3 comments

  1. astuga

    Und vielleicht sollte heimischen Politikern mal jemand sagen, dass unser größter heutiger Gletscher, die Pasterze, übersetzt Wiese oder Weide heißt.

    Wer noch Latein in der Schule hatte erkennt schnell die Wortherkunft.

  2. Kluftinger

    @astuga
    Man sollte auch hinzufügen, dass durch den Rückgang der Pasterze jetzt Siedlungserste gefunden werden (aus der Bronzezeit).
    Was sagt uns das? Die Zwischeneiszeit endete ca. 1850 und seit dem messen wir. Die Messdaten sind aber nicht so zu lesen, dass es vorher keine Klimaschwankungen größeren Ausmaßes gegeben hat.
    (Und auch Grönland war auch Grünland).

  3. Johannes

    Ulli Kulke schreibt am 19.12.2019 in Achgut.com

    “Sie wissen, wenn sie davon sprechen, nicht mehr, wo oben und unten ist. Beide geben vor, es zu kennen. Hinfahren und nachgucken wollen sie lieber nicht. Kiribati heißt das Land, „Kiribas“ spricht man es aus, exotisch klingt es ja.“

    Also hier tut man Frau Roth einmal wirklich Unrecht.

    “Tatsächlich war Roth vom 23. Februar bis 8. März in die indisch-pazifische Region geflogen. Sie besuchte dort Länder, die besonders stark von den Folgen der Klimakrise betroffen sind: Bangladesch, Kiribati und Fidschi. Weitere Teilnehmer der Delegation waren der CDU-Abgeordnete Matthias Zimmer und Grünen-Politiker Frithjof Schmidt.“ Auszug aus tageschau.de vom 18.04.2019

    Frau Roth wird vorgeworfen bis zu 140 Millionen Menschen einen deutschen Reisepass schenken zu wollen.
    Wiederum eilt die tagesschau.de Frau Roth zu Hilfe und stellt klar:

    In tagesschau.de vom 16.12.2019:

    “Im Folgenden spricht sie dann über “Bürgerinnen und Bürgern pazifischer Inselstaaten wie Tuvalu oder Kiribati”, deren “Land vollständig im Meer zu verschwinden droht”. In solchen Fällen sei ein “Klimapass” ein “Lösungsvorschlag”. Roth bezog diese Aussage also nicht auf die Zahl von geschätzt 140 Millionen Flüchtlingen, sondern auf die Bewohner von Staaten, die vollständig verschwinden könnten.“

    Und weiter:

    Der “Klimapass” soll dem Vorschlag zufolge “zunächst” Menschen aus besonders vom Klimawandel bedrohten flachen Inselstaaten Zugang und staatsbürgergleiche Rechte in sicheren Staaten gewähren. Zukünftig solle er außerdem von Klimawandel massiv Betroffenen und Binnenvertriebenen eine “frühzeitige, freiwillige und würdevolle Migration ermöglichen”. Ob diese Menschen dann ebenfalls “staatsbürgergleiche Rechte” erhalten sollten, bleibt unklar.

    “Allerdings ist keineswegs die Rede davon, dass Deutschland all diese Menschen aufnehmen solle. Um die “klimabedingte Migration” gerecht zu gestalten, betonte der WBGU die zentrale Rolle des Verursacherprinzips. Die USA, die 28 EU-Staaten, China und Russland sollten sich “zur Aufnahme von Personen mit Klimapass verpflichten”, da sie demnach “eine erhebliche Verantwortung für die Migrationsursachen der Betroffenen” tragen. Auch Staaten wie Katar und Saudi-Arabien, die die höchsten jährlichen Pro-Kopf-Emissionen aufweisen, werden als mögliche Aufnahmeländer genannt.“

    Noch weiter:

    “Die Behauptung, Roth habe die deutsche Staatsbürgerschaft für 140 Millionen Flüchtlinge gefordert, ist nicht belegt. Sie hatte sich in dem Interview eindeutig auf kleine Inselstaaten bezogen, die komplett verschwinden könnten. Und auch in diesen Fällen sprach Roth lediglich von einem möglichen Lösungsvorschlag.“

    Und zuletzt ließt man:

    “In ihrem Antrag greifen die Grünen als Punkt 26 aber durchaus die Idee des “Klimapasses” auf, der in einer “ersten Phase” den Bevölkerungen kleiner Inselstaaten angeboten werden könnte. Wie dies rechtlich konkret aussehen soll und welche weiteren Phasen denkbar sind, bleibt unklar. Politisch dürfte das Vorhaben ohnehin keine Mehrheiten finden, der Bundestag überwies den Antrag in den Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.“

    Frau Roth macht also inzwischen Weltpolitik und schwadroniert darüber wie die Länder von China über Russland, ja sogar Katar und Saudi – Arabien die USA und Europa sowieso dann doch nicht nur die versinkenden Inselstaaten sondern: “ von Klimawandel massiv Betroffenen und Binnenvertriebenen eine “frühzeitige, freiwillige und würdevolle Migration ermöglichen”. Ob diese Menschen dann ebenfalls “staatsbürgergleiche Rechte” erhalten sollten, bleibt unklar.“ Diese Aussagen stammen vom WBGU (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung zur globalen Umweltveränderungen) und wurde von den Grünen angeblich lediglich aufgegriffen und in einen Antrag mitverpackt.

    Der langen Worte kurzer Sinn neben dem Migrationspakt von Frau Merkel federführend ausgehandelt möchte sich jetzt auch Frau Roth nicht lumpen lassen und ebenfalls einen Umwelt-Klima-Migrationspakt ihrem Land und der ganzen Welt aufs Haupt drücken.

    Frau Roth ist gegenüber Frau Merkel klar im Vorteil, sie hat mit dem Klima-Notstands-Flüchtlingspass-Verleihungs-Pakt-Vorschlag den Nerv der Zeit getroffen.
    Man wird sehen ob Frau Merkel diese Niederlage auf sich sitzen lässt. Weitere Paktierereien sind zu erwarten.

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