte konnten nun abgesichert durch langjähriges “Studieren” eines Laberfaches ihren revolutionären Neigungen nachgehen.

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