19 Gedanken zu „Immer mehr Juden fürchten sich vor Übergriffen

  1. Der Realist

    Wie dem Artikel zu entnehmen ist, gilt ja auch Kritik an Israel schon als Antisemitismus. Auch Vertreter jüdischer Einrichtungen dürfen nach gutmenschlicher und politisch korrekter Sicht nicht kritisiert werden, diese jedoch seit Jahren ihnen nicht genehme Personen oder Parteien abqualifizieren. Dazu gehören auch bestimmte Blog-Betreiber, die bei jeder Gelegenheit gegen politisch Andersdenkende hetzen.
    Übergriffe auf Juden sind genauso zu werten wie auf den Rest der Bevölkerung und auch strafrechtlich zu verfolgen.

  2. stiller Mitleser

    Bislang wird das mit dem Kunstgriff einer begrifflichen Trennung von Antisemitismus (historisch und als “postfaschistische Realität” ) und durchaus zulässigen negativen Emotionen (“legitime Kritik am Staat Israel” – kein Antisemitismus) argumentiert – sehr vereinfacht gesagt.

  3. stiller Mitleser

    @ Realist
    eigentlich bin ich ein Gegner von Konzepten wie “postfaschistischer Realität”, aber Meinungen wie die Ihre machen mich unsicher (abgesehen von der logischen Inkohärenz Ihrer Satzfolgen und der Tatsache, daß
    alle Parteien das moralische Surplus der jüdischen Institutionen für sich zu kapern versuchen)

  4. Der Realist

    @stiller Mitleser
    das “logisch” vor Inkohärenz dürfen Sie ruhig weglassen, und verstehe einen Kommentar ja nicht als seitenlange Abhandlung eines Themas, sondern verschiedene Faktoren kurz angeführt

  5. waldsee

    Jüd.Führungskreise haben mit dem Begriff Antisemitismus und der Anwendung davon lange Zeit viele Wohlmeinende vor den Kopf gestoßen,>70 Jahre zumindest. Finkelstein spricht von Holocaust Industrie und es stimmt mit meinen Beobachtungen überein.Lesen sie die 248 Seiten,Piperverlag.
    der Antisemitismus ,der jetzt beklagt wird hat seine religiöse Wurzeln im Islam und dürfte Juden bekannt sein . Juden definieren sich doch im Wesentlichen auch über Religion.Oder über Rasse? Das ist nicht ausgeschlossen ,ist doch die Mitgliedschaft in 2 von 3 jüd. Gruppen –Kohen und Levi– NUR durch Abstammung möglich (die 3. Gruppe heißt Israel und steht auch Leuten anderer Herkunft offen). Bei Christen und Muslimen gibt es diese Unterscheidung und Ausgrenzung (= es gibt mehrere davon) nicht.
    Auch der jüd.Beitrag zur Förderung des Begriffes “political correctness” ist bedeutsam , man sieht in der Verwendung solcher Worte ein wirksames Disziplinierungsmittel. Es war und ist seit Langem wirksam,bei Nichtmuslimen!

  6. stiller Mitleser

    @Waldsee
    das Argument der Selbstausschließung wird auch bei den amerik.alt rights verwendet, als diesfürdas in einem rassistischen Diskurs
    @Realist
    mit Ihrer Beeinspruchung meiner Reduplikation haben Sie schon recht, indes: was immer wieder gefordert wird ist “Normalisierung” (ist schon so lang her, tabula rasa für die neuen Generationen). Normalisierung nun kann nicht eingefordert werden, man kann versuchen sie selbst zu leben (und Hübners sind ein Gegenindiz
    und schlimmer noch als er selbst, ist der Eindruck, daß er wohlwollende Rezipienten habe) und muß Mißtrauen akzeptieren, auch wenn man es selber nicht verdient haben sollte. “Samma wieda gut” geht nicht immer.

  7. .11

    Im Merkel-Deutschland des 21. Jahrhundert sind wir also wieder soweit, dass sich Juden fürchten müssen, als solche in der Öffentlichkeit aufzutreten und erkannt zu werden. Man soll ja Gott behüte nicht vergleichen: aber wann gab es das zuletzt in Deutschland? Und der Zentralrat der Juden findet das ganz o.k. Immerhin gibt es auch Juden, die das absolut nicht in Ordnung finden. Empfehlung: die “Jüdische Rundschau” (ja nicht zu verwechseln mit der “Jüdischen Allgemeinen”, dem Organ des Zentralrats).

  8. mariuslupus

    Wieder ein Relativierer in der FAZ am Werk. “Unterschiedliche Gruppen der Gesellschaft sind zunehmend antisemitisch”. Wieso ist ein gebildeter Mensch in der Lage solche Peinlichkeit zu verbreiten. Auch dann noch ein Junktim herzustellen, negative Äusserungen über den Islam, fördern den Antisemitismus. Entbehrt jeder Logik. Die Argumente der Linken bauen nicht auf einer Logik auf, sondern appellieren an das Bauchgefühl.
    Wiederholt die Frage, wo bleibt die Verantwortung der Repräsentanten des Judentums in Deutschland.
    Warum sind diese Menschen nicht bereit die Verursacher des Antisemitismus zu benennen. Auf sie mit dem Finger zeigen. Wieso soviel Angst vor den deutschen Linken. Die Förderer des Antisemitismus ist die deutsche Linke, sprich die deutsche Regierung. Oder schätzen die betroffenen Juden ihre Situation richtig ein. Sollten sie von der Regierung Schutz einfordern, würden sie mit dem offenen Antisemitismus der Linken, konfrontiet.
    Die Moslems sind mit dem Hass auf Juden und den Staat Israel, aufgewachsen. Diese linke Regierung, die den Zuzug von Korantreuen Antisemiten fördert, trägt die Schuld am Antisemitismus, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Österreich, Italien.
    Deswegen dieser dümmliche Artikel. Tatsachen vernebeln.

  9. waldsee

    @mariuslupus 11:26
    die Linke ist verlinkt mit dem Antisemitismus,genau wie die Korangläubigen ,denn als 1917 die Sache in Russland begann gab es für Juden im Bereich “der Linken” ganz andere Aufgaben,die sie auch mehr als willig erfüllten.Jetzt ist eine andere Zeit . Die Literatur (1917 und Folgejahre) darüber ist im Westen bescheiden,der Grund offensichtlich.

  10. mariuslupus

    @Waldsee
    Die Kader der Bolschewiki vor 1917, und Mitglieder des ZK nach dem Oktober Putsch waren zum grossen teil Juden. Keiner hat die Säuberungen in den dreissiger Jahren überlebt. Nach Lesart der Linken, war das aber kein Antisemitismus. In den meisten Schauprozessen war Zionismus ein Anklagepunkt.
    Im Slansky Prozess in 1951 in Prag waren 9 von 14 Angeklagten Juden, von 11 Gehenkten waren 9 Juden. Aber kein Antisemitismus der Kommunisten.

  11. Tom Jericho

    Das wirklich traurige daran: Gerade in Österreich und in Deutschland sind die jüdischen Organisationen in geradezu wutschäumender Gegnerschaft zu FPÖ bzw. AfD – also explizit gegen die einzigen Parteien, die glaubwürdig den Islam-Import stoppen wollen.

    Schon pervers, oder?

  12. Mona Rieboldt

    Als Antisemitismus werden doppelte Standards angesehen. Die EU und Deutschland mischen sich in den souveränen Staat Israel z. B. “kein Wohnungsbau” etc. ständig ein. Diese Einmischung machen sie aber nicht, wagen es gar nicht bei anderen Ländern. Deutschland verlangt auch nicht, dass Türken und Kurden einen Friedensvertrag schließen.

    2014 konnten Moslems in D skandieren “Juden ins Gas”, “Jude feiges Schwein” etc. Weder hat die Polizei eingegriffen, noch wurde die Justiz tätig. Das Gleiche stelle man sich vor, würde hier gegen Moslems gerufen, ein Aufschrei der Medien von Nord nach Süd und Verurteilungen wegen Hetze würden folgen. Doppelte Standards ja.

  13. Falke

    Im Merkel-Deutschland des 21. Jahrhundert sind wir also wieder soweit, dass sich Juden fürchten müssen, als solche in der Öffentlichkeit aufzutreten und erkannt zu werden. Man soll ja Gott behüte nicht vergleichen: aber wann gab es das zuletzt in Deutschland? Und der Zentralrat der Juden findet das ganz o.k. Immerhin gibt es auch Juden, die das absolut nicht in Ordnung finden. Empfehlung: die „Jüdische Rundschau“ (ja nicht zu verwechseln mit der „Jüdischen Allgemeinen“, dem Organ des Zentralrats).

  14. Thomas Holzer

    @Tom Jericho 12:23h
    Nun ja, die völkischen Verheißungen vieler AfD und FPÖ-Politiker sollten kein Grund dafür sein, daß diese Schwachköpfe von Juden, und allen anderen Menschen, welche ihr Hirn auch zum Denken verwenden, hofiert, geschweige denn gewählt werden

  15. Thomas Holzer

    Und die FPÖ ist derzeit nur deswegen öffentlich nicht antisemitisch, weil es eben derzeit politisch opportun zu sein scheint

  16. Mona Rieboldt

    Tom Jericho
    Es leben ca. 500.000 Juden in Deutschland, davon sind vielleicht 10.000 im Zentralrat Mitglied. Dagegen haben wir mit allen Türken, arabischen Asylanten + Familienzuzug bis jetzt sicher 3 Millionen Moslems im Land.
    Daher will der Zentralrat nicht als Feind der Moslems auftreten, sicher um Ruhe vor den islamischen Verbänden zu haben. Da sich Juden bis jetzt noch darauf verlassen können, dass sie vom Staat geschützt werden, unterstützen sie den Staat, die Regierung. Die Regierung sieht aber AfD und FPÖ als Feind an, daher ist so ein Verein wie Zentralrat auch gegen diese Parteien. Man kann es als Schutz ansehen in Zeiten, in denen sich die Islamisierung derart ausbreitet wie in D.

  17. Falke

    @Mona Rieboldt
    Es gibt in Deutschland offenbar auch Juden, die sich nicht brav und folgsam dem Zentralrat und damit der Regierung unterordnen, sondern sehr klar aufzeigen, was ihnen Merkel mit dem Import von Hunderttausenden Antisemiten und Israelfeinden eingebrockt hat. Ich weiß zwar nicht, wieviele das sind, aber ihr Sprachrohr, die “Jüdische Rundschau” spricht ausreichend Klartext.

  18. Lydia

    @ Mona Rieboldt
    Es gibt deutlich mehr als 3 Mio Muslime im Land!!!
    2013 gab es 3 Mio türkischstämmige im Land!! Dazu kommen noch Muslime aus anderen Ländern, die eingebürgert sind und Muslime, die noch nicht eingebürgert sind!!!

    Ich verstehe nicht, warum die Juden sich nicht massiv gegen die Islamisierung wehren. Mir würde der Arsch auf Grundeis gehen, wenn ich Jüdin in Deutschland wäre. Das tut es ja auch so mittlerweile. Deutschland ist ein kriminelles Irrenhaus geworden.

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