„In einer Pandemie schützt nicht Protektionismus, sondern Globalisierung“

Von | 8. Februar 2021

„….Wirtschaftspolitisch stand das Jahr 2020 im Zeichen einer Wiederbelebung des Neomerkantilismus. Als Anlass diente die Coronakrise. Seit ihrem Beginn verfolgte die Europäische Union einen Protektionismus nach außen und einen industriepolitischen Interventionismus nach innen, was sich etwa im 750 Milliarden Euro schweren EU-Wiederaufbaufonds niederschlug. Zwar sprach man lieber von „ökonomischer Souveränität“ statt von „Protektionismus“, doch leider lief das auf dasselbe hinaus. Die dabei vorgebrachten Argumente sind unhaltbar  weiterlesen hier

4 Gedanken zu „„In einer Pandemie schützt nicht Protektionismus, sondern Globalisierung“

  1. Nightbird

    Also dieser Artikel ist an Realtitätsfremdheit nicht zu überbieten.
    Daraus spricht eigentlich nur die reine Profitgier!

    Gerade die Globalisierung mit ihrer ungezügelten Reisefreiheit und dem nicht zu kontrollierenden Warenverkehr hat uns Corona im derzeitgen Ausmaß eigentlich beschert. Ohne das wäre unser heutiger Lebenstandard möglicherweise nicht so hoch. Aber wir wären um einiges gesünder.

    Wir sollten besser alles, was möglich ist, im Inland produzieren, als daß wir jedes unnötige Glump‘ aus dem Ausland importieren. Wir sind vorher auch ohne Globalisierung und EU nicht verhungert.

  2. Johannes

    „Die Globalisierung“ gibt es nicht. Es gibt Geschäftsverbindungen, manche sind sehr nutzbringend, manche sind vor allem machtbringend.
    Es ist keine Globalisierung wenn China ausländischen Firmen den freien Zutritt verwehrt. Wenn chinesische Partner an seine Seite gestellt werden deren einziges Ziel das Absaugen der Technologie und wo die Übernahme früher oder später die logische Folge ist .
    China handelt nur protektionistisch, die gesamte Wirtschaft ist darauf ausgerichtet die Welt zu beherrschen.

    Australien kann ein Lied davon singen dort beginnt bereits die Eintaktung nach chinesischer Vorgabe, „schlechtes Verhalten“ wird sofort durch Sanktionen bestraft welche Australien sehr weh tun.

    So gesehen, ja, echt Globalisierung könnte Australien helfen aus der Abhängigkeit von China herauszukommen.
    Wenn Globalisierung bedeutet das China danach die weltbeherrschende Macht ist, so lehne ich sie ab.
    Manchmal muß man auch patriotisch denken, dann kann man darauf kommen das man sich auch selbst vieles produzieren kann, oft von höherer Qualität und von noch größeren Nutzen für das Wohl der Bevölkerung.

    Es gibt nicht nur das Eine oder das Andere, Flexibilität bedeutet auch die Globalisierung dort zu vermeiden und in Frage zu stellen wo sie langfristig mehr Schaden als Nutzen verursacht.
    Oder würden wir vielleicht der chinesischen Armee unsere Landesverteidigung überlassen weil sie billiger und effizienter wären als wir selbst?

  3. sokrates9

    Es wäre schön einmal den Verstand einzusetzen und global im Detail zu hinterfragen was diverse Maßnahmen tatsächlic für effekte haben.Was bringt die Maske wenn man Schweden anschaut? Was verursachen offene Restaurants an zusatzinfektionen? In der Schweiz haben Fitmesszenter offen – Gab es da schon Cluster?
    Sind Schmierinfekltionen ein Thema? wie schützen andere Länder die Altersheime? studien aller Art wären hier hilfreich um mehr Freiheiten zu geben.wenn die Leute vernünftihg wären braucht man keinen lockdown:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.