Insolvenzverschleppung auf der Regierungsbank

Von | 16. November 2013

Eigentlich müsste die Nationalratswahl für ungültig erklärt werden, denn die Regierungsparteien haben uns nicht die Wahrheit gesagt, und unsere Wirtschaftsforschungsinstitute WIFO und IHS sowie die Nationalbank haben dazu geschwiegen“. In der Wirtschaft müssten sich die Verantwortlichen “bei solch groben Fehleinschätzungen wegen Insolvenzverschleppung oder Untreue vor Gericht verantworten“. (Hubert Betsch, Vizepräsident der Industriellenvereinigung)

10 Gedanken zu „Insolvenzverschleppung auf der Regierungsbank

  1. Thomas Holzer

    Hat die IV nicht vor etwas mehr als 10 Jahren die Erstellung einer website eines Politikers mit ca. 300.000 Euro “unterstützt”.
    Die IV-Vertreter sollten den Mund nicht so voll nehmen! Wenn die Politik nach deren Pfeife tanzt, ist es mit der (berechtigten) Kritik schnell vorbei!

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Thomas Holzer
    Kann es sein, dass sie da etwas verwechseln?
    Die Gelder der IV sind keine Steuergelder, sondern Mitgliedsbeiträge zu einem Verein. Die Disposition dieser Gelder ist dem Verein freigestellt.
    PS: der liebe Hubert heisst nicht Betsch sondern Bertsch.
    Siehe auch Bertsch Group, Bludenz.
    (Hubert Bertsch weiss wovon er spricht!)

  3. Mourawetz

    Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen . Wenn man die Sonntagsfrage heute stellte, käme dann Rotschwarz auf eine Mehrheit?

  4. Thomas Holzer

    @Ehrenmitglied der ÖBB
    Das ist mir schon bewußt.
    Trotzdem, einen Schmähführer wie den Herrn Grasser “über den grünen Klee loben”, weil es halt momentan opportun war, jetzt, nach der Wahl (sic!) wieder mal über die “Regierung” schimpfen, gleichzeitig für die nivellierende Gesamtschule eintreten und gleichzeitig über den Wissensmangel allfälliger Auszubildender lamentieren.
    Nicht sehr stringent, dieses “Konzept”

  5. Christian Peter

    In anderen Ländern erwartet Regierende bei systematischem Wahlbetrug regelmäßig Folgendes :
    Hinrichtung durch den Galgen oder Erschießungskommando.

  6. Rennziege

    16. November 2013 – 12:36 — Christian Peter
    Wären Sie bitte so freundlich, dem p.t. Publikum einige dieser gestrengen Länder zu nennen?

  7. Reinhard

    Wir wissen, dass wir seit Jahrzehnten belogen und betrogen werden. Wir wissen, dass die von uns gewählten “Volksvertreter” nur Vertreter von Parteiinteressen sind. Wir wissen, dass das Parlament prall gefüllt ist mit potentiellen und auch bereits verurteilten Kriminellen. Wir wissen, dass es in der Vita unserer Regierungsmitglieder Flecken veritablen Versagens oder gar undurchdringlichen Nebels gibt. Wir wissen, dass Verfassungsbruch noch vor dem gemeinsamen Frühstück zum guten Ton gehört und die gesamte über diverse Finanzierungskanäle gakaufte Journaille keine andere Aufgabe hat, als mit genügend Nebelgranaten dafür zu sorgen, dass möglichst viele Augen verklebt werden. Wir wissen, dass die Hälfte der Vorgänge in der Politik (und 99% im Bereich der Finanzen) von der Gemeindeebene bis ins höchste Staatsamt jeden “normalen” Bürger vor den Kadi bringen würde.
    Wir wissen es.
    Und was ändert dies, Herr Bertsch? Haben Sie diese kernigen Sätze bei den unzweifelhaft stattgefundenen Begegnungen mit unseren Höchstpolitikern diesen auch offen ins Gesicht gesagt? Haben diese in bewährter Teflon-Strategie gehandelt oder sind sie heulend und Besserung gelobend davongeschlichen?
    Vor Gericht hätten diese Gfraster schon gehört, als sie verfassungswidrig und staatsschädigend den Bruch der EU-Verträge mittrugen, den souveränen Haushalt freiwillig unter Brüsseler Kuratel stellten, die Insolvenzverschleppung maroder Parteibanken mit Steuermilliarden betrieben und den Schuldendienst durch Haftungsübernahme für fremde Volkswirtschaften in astronomische Höhen trieben.
    Was ist passiert?
    Sie wurden wiedergewählt.
    Die Betonung liegt auf “wieder”!
    Also was soll’s? Sie fühlen sich “ermächtigt”, und so handeln sie.
    Wieder und immer wieder.

  8. Reinhard

    Zu den maroden Parteibanken:
    Hätte der Staat die HAA an jene Wand knallen lassen, wo sie hingehört, die Spareinlagen gesetzesgetreu gesichert und betroffenen Krdeitnehmern (Häuselbauern) bei der Umschuldung geholfen, wären die Gesamtkosten (inklusive Arbeitslosengeld für die dann ehemaligen Bankangestellten) weit geringer ausgefallen als es uns in den nächsten Jahren noch an Milliarden kosten wird, diesen Sauhaufen wieder und wieder zu “retten”. Aber den Totalversagern von Rot und Schwarz tut das nicht weh, schieben sie die Schuld daran immer wieder den bösen kärntner Blauen in die Schuhe.
    Ja, die Blauen haben fahrlässig und raffgierig gehandelt und ein komplettes Finanzinstitut ruiniert! Kann den Roten (Bawag) ja nicht passieren, wie wir wissen. Aber die logische Konsequenz wäre Insolvenz und Strafverfolgung statt “Rettung um jeden Preis” (den die “Retter” selbst aber nicht zahlen müssen). Die Schuld am Krachen der HAA tragen die kärntner Blauen, aber die Schuld an den explodierenden Kosten für die Steuerzahler einzig und allein die roten und schwarzen “Retter”, denen es egal ist, wenn das Aushebeln freier Marktgesetze die Gesellschaft in den Ruin treibt!

  9. Thomas Holzer

    @Reinhard
    Die Schuld am Krachen der HAA tragen nicht nur! die kärntner Blauen. Ohne Zustimmung von OEVP und SPOE hätten die Blauen nie diese Haftungen eingehen können.
    Wenn schon, denn schon, “Ehre, wem Ehre gebührt”

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