11 comments

  1. CE___

    Ja natürlich, “irgendwer” wird immer fliegen.

    Die Frage ist allerdings ob die Zahl der Flugreisenden nach den Lockdowns wieder an die Zahl vorher anknüpft.

    Und da habe ich meine Zweifel, wenn allein schon in Österreich der Kanzler die Verfassung lächerlich macht und von einer nebulösen “Neuen Normalität” faselt.

    Denn was soll eine “Neue Normalität” für einen Konsumenten und auch Unternehmer real bedeuten?

    Im Grunde genommen dass das (Geschäfts)Jahr nicht mehr 12 Monate hat sondern bestenfalls nur mehr 9 Monate wenn nun kaskadenartig so gut wie alle Staaten in totalen innerstaatlichen Lockdown gehen nur weil irgendwo eine unbekannte oder vielleicht nur schwere Grippewelle auftritt.

    Eine jede Reise (aber auch eine jede Investition) wird damit zu einem risikoreichen Unterfangen, nicht unbedingt wegen der Gesundheit, sondern wegen den finanziellen Risken.

    Eine simple Reiseversicherung? In meinen Augen ist die “Neue Normalität” versicherungsmäßig nicht mehr zu fassen und die Prämien auf alle zukünftigen Reisen werden explodieren müssen oder so eine Art Risiko komplett ausschliessen.

    Eine Invesition in Flugzeuge? Oder auch nur in Hotels, zB. in den Alpen Österreichs? In Restaurants? In mit vorigen Branchen auch nur verbundene Immobilien?

    Seit den Lockdowns alles nur mehr eine Hochrisiko-Investition die im Grunde mit enormen Renditen innerhalb kurzer Zeit verbunden sein müssten um das Risiko abzudecken.

    Die Werte für solche Immobilien bzw. Unternehmen werden drastisch fallen müssen um dass in einer “Neuen Normalität” jederzeit virulente Risiko des totalen und monatelangen Ausfalls des Cashflows wiederzuspiegeln.

    DAS werden noch langwierige Folgen sein.

  2. Gerald

    Mir fällt derzeit nur ein Regierungschef ein, der unternehmerische Erfahrung hat und das ist Donald Trump, alle anderen, sind meines Wissens nur Studienabbrecher, Politclowns, Parteifunktionäre, Funktionäre irgendeiner staatsnahen Organisation oder gar mehreres zugleich. Also durchwegs Menschen ohne Erfahrung, oft auch ohne Ausbildung, viele auch ohne Hausverstand, dabei gäbe es wenigstens den beim Billa.
    Was soll da sonst auch anderes rauskommen?

  3. Kluftinger

    @ Gerald
    Die Qualität ihrer Analyse kann ich nicht bewerten, aber bitte vergleichen sie die gravierenden politischen Fehlentscheidungen welche von Politikern mit abgeschlossener Ausbildung getätigt wurden.

  4. Gerald Steinbach

    Wer soll den bitte die neuen Aktien zeichnen, ein privater sicher nicht und dann wären wir wieder beim Staat, ergo man soll das Schicksal der AUA den Markt überlassen
    Die Probleme der Lufthansa/AUA waren vor CORONA schon evident

  5. Gerald

    Kluftinger
    Ich sprach ja auch von unternehmerischer Erfahrung als wünschenswertes Merkmal. Eine Ausbildung in irgendwas hilft oft nicht viel.
    Mein Kommentar war nicht als Analyse gedacht, sondern eher als sarkastische Aufmunterung, sonst käme ich womöglich noch ins Weinen ob der Zerstörung der Lebensweise die ich liebe.

    Eine AUA ist ohnehin kein österreichisches Leitunternehmen mehr. Früher hat es mich mit „weiß nicht was“ erfüllt, wenn ich irgendwo auf der Welt schon von weitem die Damen in roter Uniform sah.

  6. Der Realist

    Würde der Staat in irgendeiner Form wieder bei der AUA einsteigen, dann darf der österreichische Steuerzahler die nächsten 100 Jahre wieder Milliarden in das Unternehmen stecken, und das jährlich wohlgemerkt. Die Lufthansa ist übrigens auch so gut wie pleite, und dass sich die Branche in den kommenden Jahren erholen wird, ist eher zu bezweifeln. Und das Argument mit den Arbeitsplätzen zieht halt auch nicht besonders, da sollte schon eine ernsthafte Kosten- Nutzenrechnung angestellt werden.

  7. aneagle

    Ein Staat der sich Grüne und einen Bundespräsidenten leistet, sollte sich auch die AUA leisten. Die ist wenigsten mit einer ordentlichen Leistung am österreichischen BIP beteiligt, was man von Grünen nicht so ohne weiteres behaupten kann.
    Zur Not produziert die AUA auch etwas für die Grünen- nämlich das Erfüllen ausgedachter Umweltauflagen, für sich, für den Flughafen Wien und als sympathisches Hass-Objekt. Darüberhinaus lernen wir gerade, was es heisst seine Medikamente auschließlich von China und seine Migrationsrate ausschließlich von der Türkei produzieren zu lassen. Die mit der Lufthansa verbandelte österreichische Luftlinie ist ein gelungener Kompromiss zwischen zu teurer Luftfahrt und gewünschter Flugunabhängigkeit.

  8. sokrates9

    Die Leistung der verstaatlichten AUA war überschaueswert außer einen sinnlosen Kampf gegen Lauda fällt moir wnig ein. Nach 40 Jahren Performance mit 1 Euro – oder war es Scvhilling der Lufthansa geschenkt zu werden, wobei der Staat dafür noch riesige Schulden übernehmen durfte spricht nicht für eine tolle Performance!

  9. dna1

    @sokrates9
    Es scheint sie haben heute auch eine Corona-Party mit ordentlich Alkohol gefeiert. So viele Tippfehler machen sie sonst in einer ganzen Woche nicht :-).

  10. Johannes

    Das ist vollkommen richtig. Irgendwer wird das Geschäft der AUA übernehmen wenn die Gewessler es geschafft hat das zumindest von dieser LInie mit ihren österreichischen Angestellten nichts mehr übrig ist.

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