IS-Terror: Die Geschichte des letzten Christen von Mosul

“….The city of Mosul’s honeymoon period with the Sunni Muslim extremist group that now controls it, is over. After initially stating that it would not harm Christians and other minorities in the northern Iraqi city, the group that took control of Mosul at the beginning of June this year has started making moves against locals from religious minorities.
In a statement issued to the city’s citizens, the group, known as the Islamic State, gave anyone in town of another religion or sect, three choices: Paying them a tax, converting to their version of Islam or death…” (hier)

5 comments

  1. Rennziege

    … und zu alledem kein einziges Wort aus dem Vatikan. (Fast hätte ich “Sterbenswörtchen” geschrieben, aber das wäre ein double entendre der miesen Art gewesen.) Der neue Papst Franziskus ist ein seltsamer, undurchsichtiger Zeitgenosse. Der Kapitalismus sei Teufelswerk, posaunt er mit Stentorstimme. Die grausamste Christenverfolgung der Neuzeit etwa nicht?
    Dass die Allesversteher der Mainstreampresse zu diesen Pogromen schweigen, überrascht kaum, da zeitgeistlich erwartbar. Klar, dass der Papst nicht etwa seine Schweizer Garde nach Mesopotamien schicken kann; aber auch ein Marxist wie Franziskus könnte seine Stimme, die weltweites Gehör findet, ein wenig erheben.
    Erinnert mich leise und traurig ans Neue Testament (1 Joh 2,18ff):
    „Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichristen gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.“
    Ein schwacher Trost für die Gemeuchelten, Gemarterten und Vertriebenen, deren Zahl stündlich wächst.

  2. Rado

    Nich ganz, verehrte Rennziege!
    http://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/21102232/_aussendungen/micro.aussendungen/594.html

    “Kardinal Schönborn prangert “unbeschreibliche” Untaten der Mitglieder des “Islamischen Staats in Irak und Syrien” (ISIS) an und ruft die Christen aller Konfessionen in Österreich zur Teilnahme am ökumenischen Fast- und Gebetstag am 8. August auf. Am 10. August findet dann auch ein Protestmarsch in Wien statt, bei dem der Bischofsvikar der Kategorialen Seelsorge, Weihbischof Scharl, teilnehmen will …”

    Ob die neuen Schäfchen des Harrn Kardinals aus den Votivkirchenzirkeln auch zum Fast und Gebetstag aufgerufen sind, kann man nur vermuten. Nachdem Schönborn im Servitenkloster sogar eine Party anlässlich des Ramadanendes gesponstert hat, wäre eine Teilnahme jedenfalls ein netter Zug.

  3. Rennziege

    7. August 2014 – 13:50 Rado
    Danke für Ihre Replik. Na schön: Kardinal Schönborn übt sich wenigstens in wirkungslosen Lippenbekenntnissen, wie gewohnt. Er wird sich allerdings freuen, wenn seine neuen Schäfchen* aus Votivkirche und Servitenkloster den gutmenschlichen Terminen am 8. und 10. August fernbleiben; denn die würden den “unbeschreiblichen” Untaten stimmstarken Beifall zollen.
    *Knusprige Formulierung.

  4. Mourawetz

    Und wenn nun die Christen sich zusammentäten und gegen die islamischen Terroristen ziehen würden, hieße es in ein paar hundert Jahren, die Christen seien wie damals schon bei den Kreuzzügen über die Muslime in blutrünstiger Manier hergefallen. Denn was einmal muslimisch ist, das bleibt es auch für immer und ewig, da hat der Islam ein Recht drauf. Es interessiert ihn nicht, was vorher war oder was Reaktion auf Aktion bedeutet.

  5. Thomas Holzer

    Und bis dato kein einziger Drohneneinsatz gegen die IS-Idioten…………..
    Was lehr uns dies?!
    Der Hindukusch liegt nicht im Kalifat des IS 😉

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