In der Schrumpfzone

Von | 2. September 2015

“……Man kann nicht sagen, dass Europa nur ein Schrumpfkontinent ist. Seit dem Ausbruch der Krise 2008 ist reihum einiges stark gewachsen. Die Staatsschulden etwa oder die Arbeitslosenraten…..” (hier)

4 Gedanken zu „In der Schrumpfzone

  1. Fragolin

    In einem Land, in dem die Kühe heilig sind, werden eben die Mäuse gemolken, bis Blut kommt.

    Ich bin seit 10 Jahren selbständig.
    Damals fand ich es mutig.
    Heute finde ich es verrückt.
    Ich würde es nicht wieder tun, jedenfalls nicht hier in Österreich.

    QE bringt der Wirtschaft genau gar nichts (das hat jeder Stammtisch besser vorausgesagt als die geistesverzwergten Ideologie-Ökonomen und Anal-ysten) sondern sorgt nur dafür, dass noch mehr an sich wertloses Geld in noch mehr überteuerte Aktien und schwammige Blasen fließt, die, wenn sie platzen, plötzlich alternativlos vom Steuervieh ersetzt werden müssen.
    Die Menschen im Land erleben den heftigsten Reallohnverlust der letzten Jahrzehnte und es setzt an der Basis ein Umdenken ein – immer mehr Konsumenten stellen sich beim Einkauf gezwungenermaßen die für eine auf unendliches Wachstum gepolte Tumor-Wirtschaft tödliche Frage “Brauche ich das wirklich?” Da kann die EZB virtuelles Spielgeld produzieren, so viel sie will, die Verbraucher können nur ausgeben, was sie haben. Und wenn kleine Unternehmen dann finanziell ausgeblutet werden bei Staatsquoten jenseits der 50% können sie einer ärmer werdenden Kundenmasse immer weniger Leistbares anbieten – was die Spirale nach unten dreht.
    Die Flutung des Systems mit Hunderttausenden Menschen faktisch ohne Kaufkraft und mehrheitlich mit aggressiver Nehmer-Attitüde macht die Lage dann auch nicht besser.

  2. Thomas Holzer

    “Die Staatsschulden etwa oder die Arbeitslosenraten…..”

    Das wird sich jetzt mit der Zuwanderung und einer richtigen Willkommenskultur natürlich ins Positive drehen!
    Ich verstehe den Pessimismus einfach nicht 😉

  3. sokrates9

    Für mich gibt es ein Zauberwort : EU! Das ws der Kommunismus nicht geschafft hat wird jetzt mit wesentlich besserer Zentralbürokratie erledigt!

  4. aneagle

    Auch EU macht Fortschritte !
    War der Euro vorerst nur “alternativlos” ist er mit Griechenlands Schuldenübernahme, pardon Hilfspaket, “unumkehrbar”
    War das Friedensprojekt vorerst nur “alternativlos” ist es mit Griechenlands Aussengrenztätigkeit in der von islamischen Staaten geförderten Völkerwanderung längst “unumkehrbar”

    Schade um mein Europa, schade um mein Deutschland. Warum habe ich bloß das Gefühl, jede sinnvolle Tätigkeit wird gebremst bis es ist tatsächlich zu spät für alles ist? Ist der Beschluß Europa in ein besseres Drittweltland zu entwickeln tatsächlich “unumkehrbar” ?

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