Impfzwang: Die Grenzen staatlicher Anmaßung

(ANDREAS TÖGEL) Im Zusammenhang mit der vom politmedialen Komplex geschürten Hysterie rund um die Corona–Pandemie sind hochinteressante Phänomene zu beobachten. Da wäre einmal die unglaubliche Obrigkeitshörigkeit großer Teile der Bevölkerung, die sich von der andauernden Beschwörung der dräuenden Apokalypse durch Politik und Medien tief beeindrucken lassen und ebenso kritiklos wie folgsam alles tun, was Polizei- und Gesundheitsminister anordnen – und sei es noch so unsinnig. Das geht so weit, dass mutterseelenalleine im Auto sitzende oder Fahrrad fahrende Zeitgenossen einen Mundschutz tragen. Das äußert sich auch darin, dass sich – bevorzugt intelligente und gebildete Menschen – monatelang in Todesangst zu Hause verschanzen, jeden Außenkontakt vermeiden und trotzdem mehrmals täglich zur Ganzkörperdesinfektion schreiten. Und das, obwohl inzwischen die Wahrscheinlichkeit, von einem mit dem Coronavirus Infizierten angesteckt zu werden – und dann tatsächlich schweren gesundheitlichen Schaden zu nehmen -, zumindest in Mitteleuropa inzwischen nicht mehr viel größer ist als die, von einem Blumentopf erschlagen zu werden, der aus einem Fenster fällt. weiter hier

7 comments

  1. Wolfgang Niedereder

    Sehr geehrter Herr Tögel!
    Es ist vieles – aus meiner Sicht – richtig in ihrem Beitrag, Impfzwang ist kein Thema und abzulehnen. Sie gehen aber den hyperventilierenden Gegnern von Impfungen ein wenig in die Falle. Dort wo der Impfschutz die eigene Gesundheit betrifft Ist die Zustimmung groß, stellen Sie sich vor wir hätten eine „AIDS“ Impfstoff, es würden vermutlich viele die Impfung durchführen obwohl die Ansteckung relativ leicht zu verhindern ist. Bei Influenza oder Corona wo die Ansteckungsgefahr allerorts gegeben ist braucht für den persönlichen Schutz die Bevölkerung unter 65/70 größtenteils keinen Schutz- diese Gruppe kann aber die Übertragungsraten auf die Risikogruppe entscheidend reduzieren- wäre einmal gelebte Solidarität! Leider wurde diese Tatsache in den letzten Jahrzehnten von den teilweise hysterischen Argumenten der Impfgegner überlagert . Ich denke ein finanzieller Bonus für freiwillige Impfungen wäre ein Anreiz und nicht die Diskussion über Impfzwang und prolongierte Angstmacherei.Und Aufklärung und Information und Aufklärung und …………

  2. astuga

    @Wolfgang Niedereder
    Das selbe falsche Argument könnte man auch bei Influenza-Impfungen anführen.
    Auch hier sind die Risikogruppen die selben.
    In der Grippesaison 2017/18 lag die Übersterblichkeit sogar deutlich höher als jetzt bei Covid.
    Sinnvoller ist es mal die ganze Causa als solche zu hinterfragen, und sich anzusehen, welche Agenda hinter der Corona-Krise steckt (mutmaßlich halt).
    Denn Panikmache wurde gerade von jenen betrieben die sich gerne auf Aufklärung und Information berufen.
    Von der WHO bis zu unserer Regierung.
    Cui bono?

  3. Weninger

    @astuga
    Impfen lassen wollen sich viele nicht, gratis behandelt werde, bis hin zur Intensivstation will jeder. Zahlen dürfen wir alle. Wenn wir schon neoliberal argumentieren wollen. Ein Impfpflicht gegen Influenza ab 65 (nicht Corona, weil da auf jahre hinaus nichts geben wird) könnte man unter diesen Gesichtspunkten schon befürworten. Nicht dass ich für eine Impfpflicht eintrete, ich vertraue auf den gesunden Menschenverstand, aber genau das würde die vielbeschworenen hunderten Menschenleben viel eher retten als viele andere aktionistische und teure Maßnahmen.

  4. Falke

    @Wolfgang Niedereder
    Solidarität ist schön, gut und edel. Wenn Solidarität allerdings mit einem Risiko verbunden ist, kann man sie meiner Meinung nicht einfordern, es sei denn, der/die Betreffende ist ein Philantrop der ganz seltenen Art. Konkret: Sogar Bill Gates selber hat zugegeben, dass bei es einer Durchimpfung der Menschheit einige 100.000 gesundheitlich schwer Geschädigte, ja sogar Todesfälle geben würde. Warum sollte ich eigentlich als junger Mensch, der von COVID-19 praktisch nicht betroffen ist, mich durch eine Impfung selbst gefährden, nur damit ich – vielleicht – andere nicht gefährde? Ich (gehöre bereits zu der Risikogruppe) würde das nie von einem jungen Menschen erwarten oder gar verlangen.

  5. Wolfgang Niedereder

    Dokumentieren Sie mir bitte die schweren Impfschäden der letzten Jahrzehnte in Österreich.
    Bill Gates ist ein erfolgreicher Mann, falls er aber jemals etwas zu Impfungen gesagt hat ist es ohne fachliche Relevanz.

  6. astuga

    Impfschäden der Vergangenheit in Österreich sind irrelevant wenn es um ein völlig neuartiges Impfverfahren geht (RNA-Impfung), das noch dazu mit dem Anspruch propagiert wird die gesamte Menschheit durchzuimpfen.

    “Bill Gates ist ein erfolgreicher Mann, falls er aber jemals etwas zu Impfungen gesagt hat ist es ohne fachliche Relevanz.”

    Sehe ich auch so, das ist aber eine Minderheitenmeinung an den tatsächlich entscheidenden Stellen der internationalen Gesundheitspolitik.

  7. astuga

    Wer es abkürzen mag, ab 7:30 geht es im Video mehr ins Detail.

    Bei youtube: corbettreport gibt es noch andere aufschlussreiche Videos zu Bill Gates oder Covid an sich.

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