Individualismus als Tugend

Von | 5. August 2015

Der Individualismus ist eine besonnene und friedliche Einstellung, die den Bürger dazu bewegt, sich und seine Familie und Freunde von der Masse abzutrennen; so dass er, nachdem er auf diese Weise eine kleine Gesellschaft nach seinem Bedarf geschaffen hat, gerne die grosse Gesellschaft sich selbst überlässt. (Alexis de Tocqueville)

4 Gedanken zu „Individualismus als Tugend

  1. Thomas Holzer

    Solange der Individualismus dem kategorischen Imperativ Kants folgt 😉

  2. sokrates9

    Brauchen wir nicht! internationale Solidarität ist doch die Devise Feymanns und der EU!

  3. Fragolin

    Der Mensch ist ein Affe.
    Er gehört zu keinem Staat.
    Er gehört zu keinem Volk.
    Er gehört zu einem Familienclan.
    Deshalb fühlen sich die Menschen in ihren staatlichen und völkischen Zwangsjacken so unwohl, aber es fällt ihnen nichts besseres ein, als vor diesem Unwohlsein in den völkischen und staatlichen Verbund zu flüchten. Denn dessen Machtapparate haben in weiser Voraussicht den Familienverbund nachhaltig zerstört: Die Kinder werden nach der Geburt in Erziehungs-Institutionen abgegeben, die Alten in Heime abgeschoben, so dass der junge Mensch vom Alten ja nichts lernen oder bei ihm Geborgenheit suchen kann, während die Ernährer die Familie versorgen.
    Im Familienverbund hat jeder seine Pflichten, kann aber auch seinen Marotten nachgehen oder einfach sein wer er will. Im fremden Volks- und Staatsgefüge muss jeder seine Rolle spielen, sich reglementieren lassen, sich enteignen lassen, sich unterwerfen.
    Deshalb werden Machtvertreter des Staates immer und grundsätzlich gegen Individualismus und Familienzusammenhalt kämpfen, werden Alt gegen Jung und Frau gegen Mann aufhetzen, werden Reglementieren und Schikanieren, wo es nur geht.
    Der Staat ist nicht der Beschützer des Untertanen, sondern seine Geißel.

  4. FDominicus

    @Fragolin: “Deshalb werden Machtvertreter des Staates immer und grundsätzlich gegen Individualismus und Familienzusammenhalt kämpfen, werden Alt gegen Jung und Frau gegen Mann aufhetzen, werden Reglementieren und Schikanieren, wo es nur geht.
    Der Staat ist nicht der Beschützer des Untertanen, sondern seine Geißel.”

    Sätze für die Ewigkeit….

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