Impfstrategie: EU auf ganzer Linie gescheitert

Von | 29. Januar 2021

“Es ist nur schwer zu leugnen, dass die EU und die Bundesregierung bei der Beschaffung von Impfstoffen auf der ganzen Linie gescheitert sind. Es war teilweise Pech, vor allem aber eine völlig falsche Strategie….Die Verantwortlichen und ihre Unterstützer in Politik und Medien versuchen derweil mit aller Macht von diesem eklatanten Staatsversagen abzulenken und werfen Kritikern vor, „Impfnationalismus“ zu betreiben oder „es hinterher besser zu wissen“. Beides ist nachweislich falsch. Gemeinsame Beschaffung ist richtig, allerdings muss es dann auch professionell gemacht werden” weiterlesen hier

3 Gedanken zu „Impfstrategie: EU auf ganzer Linie gescheitert

  1. sokrates9

    Wer waren die größten Versager dieses Deasasters? ExpertINNEN!
    Merkel, Van der Layen, Gesundheitsministerin!
    Vor lauter Rücksichtname auf “Gerechtigkeit” Länderwünsche, die gesamte Welt muss auch Zugang haben und anderen Philosophien kann es da nie rechtzeitige Entscheidungen geben.
    EU hätte auch sofort aus Billionenfonds ein paar Prozent abzweigen können und etwa übrigen Impfstoff dann an die Armen der 3. Welt verteilen können..

  2. Jaguar

    Betr.: Impfdebakel

    Sehr geehrter Herr Ortner,

    zuerst einmal Gratulation für diesen auf den Punkt gebrachten Artikel. Es ist sicher nicht leicht, so treffend eine offensichtlich mit negativen Folgen behaftete Aktion darzustellen, ohne gleich unter den Verdacht des Populismus zu geraten.
    Leider hat es sich unter den Entscheidungseliten etabliert, dass nur gerechnet wird, wenn es um das eigene Börserl geht, bei Steuergeldern gibt es halt entsprechenden Schwund, und in der Privatwirtschaft wird der Dilettantismus der hochbezahlten Manager mit Freistellung und monetärer Weitererfüllung ihrer Verträge sowie unanständig hohen Firmenpensionen belohnt. Egal, wie viele Arbeitsplätze dabei verloren gingen. (siehe Dieselskandal bei VW und anderen…)

    Dermaßen pragmatisiert handeln nun auch die lobbygetriebenen, unfähigen Politiker der EU (Achtung Polemik!) Es ist halt schwierig, bei so viel Durchmischung zwischen Wirtschaftsvertretern und Politikern noch einen gewissen moralischen Durchblick zu behalten. Doch dieses Mal geht es nicht nur um scheinbar endlos verfügbare Steuergelder, es geht schlicht um Leben und Tod derer, die aufgrund der fehlenden rechtzeitigen Impfungen darum bangen müssen.
    Für diese Herrschaften schlage ich als Belohnung den „Andy – Scheuer – Preis“ vor, der Pranger des Mittelalters ist ja heute das Internet. Vielleicht erfindet die ach so kreative Start-Up- Szene bald eine App für die ersehnte Wahrheitskommission, kostenlos und ohne Datenschutzgedöns. Aber natürlich haben die Verantwortlichen kein Interesse an Verantwortung und der Darstellung ihrer Verfehlungen. Daher wird der Wunsch utopisch bleiben oder ggf. ein von eigenen Beratern initiiertes Feigenblatt als Alternative hergenommen.

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