„In der Frage, wer in Ungarn leben darf, ist Merkel nicht zuständig“

Von | 28. Juli 2018

Für Ungarns Premier Viktor Orbán ist klar, was gegen ertrinkende Flüchtlinge im Mittelmeer zu tun ist. Würde er eine Flüchtlingspolitik wie Angela Merkel machen, „würden mich die Menschen noch am selben Tag aus dem Amt jagen“, sagt er hier

6 Gedanken zu „„In der Frage, wer in Ungarn leben darf, ist Merkel nicht zuständig“

  1. aneagle

    Gutes Beispiel für den Unterschied zwischen Verantwortungsethik und Gesinnungsethik. Keine Frage welche scheitert und damit asozial für alle ist. Ob Politiker je Ethikunterricht absolvieren, ehe man sie auf lebende Wähler loslässt?

  2. Kluftinger

    Das ist ja das Problem einer funktionierenden Demokratie, dass durch Wahlen zwar fähige aber auch für die Politik unfähige Personen in Ämter kommen in denen sie überfordert sind.
    (Und so etwas wie einen personellen “Selbsteinigungsprozess = Rücktrittskultur” scheint es nicht zu geben).

  3. Chrisitian Peter

    ,Jeder Gerettete muss zurück nach Afrika’

    Das wäre gar nicht nötig, man bräuchte bloß das Asylrecht ändern und illegalen Einwanderer die Privilegien (z.B. das Recht, einen Asylantrag zu stellen) und der illegalen Einwanderung somit die Geschäftsgrundlage entziehen : Niemand würde fortan viel Geld für die illegale Einreise nach Europa bezahlen ohne Perspektiven. Auch in Australien konnte die Anzahl der Todesopfer auf 0 reduziert werden, weil praktisch niemand mehr versucht, illegal nach Australien zu kommen.

  4. Christian Peter

    ,Jeder Gerettete muss zurück nach Afrika’

    Das wäre gar nicht notwendig, man bräuchte bloß das Asylrecht ändern und illegalen Einwanderern die Privilegien (z.B. Das Recht, einen Asylantrag zu stellen) und der illegalen Einwanderung somit die Geschäftsgrundlage entziehen : Niemand würde fortan viel Geld bezahlen ohne Perspektiven. Auch in Australien konnte die Anzahl der Todesopfer auf 0 reduziert werden, praktisch niemand versucht mittlerweile mehr, illegal nach Australien zu kommen.

  5. Falke

    Die ganze Sache wirft ein mehr als trübes Licht auf das Demokratieverständnis der EU im Allgemeinen und Deutschlands (genauer: Merkels) im Besonderen. Merkel hat ja die Grenzen geöffnet, ohne das Parlament zu befragen, also ein glatter Rechtsbruch. Das verlangt sie offenbar auch von Orban; letzterer nimmt aber die Demokratie noch ernst: die Regierung (und ihr Chef) ist die “Exekutive”, darf also nur das tun, was die “Legislative” (also das Parlament, die Voksvertretung) ihr aufträgt bzw. erlaubt. Und wenn das ungarische Parlament, also das Volk, “Nein” sagt, dass heißt das “Nein” auch für den Premierminister. Davon hat sich die EU bzw. Merkel offenbar schon sehr weit entfernt.

  6. Johannes

    Ungarn handelt richtig und ehrlich daher brauchen sie nichts zu fürchten, dagegen ist die Zukunft von Ländern wie Frankreich und Deutschland ungewiss. Der Ausgang dieses Experimentes ist ungewiss.
    Aus meiner Sicht ist ein zunehmender Verlust von Selbständigkeit und Identität in diesen Ländern vorgegeben, es ergibt für mich keinen Sinn archaische Völker, Bräuche und Glaubenslehren diesen willigen Ländern aufzupfropfen
    Es ist so unnötig wie ein Kropf, was Macron und Merkel für einen Narren an dieser Entwicklung gefressen haben ist für mich unklar. Und weil es so unklar ist, ist es so mysteriös was da abgeht. Niemand weiß wie das wenn es so fortschreitet gut gehen soll, aber alle glauben fest daran das es gut gehen wird. Man könnte meinen die hochentwickelten Länder sind gerade dabei ihren Verstand zu verlieren und in eine seltsame Gläubigkeit abzugleiten die keiner rationalen Betrachtung stand hält.
    Belegt man dies, wie Sarrazin es tut, so kommt mir immer häufiger vor als würde eine gereizte Sekte darauf reagieren und nicht unser aufgeklärtes Europa.

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