Islam in Europa: Die Unterwerfung

(WERNER REICHEL) Jetzt also auch in Kopenhagen. Man ist einmal mehr geschockt, aber nicht zu sehr. Es hätte natürlich genauso gut, Barcelona, Hamburg, Wien, Marseille, Rom, Manchester, Rotterdam oder sonst eine Stadt in Europa sein können.  Kommt aber noch. So brav und unterwürfig können die politisch korrekte Eliten und die europäischen Gesellschaften gar nicht sein. Karikaturen, eine Diskussionsveranstaltung über Meinungsfreiheit, ein Film, ein christliches Symbol, eine falsches Wort, ganz egal, irgendwas findet sich immer. Deshalb posaunt man auch  über alle zur Verfügung stehenden Kanäle  hinaus, dass das nichts mit dem Islam zu tun hat und es sich lediglich um verwirrte Extremisten handelt, die in der Moschee nur nicht richtig aufgepasst haben. Der islamisch motivierte Terror ist in Europa angekommen. Und er ist gekommen, um zu bleiben.  In zwei Stunden, drei Tagen, einer Woche oder einem Monat wird es wieder krachen, es werden wieder alle – von Mal zu Mal  etwas weniger  – schockiert sein. Stadt XY! Ausgerechnet, wo man dort doch so viel für Integration…

Islamistischer Terror gehört bald zu unserem Alltag, mit all seinen Auswirkungen auf eine immer weniger offene und freie Gesellschaft. Man gewöhnt sich daran, bzw. wird daran gewöhnt. Beim nächsten Massaker wird die mediale und  politische Aufregung nicht mehr ganz so groß sein. Von den Titelblättern in den hinteren Teil der Zeitungen unter „kurz notiert“, eine voraussehbare mediale Karriere.  Es wird wieder nur ein verwirrter Täter oder ein isoliertes Grüppchen sein, den schwarzen Peter versucht man wie gewohnt der Polizei in die Schuhe zu schieben, die Linke  hängt eben an ihren  alten und bewährten Feindbildern.

Nach den nächsten Massakern werden die Tausenden von Charlies in Politik, Medien und Kultur wahrscheinlich sogar ihren unglaubwürdigen  Aktionismus und ihre eitlen Alibiaktionen einstellen, weil ihnen selbst dafür künftig der Mut fehlen wird. Nur nichts riskieren. „Toleranz“ löst langsam Demokratie, Presse- und Meinungsfreiheit ab. Und es wird noch viel zu tolerieren geben.

Während man in Sonntagsreden und  nach dem jeweils aktuellen Terroranschlag  vollmundig für die Verteidigung der westlichen Werte eintritt, werden sie ohne großes Aufsehens ganz pragmatisch den neuen Begebenheiten in Europa angepasst.  Schritt für Schritt. Mögliche Provokationen  werden vermieden. Die europäische Kultur- und Kunstszene hat sich bereits selbst kastriert. Es gibt nur  wenige  Ausnahmen. Widerstand regt sich nur noch gegen jene, die auf diese Entwicklungen aufmerksam machen, denn sie sind es, die in Europa für Unruhe sorgen, unnötig provozieren und das Klima vergiften. Sie versuchen Angst zu verbreiten, Vorurteile aufzubauen und die Terroranschläge verwirrter Einzeltäter für ihre Zwecke – welche das auch immer sein mögen – zu instrumentalisieren.

Ein  immer stärker vom Islam geprägtes Europa? Nein, Europa wird trotz aller demographischer Umwälzungen auch weiterhin Vorkämpfer für Geschlechtervielfalt, soziale Gerechtigkeit, Mülltrennung und Veganismus sein. Einige politisch korrekte Gesellschaftingenieure glauben tatsächlich, noch die HerrInnen auf der politischen Kommandobrücke des Schiffes Europas zu sein. Andere bekommen gerade, wie der Zauberlehrling in Goethes Ballade, ein ungutes Gefühl.

Deshalb wird es immer und immer wieder verkündet, es gibt keine Islamisierung, das sind nur die paranoiden Hirngespinste rechter Wirrköpfe und verwirrter Modernisierungsverlierer, die sich in der neuen  bunten Multikultiwelt einfach nicht zurechtfinden. Die permanente Wiederholung dieses politisch korrekten Glaubenssatzes  dient nicht nur der Volkserziehung,  sondern auch als beruhigendes Mantra für die Vorturner und Mitläufer dieser Ideologie.

Warum aber ausgerechnet Europa, im Gegensatz zu weiten Teilen Afrikas und Asiens nicht zunehmend islamischer werden sollte, bleiben uns die politisch korrekten Meinungsführer allerdings schuldig. Vielleicht, weil die europäische  Kultur besonders stark und attraktiv für Zuwanderer ist? Vielleicht, weil die Europäer besonders glaubensstarke Menschen sind? Vielleicht, weil unsere Politiker besondere aufrechte  und mutige Demokraten sind? Vielleicht, weil Europa eine intelligente und vorausschauende Einwanderungs- und Integrationspolitik betreibt? Scherz beiseite.

Die islamische Religion/Ideologe verändert Europa, seine Kultur, seine Gesellschaften, seine Werte. Und zwar  sehr viel tiefgreifender,  als es sich jene, die durch ihre Politik, ihr Wahlverhalten und ihr Engagement diese Entwicklung  gefördert und vorangetrieben haben, vorstellen können oder wollen. Langsam wäre es an der Zeit, die Augen zu öffnen und sich der Realität zu stellen.

24 comments

  1. Fragolin

    Es sind jene, die aus dem wohlgeheizten Polstersessel der Freien Gesellschaft heraus mit moralingetränkt erhobenem Zeigefinger rückwirkend alle Deutschen, die unter Androhung von KZ und Genickschuss nicht wehrhaft gegen Hitler aufstanden als kriecherische Nazi-Mitläufer diffamieren, die sich heute unter der zaghaften Androhung einer vielleicht negativen Reaktion eines empörten und wütenden Moslems sofort bereitwillig ducken.
    Tja, liebe Kriecher, mit voller Windel ist leicht stinken. Aber jetzt findet’s euch in der gleichen Situation wieder wie eure Großeltern: Man darf in Deutschland nicht mehr alles, was man denkt, offen aussprechen, wenn man sicher sein will, sich nicht plötzlich vor einem Gewehrlauf wiederzufinden. Und siehe da, schon wird’s ruhig bei den angepassten “Bio-Deutschen”.
    Gewaltandrohung als Unterdrückungsmittel funktioniert doch immer wieder. Besonders bei jenen, die bisher glaubten, jeder Windmühle mit Kerzerlmärschen und abgefackelten Autos entgegentreten zu können, füllt sich die Hose, wenn sie merken, dass diese vermeintliche Windmühle doch ein schwer bewaffneter und sehr wütender Riese ist…

  2. cmh

    Islam, Ilamismus oder Terror mit islamistischem Hintergrund zu rufen ist bereits Teil des Problemes.

    Islam heißt Unterwerfung und dabei gibt es einen Unterwerfenden und einen Unterworfenen. (Das ist die Wortlogik und wer das nicht versteht, dem ist nicht mehr zu helfen.)

    Im Faktischen bedeutet es aber die Frage, wer unterwirft und wer sich fügt. Die Antwort darauf ist kinderleicht und es verwundert, dass diese Trivialität nicht zur Sprache gebracht wird.

    Ihr Gutmenschen! Ihr seid die eierlosen, verwirrten Flachköpfe, die permanent Signale der Unterwerfung aussenden und sich dann wundern, dass denen, die das nicht tun an die Gurgel gesprungen wird von denjenigen, die sich als Eroberer aufzuführen dürfen meinen.

    Islam hat ausschließlich Despotismus im Gefolge und dieser wiederum die reine Stupidität. Das kann doch kein ernstzunehmender Feind sein.

    Aber die Gutmenschen aller Parteien, die Bedenkenträger, die Multikultiproponenten, die beim türkischen Greissler kaufen und die die Zurschaustellung der Blößen der eigenen seltenen Kinder beklatschen, die Schulversucher und Grammatikdeterrioristen, das sind die, die alle Türen zur Unterwerfung sperrangelweit offenlassen und sich dabei noch supergut vorkommen.

  3. Thomas Holzer

    “…………….werden sie ohne großes Aufsehens ganz pragmatisch den neuen Begebenheiten in Europa angepasst”

    Diese sogenannten europäischen Werte wurde von den gewählten! Politikerdarstellern schon lange vor(sic!) den ersten islamisch bergründeten Terroranschlägen in Europa ganz ohne Grund aufgegeben; vielleicht in einem diffusen vorauseilendem “Gehorsam”, vielleicht aus anderen Gründen, egal, Fakt ist, es geschah durch demokratisch legitimierte Politikerdarsteller, und die Mehrheit(sic!) ist nicht dagegen aufgestanden, sondern hat bereitwillig mitgemacht

  4. aneagle

    ein Blick nach Malmö, oder auch in einige englische Landgemeinden, zeigt:

    a.) Die gemäßigten Moslems:
    sind in Geiselhaft wie die Bevölkerung von Gaza durch die Hamas. Zu “wohltätigen Spenden” genötigt, nur ja nicht als Abtrünniger missverstanden zu werden. Das wäre lebensgefährlich.

    b.) Die (noch) christliche Mehrheit:
    Hier ist Ruhe des Bürgers erste Pflicht ! Schweigend der Einzelne, beflissen ja nicht aufzufallen, nur keine Gewalttat auf sich lenken. Die TOLERANZ gebietet die Religion des Friedens zu respektieren, niemanden Religiösen zu kränken, man ist ja zivilisiert. Die Staatsgewalt ist daher vornehmlich bemüht deeskalierend zu wirken. Da kann es schon mal vorteilhaft für die Gesamtsituation sein, Täter und Opfer zu verwechseln und mit anderen
    ” Ordnungshütern” z.B. Scharia-Wächtern, zu kooperieren. Nicht gerade vertrauensbildend, Sicherheit oder Geborgenheit bietend ! Man versteht insgeheim warum Malmö, mitten in Europa, bald judenrein sein wird.

    c.) die gewaltbereite kriminelle Minderheit: Besonders beliebt bei der jüngeren, teilweise schon im Gastland Geborenen.Tut was sie will. Unter dem fadenscheinigen Religionsvorwand wird vergewaltigt, gesteinigt, geraubt, vertrieben, gemordet. Was nicht in Malmö passiert, geschieht in ausgewählten englischen Landgemeinden mit hohem(Menschenrecht!) integrationsunwilligem Migranten- und überdurchschnittlichen Radikalenanteil. Fühlt sich in ihrem Element – wie zu Hause !

    FAZIT: es ist die pure nackte Angst, die einen zwingt sich eine faschistische, religiös verbrämte, Ideologie schönzureden. Das Stockholmsyndrom lindert etwas. Auf die Dolme von Pegida herabzuschauen hilft ein bisschen, man kann (sich selbst?) beruhigen, dass man auf der richtigen, guten Seite steht.

    Frage an SIE: Wollen sie in einigen Jahren in weiten Teilen Europas so leben?
    Noch gehört der autoritär-totalitäre Islam nicht zu Europa, aber bald Europa zum Islam.

    see more: Caldwell, Reflections on the Revolution in Europe

  5. Astuga

    Die arabischen Staatsfonds sind eben zu verlockend.
    Etwa wenn sie wie in London den halben Immobilienmarkt aufkaufen, oder das shariakonforme Bankwesen Gewinne verspricht.
    Oder wenn sie wie in Frankreich in die abgefuckten Banlieus bzw. Vorstädte investieren sollen.
    Da gibt’s dann nicht nur für die Frau Bandion aus Österreich Geld und Jobs.

  6. waldsee

    warum soll es zum ende der dummheit
    kommen,das muß mir erst jemand erklären?jezt hat man solange durchgehalten,naja,so schlimm wird es nicht werden,die unseren haben ja auch……..so wird die baldige, (allgemeinverständliche ) argumentation lauten.

  7. Selbstdenker

    Ausgezeichnete Analyse, Herr Reichel!

    Anmerken möchte ich – insbesondere mit Bezug zu den obigen Kommentaren – folgendes:

    Unterwerfen kann man nur diejenigen, die sich auch unterwerfen lassen. Die christlichen Märtyrer nahmen unvorstellbare Folterqualen auf sich und opferten sogar ihr Leben. Aber ihren Glauben konnte man ihnen nicht nehmen.

    Ich gebe zu, dass ich kein besonders religiöser Mensch bin, aber das möglicherweise nicht ganz unbewusst medial ausgetragene Leiden und der Tod vom Papst Johannes Paul II hat es bildhaft auf den Punkt gebracht. Ich fand das Ganze damals irritierend, aus heutiger Sicht glaube ich es aber inzwischen verstehen zu können.

    Churchill würde sagen: “Never give in. Never give in. Never, never, never, never – in nothing, great or small, large or petty – never give in, except to convictions of honour and good sense. Never yield to force. Never yield to the apparently overwhelming might of the enemy.”

    Neben dem 68er-verwurzelten Establishment, das sich der Illusion nicht berauben lassen möchte, das es noch etwas zu melden hätte, den Medien, die mit Dschihad-Pornos ihre Umsätze steigern sowie den Rechten, die alles als bereits verloren darstellen und deshalb den Endkampf ausrufen, gibt es den ultimativen Verbündeten der Terroristen beim europaweiten Islam-Rollout: die Bequemlichkeit.

    Es scheint so als würden sich die Europäer lieber langfristig alles nehmen lassen als kurzfristig auf ein wenig Bequemlichkeit zu verzichten:

    “Ja nichts sagen, es könnte ja sein, dass wer ungehalten wird”

    “Bei echten Straftaten ja nicht die Polizei rufen, die stellen so viele Fragen, machen eh nichts und es kostet so viel Zeit”

    “Ausländische Täter ja nicht anzeigen, es könnte jemand meinen, dass man ein Rassist wäre. Das könnte sich nicht gut auf die Karriere auswirken.”

    “Die überführten Täter ja nicht verurteilen, es könnte sein, dass sie sonst böse werden und sich rächen wollen. Lieber den Aktenberg mit den Diskriminierungsklagen abarbeiten. Da braucht man keine Beweise, es gibt und die Beschuldigten leisten keine Gegenwehr.”

    “Es macht nichts, wenn die verurteilten Verbrecher die eigentlichen Leiter der Haftanstalt sind. Das sorgt für Ruhe und wir haben weniger Arbeit. Außerdem: wer kann etwas dagegen haben, wenn die anderen Häftlinge kostenlosen Religionsunterricht bekommen – vielleicht ändern sie dann ihr Leben”

    “Warum sollte man aus der Haft entlassene Islamisten überwachen? Das kostet nur Zeit, Geld und schließlich hat jeder eine zweite Chance verdient.”

    “Den Bericht über islamistische Straftaten in XY lassen wir bleiben. Statt Leserbriefe zu beantworten, arbeiten wir lieber an den Aufmacher über die Diskriminierung von Transgender-Menschen”

    “Wenn sich herausstellt, dass das Dialogzentrum sinnlos ist … werden wir uns überlegen ob wir es weiterbetreiben wollen … weil wir nichts machen, was keinen Sinn macht …”

  8. Thomas Holzer

    Da haben Sie schon recht! Aber wie von mir hier an anderer Stelle schon geschrieben; die “Volksvertreter” haben mit zumindest schweigender Unterstützung der Mehrheit schon vor Jahrzehnten begonnen, die Grundwerte unserer Gesellschaft zu verraten; der Verrat an diesen begleitet uns seit Jahrzehnten, nur die Intensität des Verrates wird von Tag zu Tag intensiver; und das einzige, was zu steigen scheint, ist die schweigende Zustimmung.
    Ob Antidiskriminierungs-, Verhetzungsgesetze; mehr oder weniger offen ausgesprochene Verbote von Bräuchen, respektive stillschweigende Aufgabe derselben etc.; all dies erfolgt zumindest mit -again- laut schweigender Zustimmung

  9. H.Trickler

    >”Langsam wäre es an der Zeit, die Augen zu öffnen und sich der Realität zu stellen.”

    Autor Reichel hat zweifellos Recht und den Missstand zu benennen ist der Anfang. Aber die eigentliche Frage wäre: Wie weiter, und zwar konkret??

    Da fällt mir wieder ein, was damals bei der schweizerischen Volksabstimmung über ein landesweites Bauverbot für Minarette gesagt wurde. Das politisch inkorrekte Argument, dass man hier Minarette so lange verbieten muss, bis christliche Kirchen und Glaubensgemeinschaften in sturen islamistischen Ländern ein tragfähiges Gegegenrecht einführen, schien mir logisch und effizient.

    Es setzt ein einfaches und rasch erklärtes Junktim, welches die Situation blitzartig in ein umfassendes Licht stellt. Erst wenn die reichen Potentaten in islamistischen Ländern Gegenrecht halten und damit auch lokal öffentlich eingestehen, dass nicht der dortige Glaube der einzig seelig machende ist, wird sich diese militante weltweite Stimmung mangels Grundlage entkrampfen.

  10. Selbstdenker

    @Thomas Holzer
    Die schweigende Mehrheit ist nur eine Schwungmasse.
    Die Richtung bestimmen nur ein paar wenige.

  11. Thomas Holzer

    ja, eh! Das war schon immer so.
    Aber die Wenigen, sitzen demokratisch legitimiert an der Macht 😉

  12. Enpi

    Wer braucht schon Europa in dieser Form? Hierzulande läuft vieles falsch, von der mangelnden Bereitschaft der Bürger zur militärischen Verteidigung, zum überproportionalen Staatsanteil und der weit verbreiteten Innovationsfeindschaft.

    Sosehr ich den Putler auch ablehne, in einem hat er recht: Europa IST dekadent und stirbt langsam aber sicher. Schon das römische Reich zahlte in seiner Spätphase aufgrund der geringen Geburtenrate von “Biorömern” Staatsbürgern ,mit Kindern und “sozial bedürtigen” Plebs monatlich Nahrungsmittel und Alimente. Erinnert mich frappant an den heutigen europäischen Sozialstaat.

    Als Trost: Neuseeland soll auch sehr schön sein und hat vor allem nur einen kleinen Muselmanenanteil. 🙂

  13. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Die Schweizer haben sich mit den Mitteln der Demokratie und sehr zum Ärger der (demokratisch nicht legitimierten) EU gegen die weitere Islamisierung ihres Landes gewehrt. Gäbe es bei uns brauchbare direkt-demokratische Mittel, wäre mit ähnlichen Ergebnissen zu rechnen.

    Die nicht per Stimmabgabe an die Macht gekommene ägyptische Militärregierung scheint innerhalb der arabischen Welt die (vom demokratischen Westen unterstützten) Mulsimbrüder, ihre Vorhaben und was gegen sie zu tun ist am besten zu kennen.

    Die Frage “Demokratie ja oder nein” greift bei diesem Thema zu kurz. Die versuchte Einführung der Demokratie in Ländern, bei denen weigehend das erforderliche Fundament fehlt, hievt die Islamisten erst in die Chefsessel.

    Anstatt in neutralen Prinzipien das universelle Allheilmittel oder – je nach Interessenslage – das Gegenteil davon zu erblicken, sollte man sich klar werden (1) mit wem man es zu tun hat, (2) welche Ziele diese Leute (3) mit welchen Mitteln verfolgen und (4) wie man sich adäquat dagegen wehren kann.

    Toleranz funktioniert nur zwischen Menschen, die ein gewisses Mindestmaß an Toleranz untereinander teilen. Toleranz gegenüber Leuten, die Mitmenschen alleine aufgrund ihrer Abstammung oder Religion ermorden oder unterwerfen wollen, kann grundsätzlich nicht funktionieren.

    Bekanntermaßen ist Hitler mit den Mitteln der “guten” Demokratie an die Macht gekommen. Was wäre wohl passiert, wenn man ihn mit “guter” Toleranz begegnet wäre und auf “böse” militärische Gegenwehr verzichtet hätte?

    Als unerträglich habe ich die vor wenigen Jahren in Deutschland (dem “Gewissen der Welt”) geführte Kontroverse, ob man sich über den Tod von Osama bin Laden freuen darf, empfunden. Hätte ihn früher schon eine Kommandoeinheit in die Hölle geschickt, wäre der ganzen Welt viel Leid erspart geblieben.

  14. Thomas Holzer

    Demokratie -hin oder her- man kann Herrn Schmidt vieles vorwerfen, aber: er hat den Mut besessen, wider die Straße, die APO, die Nachrüstung durchzusetzen und den Parolen “lieber rot als tot” zu widerstehen 😉

    Die Schweiz ist und bleibt eine Ausnahme, meiner Meinung nach; immerhin hat die Schweiz einen “Ausländeranteil” von über 25%; und alle “Zugereisten” sprechen die Schweizer Sprache, als wären Sie dort geboren worden (Zumindest wesentlich(sic!) mehr als bei uns) 😉

  15. Selbstdenker

    @Urban Galler:
    “[…] ausgelösst von linken Gesellschaftsverbrechern […] wird die Geschichtsbeschreibung einer Friedensepoche lauten […]”

    Geschichte wird von Siegern geschrieben. Möglicherweise wird folgendes in den Geschichtsbüchern stehen: “Die minderwertige Europäische Kultur ist am Neoliberalismus und an der Ablehnung vom Islam zugrundegegangen, obwohl ein paar tausend türkische Gastarbeiter den ganzen Kontinent in den 1950iger Jahren wieder aufgebaut haben […]”

  16. Thomas Holzer

    Na, so pessimistisch wollen wir wohl doch nicht sein; obwohl der Tatsache gewahr, daß alles einmal ein Ende hat.
    Noch(sic!) aber gibt es anscheinend mehr als nur ein paar Aufrechte, welche willens erscheinen, Widerstand zu leisten, zumindest der “autochthon generierten” Verblödung und Nivellierung 🙂

  17. Rennziege

    17. Februar 2015 – 17:50 Thomas Holzer
    “… und alle “Zugereisten” sprechen die Schweizer Sprache, als wären Sie dort geboren worden”, schreiben Sie. Aber “die” Schweizer Sprache gibt es nicht. (Aber dees wiss’n S’ doch, oddärr?) Die vier offiziellen Srachen der Eidgenossen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Letztere, im Kanton Graubünden gesprochen, ist dem Dolomitenladinischen und dem Friaulischen sehr nah — und selbst für die Nachbarkantönlis ist sie eine unverständliche Halskrankheit.
    Den von wo auch immer Zuagrasten möchert’ ich sehen, der Rätoromanisch binnen zehn Jahren erlernt.

  18. Thomas Holzer

    Mit Verlaub, aber seien Sie bitte nicht “päpstlicher als der Papst”! Wobei, “unter” diesem Papst wäre es vielleicht gar nicht so schlecht 😉
    anyway……………ich bin überzeugt, daß Sie wissen, was ich mein(t)e 🙂

  19. Mario Wolf

    Äusserst treffend analysiert. Die Unterwerfung hat schon begonnen als der erste Richter in Europa bei der Verurteilung eines sog. “Ehrenmörders” seine Herkunft als mildernden Umstand beurteilt hat. Die Unterwerfung hat auch begonnen als der erste Arzt die genitale Verstümmelung eines Mädchens aus einem moslemischen Land diesen Übergriff als Ausdruck der Folklore dieses Landes beurteilt und verschwiegen hat. Die Unterwerfung geht mit der immer wiederkehrenden Beschwörung der Islam hat mit Gewalt und Terror nichts zu tun, weiter. Die Morde von Paris wurden zuerst mit Entsetzen wahrgenommen, anschliessend folgte eine heuchlerische Empörung der europäischen Obrigkeit, um anschliessend die Rollen umzukehren um den Opfer die Schuld für ihre eigene Ermordung unterzujubeln. Wo bleibt dass Mitgefühl für die Familien der Opfer, dass ganze Mitgefühl ergiesst sich über die Glaubens- und Gesinnungsgenossen der Täter. Der gleiche Ablauf wird wieder nach Kopenhagen stattfinden, und nach dem nächsten Terrorakt, der kommt wie das Amen in der Kirche, wird sich dass gleiche abspielen. Fazit, warum sollte eine Gesellschaft nicht unterworfen werden, die nicht bereit ist die eigenen Werte zu verteidigen sondern lieber eine rückwärtsgewandte selbstanklagende Nabelschau betreibt.

  20. Passant

    @Rennziege

    Mit Rumantsch Ladin oder neuerdings Rumantsch Grischun werden Sie sich dort nicht besonders integrieren. Die Minderheitensprache interessiert gerade einmal Lehrer und Pfarrer, die Grossmütter, die zuhause noch einen der romanischen Dialekte sprachen, dürften inzwischen ausgestorben sein, der Pflichtschulunterricht wird von der Bevölkerung, weil unnütz, eher als Belästigung empfunden. Man spricht dort Italienisch und auch Deutsch, sonst wäre das Fernsehen ziemlich eintönig.

  21. Passant

    Zum Überleben braucht eine Gesellschaft
    1. genügend Nahrung
    2. erfolgreiche Vermehrung
    3. wirksamen Schutz gegen Gefahren von innen und aussen

    Nahrung hätten wir noch reichlich, mit der Vermehrung hapert es bereits, da sind wir schon auf Zuzug angewiesen, jedoch importieren wir damit, weil wir unwillig und unfähig zu sinnvollen Regelungen gemäss unseren Bedürfnissen sind, zunehmend innere Gefahren, und vor der ringsum wahrnehmbaren Bedrohung durch äussere Feinde schliessen wir einfach die Augen.

    Der Vergleich mit der letzten Phase des weströmischen Reiches ist durchaus treffend. Es sieht nicht danach aus, dass wir noch die Kraft hätten, unserem Schicksal zu entgehen.

  22. Thomas Holzer

    “…………..da sind wir schon auf Zuzug angewiesen,”

    Wieso sind wir auf Zuzug angewiesen? Bedenkend, daß wir bald 500.000 Arbeitslose haben

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