Islam und Lieferwagen

“…..Den grossen Unterschied machte erst Nizza mit 86 Toten. Dieser Anschlag zeigte, dass eine Person mit einem Lastwagen ohne grosse Vorbereitung sehr viele Menschen töten kann. In den Chatforen hat Nizza unter den Jihadisten fast ein Fieber ausgelöst. Sie waren alle davon fasziniert, dass man so einfach eine derart grosse Wirkung erzielen kann. Der Islamische Staat fing wieder an, für Anschläge mit Fahrzeugen zu werben…..” (hier)

8 comments

  1. mariuslupus

    Wieder ein Terrorrelativierer, “In Barcelona sind 13 Menschen gestorben, das ist schlimm. Es hätten auch 86 wie in Nizza sein können”. Man beachte die gedrechselte, politisch korrekte Formulierung. Menschen sind gestorben, Passivum. Stimmt nicht. Diese Menschen wurden sehr aktiv ermordet.
    Diese “Experten” sind ein Garant, dass, das Morden wird weiter gehen. Hinter solchen Aussagen sogenannter Experten, können sich die Politiker verstecken, “denn, alles nicht so schlimm”.
    Auch das Auto, dass in Marseille eine Frau getötet hat, hat sich nur zufällig verirrt, lag sicher am GPS.

  2. waldsee

    Wen die Freude der muslim.community überrascht,der hat immer noch nichts verstanden.Im ZDF zeigt man zum 2. X eine für den Islam demonstrierende Frauengruppe –ich sehe 20 ,gesprochen wird von 200–mit Kopftuch(“lslam heißt Frieden”) zuerst, dann einen Polizeichef ,der wortreich erklärt warum die 2 Terroristen getötet wurden ( Sprengstoffgürtel) .Eine Entschuldigung hat noch gefehlt.
    Bitte vergessen sie nicht ,daß in der islam.Gemeinschaft diese Leute als Märtyrer und Ermordete angesehen werden.Wann wird es in Wien die ersten Straßennamen mit dem Namen solcher Paradiesvögel geben?
    Gibt es schon islam. Straßen und Platznamen in Wien?

  3. astuga

    @Waldsee
    Bei der UNO City in Wien ist eine Straße nach einem jüdischen Islamkonvertiten benannt.
    Einschlägig bekannt durch seine Quran-Übersetzung.
    An sich nichts weiter besonderes, aber gerade diese wird gerne von Fundamentalisten benützt.
    Er lebte auch lange in Saudi Arabien, lustiger Weise wandte er sich im Alter dann enttäuscht wieder vom Islam ab, wohl nicht nur aber auch wegen der Judenfeindlichkeit.

    So gesehen war die Straßenbenennung ein Angriff auf den Islam. 😉

  4. waldsee

    @astuga
    Daß sich dieser vom Islam abgewendet hat ist mir neu.Er wurde doch am 20.2. 1992 als Muhammad Assad am muslim.Friedhof in Granada begraben.Es gibt zahlreiche Hinweise
    auf ihn,aus der Jetztzeit von muslim. Anbietern.zb.amana buch.de
    Was hat er den Muslimen beigebracht über Europa ? Er lehrte jahrelang an der Al Aksa Universität.

  5. astuga

    @Waldsee
    Ich glaube das stand in einem Artikel von Adolf Holl über Asad in der Presse (also der Zeitung).
    Aber natürlich passt das für viele nicht ins gewünschte Narrativ.

    Was mir beim nachlesen div. Artikel (über Google) noch mal aufgefallen ist, wie sehr er gleichermaßen von Fundamentalisten wie westlichen Islamverstehern vereinnahmt wird (etwa in einem Artikel aus der “Welt”).
    Zum nachlesen und beispielhaft für diesen Irrwitz: https://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Asad

    “Asad war ein Grenzgänger zwischen der islamischen und westlichen Welt: Diplomat, Journalist, Linguist, Politologe, Reformist, Sozialkritiker, Theologe, Übersetzer, Weltreisender.
    Er war von der wahabitischen Auslegung des Islams zur Zeit seiner Anwesenheit in Arabien tief beeindruckt und sprach sich vehement dagegen aus, den Wahhabismus als sunnitische Sekte einzustufen und sah in ihm die ideologische Basis für eine von der Moderne unkorrumpierten Ausbreitung der «wahren Lehre», die die Wiedergeburt des reinen Islams erstrebe.[3] “

  6. astuga

    Nachsatz: Also auf zum fröhlichen Steinigen, Kreuzigen und Köpfen…
    Auf dass der Islam Wiedergeboren werde.

  7. waldsee

    @astuga
    mir ist nur aufgefallen,daß er von eingewanderten Muslimen geachtet wird und ziemlich der erste ist ,dem ein Straßennamen zuerkannt wurde.Was hat er in Al Aksa gelehrt,den Koran haben viele übersetzt.Als Politiker war er sehr weit “oben”.

  8. astuga

    Waldsee, ich kann dazu auch nicht mehr sagen als ohnehin bei Wikipedia oder auf anderen Webseiten steht. 😉
    Er starb zwar in Andalusia (al-Andalus), aber die Gemeinde Mijas scheint mir beinahe schon ein typischer Alterswohnsitz für halbwegs wohlhabende (westliche) Ausländer zu sein.
    Weniger das lebendige islamische Zentrum Spaniens.
    Hätte er die isl. Welt im Alter wirklich so geliebt, wären viele Orte geeigneter gewesen (in Marokko etwa, wo es ja auch einige nichtmuslimische Europäer hingezogen hat).

    Was seine Rolle betrifft – nun ja, so viele intellektuelle Konvertiten* (noch dazu jüdische Zionismuskritiker) gibt es ja nun auch wieder nicht.
    Erst recht gab es sie nicht in der damaligen Zeit (1920-1930er Jahre).
    Und damals tat sich ja politisch sehr viel im isl. Raum, Möglichkeiten genug also um die Zeit mitzuprägen.
    Und Jude hin oder her, seine Herkunft aus einem deutschsprachigen Land wird auch hilfreich gewesen sein.
    Denn anders als Briten oder Franzosen galten Dt. und Öst. nicht als Kolonialmächte (in der Türkei, im arab. Raum, wie in Pakistan) sondern eher als Verbündete oder jedenfalls als wohlwollende Ausländer.
    Dass er jemals in der al-Aqsa in Jerusalem gelehrt oder Quranlesungen abgehalten hätte ist mir nicht bekannt.

    *Wenn ich da schon alleine an das Theater früher rund um (die selbsternannte Islamexpertin) Annemarie Schimmel denke, mittlerweile ist sie wohl weitgehend vergessen.
    http://www.geocities.ws/films4/schimmel.htm

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