Impfen oder blechen

Von | 18. September 2021

(Christian Ortner/ „WZ“) Dass sich ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung nicht gegen Covid impfen lassen will, obwohl es für diese Ignoranz keine medizinische Begründung gibt, wird uns allen, ob geimpft oder nicht, in den nächsten Wochen ordentlich auf den Schädel fallen: in Form von Beeinträchtigen des Spitalsbetriebs (etwa OP-Verschiebungen), Restriktionen im Alltag und nicht zuletzt hohen Kosten. Das ist, weil völlig unnötig, mehr als ärgerlich. Und es stürzt jeden liberal denkenden Zeitgenossen in ein veritables Dilemma. Denn die Lösung „Impfpflicht für alle“ wäre zwar emotional langsam nachvollziehbar, ist aber eben überhaupt nicht liberal. Einfach die Achseln zu zucken und sich den intellektuell Herausgeforderten zu fügen, ist aber auch irgendwie unbefriedigend. Die Idee, Ungeimpfte wenigstens an allfälligen Kosten ihres törichten Verhaltens zu beteiligen, ist bisher am etwa vom Gesundheitsminister formulierten Einwand gescheitert, dann müsse man ja auch Raucher, Alkoholiker, Extremsportler und viele andere an den Kosten ihres Handelns beteiligen, was nicht gut denkbar sei. weiterlesen hier

18 Gedanken zu „Impfen oder blechen

  1. Gast

    Es fragt sich natürlich auch, wer die Kosten der Nebenwirkung der Impfung trägt, angefangen von Arbeitsausfall, Behandlungskosten, Tod.
    Eh klar, der Staat und die Kassen! Obwohl nur bedingt zugelassen ohne die gesetzlich vorgeschriebenen korrekt laufenden, begleitenden Studien. Gratuliere!

    Wäre interessant zu prüfen, ob die Krankenstände wegen Impfung die wegen Erkrankung mit tatsächlichen Covid-Symtomen nicht schon längst überholt hat.

  2. Kluftinger

    Singapur mit Österreich zu vergleichen ist eine gewagte Argumentation!?

  3. Allahut

    Ich bin kein „Experte, daher kann ich nicht beurteilen, ob es für diese Ignoranz eine medizinische Begründung gibt oder nicht. Tatsache ist allerdings, dass es gar nicht so wenige Ärzte gibt, die bezüglich einer Impfung auch Bedenken haben, und bekannterweise gibt es ja auch Nebenwirkungen. Zudem ist mittlerweile auch nachgewiesen, dass auch Geimpfte das Virus verbreiten können und etliche auch daran erkranken .

  4. sokrates9

    Wenn wir durch hohe C02 Kosten die Welt retten können ,und das bei einem Europaanteil von 8%, ist natürlich auch die Durchimpfung der Bevölkerung obligatorisch. Eigenartigerweise hat Indien mit niedriger Durchimpfungsrate Coronapanik für beendet erklärt und dass in Afrika mit 3% Durchimpfungsrate die Gefahr besteht dass der Kontinent nun ausstirbt ist auch nirgends zu sehen.

  5. GeBa

    Also dieser Beitrag von Christian Ortner ist wohl das Letzte! Die Kommentatoren in der WZ sind durchaus – mit der bekannt infantilen Ausnahme – genau so der Meinung.
    Es ist erschreckend, wie dumpf die zivile Gesellschaft diese schleichenden Einschränkungen ihrer Freiheiten hinnimmt. Stumm, ohne diese Entwicklung auch nur einmal zu hinterfragen. Ja, ohne diesen subtilen Anschlag auf ihre Lebensqualität überhaupt zu bemerken.

  6. hausfrau

    Respekt !
    Woher kommt das?
    Schwer Erkrankte erleiden unter anderem kognitive Störungen. Bei der Impfung kriegt man die Krankheit ein bisserl, gut, einige werden langatmig krank dann, ein paar sterben halt, aber wer ist schon so kleinlich das zu thematisieren.
    Oder kommt das von der eingehämmerten geistlosen Propaganda? Daß die Wissenschaft nicht mehr gilt nur mehr die subjektive Meinung ungebildeter Politiker, die völlig andere angestrebte Ziele verfolgen?
    Man sollte einigen dringend einen Reset ihrer Hirnsoftware empfehlen.
    Erlaube mir, auf eine wesentliche fehlende Komponente hinzuweisen – daß daran die FPÖ, insbesondere der Kickl schuld ist und das nach Konsequenzen schreit. Dann wären gewiß auch die Boni höher.

  7. Falke

    “ … obwohl es für diese Ignoranz keine medizinische Begründung gibt“. Ach so! Herr Ortner weiß wohl – im Gegensatz zu allen Ärzten, Virologen. Immunologen, Mikrobiologen usw., aber im Einvernehmen mit den Politikern -, wie sich die Impfung, und vor allem die Dritt- und Viertimpfung, auf den Organismus des Genbehandelten in 3, 4, 5 Jahren auswirkt: offenbar gar nicht oder jedenfalls positiv. Woher er (bzw. die Politiker und Ärztekämmerer) dieses Wissen hat (haben), steht in den Sternen, denn Erfahrungswerte gibt es logischerweise Null, im Gegensatz zu allen anderen Impfstoffen, die sowohl in die Breite (viele Versuchspersonen) als auch in die Tiefe (also viele Jahre lang) getestet werden, bevor sie auf die Bevölkerung losgelassen werden. Vielleicht sollte jemand vom Herrn Ortner eine schriftliche Garantie verlangen, dass er persönlich voll für etwaige Impfspätschäden aufkommt; da er ja so sicher ist, kann es doch kein Risiko für ihn sein. Ich bin sicher, er lässt sich darauf nicht ein.

  8. CE___

    Wehe, Wehe, wenn ich auf das Ende sehe.

    Wie wir gesellschaftlich aus dieser Chose herausfinden werden erschliesst sich mir nach solchen Artikeln wirklich nicht mehr (und nein, das Herausfinden heißt nicht dass alle zu Versuchskaninchen werden)

    Ich bin dann nur gespannt ob der Autor dieses Kommentars dann auch so gegen die Geimpften hussen wird sollte sich 2022 ff heraustellen dass die sogenannten „Aluhutträger“ in der Wissenschaft recht hatten welche meinen das die verabreichte Impftechnologie die Virus-Chose verlängert und/oder sogar noch verschlimmtert.

    Da ein vor mir früher verfasster Kommenatar nicht geschalten wurde (was natürlich dem Hausherrn sein Recht ist), muss ich halt auch feststellen dass man zwar dick und fest im Austeilen ist, aber bei einem Konter, eh‘ nur ein kleiner Piecks, sich sehr dünnhäutig gibt.

  9. Erwin Tripes

    Wenn es ums Impfen geht, kennt Ortner kein Pardon. Bezahlt von der Wr. Zeitung aus dem Steuerfördertopf?
    Schon wieder muss ich mich als Ignorant einordnen lassen.
    Das Verschulden eines Ungeimpften liegt also darin, daß er sich keine Spritze mit einem Stoff geben lässt der noch nicht erforscht ist und bei dem zahlreiche Studien nachgereicht werden müssen, die ansonsten wegen sehr langer Forschung nicht notwendig sind. Von der nicht vorhandenen Vollimmunisierung und der Virusübertragbarkeit durch Geimpfte ganz abgesehen.
    Vielleicht sollte sich Ortner mit anderen “Mainstreamjournalisten“ die zwei Fachbeiträge zur Impfung bei Servus-TV mehrmals ansehen, damit er seine Schuldzuweisungen an die „Ignoranten“ fallen lässt?
    Bei derart eingefressenen Konzepten aber eher unwahrscheinlich.
    Nach Ortner´s Logik zum Kostensplitting für Ungeimpfte müssten dann aber auch die Geimpften mit schweren Nebenwirkungen, und da gibt es auf den Intensivstationen genug, was aber verschwiegen wird, selber bezahlen? Ganz abgesehen von Spätfolgen, von deren Haftung sich die Pharmaindustrie jedoch vertraglich frei gemacht hat.
    Aber um den verlogenen Versprechungen unserer Regierung in die Herdenimmunität zu folgen muss man nach Albert Einstein, „vor allem erst einmal ein Schaf sein, um als ordentliches Mitglied einer Schafherde zu gelten“ .

  10. Cora

    Vielleicht hilft ja ein anschauliches Video über die Impfangst hinweg….

  11. Winter Rudolf

    Ich schätze Herrn Ortner als Journalist sehr, doch hier liegt er meilenweit daneben. Einer im Schnellverfahren entwickelten Impfung, die weder vor der Erkrankung noch vor Weitergabe der Infektion schützt, somit den Titel Impfung im keinster Weise verdient, derart zu verteidigen, ja geradezu zu fordern, ist mir ein Rätsel. Seriöse Impfstoffentwicklungen dauerten bisher 10-15 Jahre (Langzeitfolgen).

  12. hausfrau

    Bei der Schweinegrippe gab es doch auch verschiedene Impfstoffe. „Wichtige“ Politiker und deren Günstlinge bekamen einen Besonderen bei dem es Null Nebenwirkungen oder Spätfolgen gab.
    Ich vermute da jetzt Ähnliches. Jeder verträgt es prima, es verhilft zu Hochstimmung und heiterer Überlegenheit.
    Auch das wurde von Steuergeld bezahlt.
    Und bei der Verschlagenheit der „Werbung“ ist denen viel zuzutrauen.
    Und ja, natürlich ist die Krankheit übel, keinem gönnt man sie.
    Aber sämtliche Nebenwirkungen der Impfung bei irgendeinem Bürger schon, ist er doch unwichtig.
    Und genau da beginnt es zu stinken.

  13. Johannes

    Vielleicht sollte man die ganze Sache pragmatisch gelassen einfach laufen lassen.
    Im Zeitalter moderner Medizin ist die Entwicklung und Anwendung wirksamer effizienter Medikamente ein laufender Prozess über den eigentlich wenig Aufregung herrscht.
    Betrachtet man das Kauf- und Verbrauchverhalten der Österreicher bezüglich Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel so zeigt sich das die Skepsis bezüglich Nebenwirkungen marginal ist.
    Egal welches Medikament man verwendet am Beipackzettel könnte jeder der es will Furchtbares herauslesen und interpretieren, dennoch verwendet es fast jeder ohne große Bedenken.

    Das Thema ist einfach emotional aufgeladen und zu einer Glaubensfrage geworden.
    Je mehr versucht wird zu überzeugen umso heftiger ist die Gegenreaktion.

    Mehr als in dem beeindruckenden Video von Cora gesagt wird, ist dazu nicht zu sagen.
    Ich bin überzeugt, wenn weniger über Impfzwang gesprochen wird umso eher werden manche ihre Trotzhaltung ablegen.
    Ich würde sagen lassen wir jeden nach seiner Fasson mit dieser Infektion umgehen, natürlich mit den notwendigen Vorschriften der Prävention und das Thema wird bald nur noch ein Randthema sein.

  14. Cora

    Es gibt wie immer zwei Möglichkeiten. Man kann Corona auf die harte Tour begegnen, man lässt sich infizieren, mit all den Auswirkungen von möglicher totaler Behinderung, Nahetodbegegnungen oder Tod. Oder man begegnet Corona in der schaumgebremsten Variante, und lässt sich impfen, lässt das Immunsystem gegen einen Sparringpartner kämpfen, geht auch nicht immer ganz reibungslos ab, aber dafür hat man danach seine Ruh. Es ist eine Risikoabwägung. Welches Risiko geht man ein: ist einem die Ansteckung mit dem Virus selbst lieber oder doch eher die kontrollierte mit einem künstlichen, der sich nicht vermehren kann? Dies oder das? Wofür entscheiden Sie sich? Make an educated guess.

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