Intensivstationen haben immer weniger Corona-Patienten

Die Intensivstationen in deutschen Krankenhäusern melden immer weniger Corona-Patienten. Am Donnerstagabend wurden bundesweit 220 Covid-19-Patienten gemeldet, die intensivmedizinisch betreut werden. Das ist der niedrigste Wert, seit im April alle Krankenhäuser verpflichtet wurden, die Zahlen zu veröffentlichen. Mit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt gibt es nun drei Bundesländer, die überhaupt keine Corona-Patienten auf einer Intensivstation haben.

Aus den vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Zahlen ergibt sich damit, dass von derzeit 16.345 aktiven Corona-Infizierten nur 1,3 Prozent auf einer Intensivstation behandelt werden. Auch das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Zahlenreihe. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen war vom Tief mit 337 Meldungen Mitte Juli auf über 1.300 vor etwas über einer Woche angestiegen, seitdem ist der Durchschnittswert wieder um rund 150 gesunken. (dpa)

11 comments

  1. Matthias Wolf

    Das ist grundsätzlich erfreulich, kann aber trügerisch sein: Es könnte nämlich nicht nur mit einer veränderten Alterspyramide bei den Infektionen zu tun haben, sondern auch mit höheren Vitamin D-Levels im Körper während des Sommers, weil der Körper es von Mai-August mit Sonnenlicht bildet. Das ändert sich ab Ende September, dann werden wir’s erfahren.

  2. Manfred Moschner

    Die neueste Meldung aus Italien:
    Ein Institut hat einen Corona-Impfstoff entwickelt, der jetzt in die Testphase gehen sollte.
    Kleines Problem: Es gibt in Italien keine – oder auf jeden Fall: viel zu wenige – Corona-Kranke, um den Impfstoff zu testen!!!
    Jetzt wird verzweifelt nach Testpartnern im Ausland gesucht.

  3. Johannes

    Sehr viele Menschen welche einer Risikogruppe angehören verhalten sich nach meiner Meinung vollkommen anders als vor der Pandemie. Niemand, oder fast niemand dieser Menschen würde heute in eine enge vollgedrängte Bar gehen um zu feiern. Diese Verhaltensänderung und das Tragen der Schutzmasken sowie alle anderen Abstands und Hygieneregeln sind der Grund für die erfreuliche Entwicklung.

  4. astuga

    Lustige Wendung: Trump propagiert ja seit jeher eine Corona-Impfung.
    Da bleibt den Demokraten natürlich jetzt nichts anderes übrig als gegen die Impfung zu sein (konkret Kamala Harris als sog. Anti-Vaxxer).

    Vielleicht sollte sich Trump nur aus Spaß mal öffentlich gegen die Impfung aussprechen, nur um zu sehen wie sich die Demokraten dann drehen und winden.
    Und mit ihnen die heimischen Medien mit ihrer Trump-Phobie.

  5. astuga

    Wir brauchen ein Abbrechen der Maßnahmen und müssen zum Alltag zurückkehren,“ sagt die Ärztin und Epidemiologin, Angela Spelsberg…

  6. fxs

    OK, Wenn die durschnittliche Lebenserwartung 80 Jahre beträgt, müssen pro Jahr 12,5% (100/80) der Bevölkerung sterben. Im Monat durchschnittlich also etwa 1%. In Österreich, bei 8 Mio Einwohnern sterben also monatlich im Schnitt 80.000 Leute. Da sollen ein paar Hundert Coronaopfer ein Problem sein?

  7. astuga

    Opportunisten als Trendbarometer…
    Beinahe Satire: Markus Lanz außer Kontrolle, wird er zu einer Gefahr?

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