“Intellektuelle, … Altwarenhändler in Ideen”

Von | 12. Mai 2016

Die wirklichen Bannerträger des konstruktivistischen Rationalismus und Sozialismus sind jedoch nicht … Wissenschaftler. Es sind die so genannten ‚Intellektuellen’, …, ‚Altwarenhändler in Ideen’: Lehrer, Journalisten und ‚Medienleute’, die in den Korridoren der Wissenschaft Gerüchte aufgeschnappt haben uns sich daraufhin für die Repräsentanten modernen Denkens halten … (Friedrich August von Hayek)

17 Gedanken zu „“Intellektuelle, … Altwarenhändler in Ideen”

  1. Fragolin

    Wenn man sich gelegentlich in diesen Kreisen bewegen “darf” ist es erschreckend festzustellen, wie unsagbar dumm vor Allem jene studierten Menschen sind, die besonderen Wert darauf legen, als “Intellektuelle” wahrgenommen zu werden. Sie machen Scherze, über die künstlich gelacht wird, weil nichts daran witzig ist, machen sich mit auswendig gelernten Zitaten wichtig und reden im Laufe eines Abends, gelegentlich sogar innerhalb von nur fünf Minuten, einen solchen widersinnigen Scheiß zusammen, dass jeder Erstklässler die logische Inkongruenz in diesem dummen Gequatsche analysieren kann. Wenn die Hauptaufgabe der täglichen Arbeit darin besteht, APA-Meldungen per c&p in Vorlagen zu tackern und gelegentlich politisch korrekt umzuformulieren, also das geistige Niveau eines Drittklässlers der NMS nicht übersteigt, und man sich in diesem Job auch noch elitär und wichtig fühlt, dann ist der real erreichte höchste Schulabschluss auch unwichtig. Dass mehr als genug ihre Abschlüsse selbst in Orchideenfächern nur nach mehrmaligem Anrennen und auch dann nur ganz knapp geschafft haben, interessiert ja keinen mehr. Maturazeugnisse können einfach abhanden kommen und nach Studienabschlüssen fragt keiner mehr, wenn man erst den Titel hat, der einen als “Intellektuellen” legitimiert.
    Und natürlich gehört es dazu, ein Gutmensch zu sein, sich solidarisch zwischen Willkommensschampus und Brötchen mit Kaviar in einer Schwimmweste vor einer Fototapete von Lesbos ablichten zu lassen. Man klopft immer die gleichen dummen Sprüche und klopft sich dafür auch immer wieder anerkennend auf die Schultern; ein Panoptikum, auf dem infantile Idioten verschworene Gemeinschaft spielen und glauben, durch ihre überragende Intelligenz und Eloquenz (die sie beides nicht besitzen, denn sie haben zwar Bildungsinhalte aufgesaugt, aber nichts davon begriffen und können auch nichts davon anwenden außer es gestelzt zu zitieren) zu den Besten der Besten der Besten zu gehören.
    Ich habe Conventions von Science-Fiction-Fans erlebt, das waren dagegen wissenschaftliche Kongresse (und das ist keine Übertreibung!). Diese Fans verkleiden sich als Obi-Wan und machen lustige Fotos mit Lichtschwertern aus angemalten Leuchtstoffröhren, aber unsere “Intellektuellen” glauben wirklich ein Jedi zu sein und “die Macht” hinter sich zu haben.
    Welche IDEEN sollen denn von solchen Menschen kommen? Selbst für die Idee mit der Fototapete brauchen sie externe Berater. Manche verdienen eben sogar noch Geld mit der Dummheit dieser Kaste.

  2. Wanderer

    Besser kann man österreichische Intellektuelle, die sich im staatsnahen Kunst- und Kulturbetrieb tummeln, nicht charakterisieren. Ausnahmen bestätigen die Regel.

  3. FDominicus

    Im Schweizer Monat hat jemand den Begriff “ideologische Nekrophilie” vorgeschlagen. Ich finde das ziemlich passend.

  4. waldsee

    richtig,das gehört abgeschafft.aber ich befürchte,daß sich leute mit anderen kindhaften. vorstellungen ,rechtgläubige also , deren platz übernehmen.
    der infantilismus verhindert die umkehr und dieser ist stark ausgeprägt.

  5. Selbstdenker

    @FDominicus:
    Dieser Begriff trifft es.
    Vielen Dank! 🙂

  6. Rennziege

    12. Mai 2016 – 09:59 FDominicus

    Servus! “Ideologische Nekrophilie” ist nicht ganz zutreffend für die oft selbsternannten Intellektuellen, Experten, Journalisten und sonstige Dummschwätzer. Würde ja bedeuten, dass die sich an Leichen delektieren. Das wäre durchaus positiv zu werten, falls diese bunten Anschleimer ein paar klassische Dichter und Philosophen läsen oder wenigstens mal gelesen hätten — was, wie diese buntgewürfelten Wichtigtuer in ihrer Kompetenzanmaßung offenbaren, sooft sie das Goscherl auftun, nicht der Fall ist. (Besonders den meisten Ökonomen und Soziologen, täten ein paar Sätze F. A. von Hayeks, dem dieser Thread gewidmet ist extrem gut, ganz zu schweigen von Wirtschafts-, Bildungs-, Arbeits- und Sozialministern et mult. al.)

    Für mich wäre ideologische Koprophagie die treffendere Bezeichnung für das Geschäft der flächendeckend und abendfüllend schwurbelnden talking heads. (Mehr als “Geschäft” in siner Vieldeutigkeit mag ich hier nicht anfügen; aber wir alle wissen, wie schmutzig es in diesem Zusammenhang ist.)

  7. Selbstdenker

    Auch auf die Gefahr hin, dass es nach Leierkastenmusik klingt: die Unis sind die Quelle vom Cultural Marxism. Eine Clique zumeist intellektuell und didaktisch herausgeforderter akademischer Lehrkräfte nutzt das (noch vorhandene) Ansehen der Unis um marxistische Ideologie an allen erdenklichen Stellen einzustreuen.

    So richtig fällt es derzeit an den US-Unis auf: basierend auf narzisstische Identity Politics, eingestreuter falscher marxistischer Dichotomien und einer abgehobenen akademischen Klasse selbstgefälliger Konstruktivisten hat man ohrenbetäubende Mitkopplungseffekte zusammengemischt.

    http://www.youtube.com/watch?v=TvRlJ_MzoII

    http://www.youtube.com/watch?v=rUEgTaM28ls

    Man kann es nicht oft genug hervorheben: schaut Euch genau an, was sich an den Unis abspielt. Die Sache wird noch völlig unterschätzt.

    Natürlich gibt es zum Teil noch die seriöse Wissenschaft. Aber es gibt inzwischen ein sehr großes Uni-Milieu, das nicht an Wissenschaftlichkeit interessiert ist, sondern sich selektiv Forschungsergebnisse zur “Untermauerung” eines bestimmten Narratives rauspickt und dann als “wissenschaftlich” etikettiert.

    Man vergleiche mal die Steckenpferde der DDR-Angela:
    1) Totalitärer Multikulturalismus / islamistischer Migrantismus
    2) Planwirtschaftliche “Energiewende”
    3) Gender / Sexismus

    …klingelts?

  8. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Frau Merkel hat ja auch soeben im WDR-Europaforum behauptet, daß die EU kein! Elitenprojekt sei, sondern mitten in der Gesellschaft gelebt wird 😉

  9. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Merkels Wahrnehmung der EU erinnert an den Film Goodbye Lenin.

  10. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Der wesentliche Unterschied!
    Merkel regiert, herrscht de facto über 550 Millionen Untertanen; die “Mama” in “good by Lenin” nicht mal über sich selbst 😉

  11. Thomas Holzer

    Der Mensch in seinem dunklen Drange scheint sich des rechten! Weges eben -leider- nicht bewusst zu sein

  12. Wanderer

    @Thomas Holzer
    Der im dunklen Drange schon, aber die im Hellen sind das Problem. ..Es möchte kein Hund so länger leben!

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