Ingwer statt Impfung

Von | 11. Februar 2021

“… Während es in der Europäischen Union an allen Ecken und Enden an Impfstoff fehlt, macht man sich in der EU-Kommission Gedanken darüber, ob künftig nicht auch Wein-, Bier und Schnapsflaschen mit Schockbildern zu versehen seien. Damit auch alle Bürger und Bürgerinnen auf den ersten Blick wissen, auf welches gefährliche Spiel sie sich mit dem Teufel Alkohol einlassen. Brüssels paternalistische Fürsorge ist gewiss rührend, und insbesondere der frühere Kommissionschef Jean-Claude Juncker hätte zu diesem Thema gewiss einiges beitragen können. Aber der ist ja nun nicht mehr im Amt. Schade.

Bei der Gelegenheit fällt mir die Anekdote ein, die mir einst ein Kollege aus Luxemburg erzählt hat: Wenn man in einer beliebigen Luxemburger Bar einen Gin Tonic haben wollte, konnte man beim Kellner auch „einen Juncker“ bestellen. Da wusste jeder sofort Bescheid. Wer heute in Brüssel nach „einem von der Leyen“ verlangt, bekommt wahrscheinlich spontan einen Ingwer-Shot serviert. Das Zeug soll ja die Abwehrkräfte stärken – vielleicht eine gute Corona-Prophylaxe, um die Zeit bis zum Impftermin im Frühherbst zu überbrücken.” (aus: “Cicero”)

2 Gedanken zu „Ingwer statt Impfung

  1. Nightbird

    Ja, klar! Sofort! Immer und überall einen Warnhinweis draufklatschen.

    Aber bitte dann auch auf Autos:
    “Die Inbetriebnahme dieses Fahrzeugs kann Ihre Gesundheit oder die eines Anderen gefährden!”

    Haben die in Brüssel denn noch alle Steine auf der Schleuder? Schön langsam kommt mir dieses Nest dort vor, wie betreutes Arbeiten in einer Lernwerkstatt für geistig Behinderte.

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