Islamismus: Die Verantwortung der Medien

(von WERNER REICHEL)  Die Lage ist schlimmer als gedacht. Auch in Österreich. Im Standard, der nicht gerade als rechtspopulistisches Kampfblatt bekannt ist,  packt ein Beamter des Verfassungsschutzes aus: „Wir beobachten vor allem in den letzten Monaten einen ganz starken Zulauf zu den Moscheen und registrieren eine wesentlich größere Gewaltbereitschaft als noch vor ein paar Jahren. In Wiener Moscheen tragen junge Männer militärische Kleidung. Kürzlich haben Kollegen festgestellt, dass nach einem Freitagsgebet 100 von 120 Männer mit Messern bewaffnet waren.”

Dabei ist das Problem alles andere als neu. Seit vielen Jahren warnt der Verfassungsschutz die Politik vor dem Entstehen einer radikalen Islamistenszene. Vergeblich. „Wir warnen schon lange vor dieser Gefahr des neuen radikalen Islamismus und Antisemitismus und verfolgen die Szene schon seit Jahren. Aber viele Informationen, die wir gesammelt haben, sind leider auf dem Weg ins Ministerium versiegt. Die Politik hat die Berichte jahrelang ignoriert und hat weggeschaut. .“

Das erinnert stark an die Geschehnisse im englischen Rotherham. Dort wurden jahrelang weit über tausend Kinder vergewaltig, misshandelt und traumatisiert. Sozialarbeiter, Polizei und sicher auch die lokale Politik wussten davon. Man hat nichts getan, weil diese Gräueltaten nicht in das simple schwarzweiße politisch-korrekte Weltbild gepasst haben. Briten haben Täter, Zuwanderer Opfer zu sein. Die umgekehrte und häufigere Konstellation darf es in der schönen neuen Multikultiwelt nicht geben. Daran haben sich alle zu halten. Allen voran die Medien. Die Polizisten und Sozialarbeiter hatte aus genau diesem Grund die berechtigte Angst, als Rassisten, Nazis, Xenophobe gesteinigt zu werden, vor allem wenn sich der Verdacht nicht bestätigt hätte. Man kann sich die Schlagzeilen und das Gejaule der NGOs gut ausmalen. Man hielt deshalb den Mund. Das wurde auch ganz offen von den Zuständigen  zugegeben. Für die große Sache, den linken Traum von einer besseren multikulturellen Gesellschaft, mussten Hunderte Kinder jahrelang furchtbar leiden, ihr Leben nachhaltig zerstört. Und der Gipfel der Heuchelei war, als genau diese Mainstreammedien, als der Fall doch an die Oberfläche kam, ohne jede Selbstkritik die alleinige Schuld bei den lokalen Behörden und Politik suchten und natürlich fanden.  Die Journalisten,  die gerne die Nazi- und Rassismuskeule schwingen, fragten  scheinheilig, wie konnte das nur passieren?

Dabei ist das  in ganz  Europa gängige Praxis. Wer die Dogmen der politisch-korrekten Ideologe in Frage stellt  und die Politik der Sozialisten in allen Parteien kritisiert,  wird von den linken Medien fertig gemacht.  Ein loses Netzwerk aus mehr oder weniger sozialistischer Parteien, Medien, Kulturschaffenden und NGOs schafft definiert den Rahmen, in denen sich politischen Debatten abspielen dürfen,  gibt die  politische Richtung vor  und bestimmt so die Zukunft Europas, ob eine (pseudo)bürgerliche Regierung an der Macht ist oder nicht, ist dabei unerheblich.  Sie haben die Deutungshoheit, sie bestimmen darüber, wer oder  was gut und böse ist. Böse waren und sind alle jene, die das wahnwitzige europäische Multikultiexperiment, das gerade vor unseren Augen implodiert, kritisiert und auf  dessen Gefahren und Auswirkungen hingewiesen haben. Jetzt tritt ein, wovor  viele Menschen lange und vergeblich gewarnt haben. Was in Rotherham passiert ist, hätte  genausogut in Frankreich, Deutschland oder Österreich passieren können (oder passiert ohnehin gerade).

Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt für viele Medien die ideologischen Scheuklappen und den Hass auf Andersdenkende abzulegen und das zu tun, was die eigentliche Aufgabe von Journalisten ist, die Bevölkerung  möglichst objektiv zu informieren. Ein frommer Wunsch. Denn dazu müsste man seine jahrelangen Überzeugungen in Frage stellen, sich Fehler eingestehen und vor allem zugeben, dass die geistig minderbemittelten und abgrundtief schlechten Konservativen, Neoliberalen  oderRechten vielleicht  doch recht hatten. Das bringen nur wenige Neosozialisten übers Herz. Das eigene Seelenheil und Wohlbefinden ist eben wichtiger, als die Zukunft eines ganzen Kontinents.  Deshalb macht man weiter wie bisher: verharmlost, relativiert  und verachtet  die Überbringer der schlechten Botschaften. Der verzweifelte österreichische Verfassungsschützer im Standard: „Aber es kann doch nicht sein, dass sich orthodoxe Juden in Wien im Jahr 2014 nicht mehr auf die Straße trauen.“

 

 

8 comments

  1. Rado

    Keine Sorge, der Standard wird sich auch wieder einkriegen. In ein paar Wochen fordert auf der Titelseite irgendein Typ wieder mehr Respekt für den Islam (vielleicht wieder ein Kardinal?) und wünscht sich mehr Moscheen.

  2. Thomas Holzer

    “Kürzlich haben Kollegen festgestellt, dass nach einem Freitagsgebet 100 von 120 Männer mit Messern bewaffnet waren.””

    Jetzt würde ich aber wirklich gerne wissen, wie! diese Kollegen festgestellt hatten, daß exakt 100 von 120 Männern mit Messern bewaffnet waren; hatten da 3,4 Verfassungsschutzbeamte 120 Männer perlustriert?

    @Rado
    Verzeihung, aber Sie “hinken” den Zeitläuften hintennach 😉
    In der Diskussionssendung gestern Abend nach dem Abendjournal wurde von allen Teilnehmern der zunehmende Antiislamismus und eine Zunahme an tätlichen Angriffen gegen Muslime.
    Man merke: Antisemitismus war gestern; die armen, verfolgten Muslime sind heute die waren Opfer

  3. Herbert Manninger

    Der Umgang mit dem Islam gleicht immer mehr einer realen Inszenierung von “Biedermann und die Brandstifter”.

  4. sokrates9

    Ganzheitliches Denken ist leider nicht mehr gefragt!( Heinisch Hossek hat als Lehrerin mal wieder ein Schultaferl mit 10 Geboten präsentiert, wo das 7.Heisst: DU SOLLST FÜR DEN JOB lernen! Nicht Erkenntnisgewinn, kritisches hinterfragen brauchen wir, sondern den buchhalterische Fachidioten!)
    Was sind die Grundprinzipien des Islam? Heiliger Krieg – Dschihad / Märtyrertum inclusive Selbstmord um an die 6o Jungfrauen ranzukommen , keine Toleranz gegen Andersgläubige, Homosexuelle usw.
    Religion dominiert über den Staat und macht die Gesetze! – Zurück in das 7. Jahrhundert! Der Islam hat kein Zeitalter der Aufklärung gehabt. Wobei wir sollen nicht mit dem nackten Finger hinzeigen: auch Galilei wäre beinahe verbrannt worden!!
    Den Kuschelislam den hier vor allem weibliche Kopftuchträger propagieren – die im Irak gemäß Hausbrauch sofort gesteinigt würden – und der von unserer linken Regierung gestützt wird indem man Religion tabuisiert und mit Verhetzung droht – gibt es leider nicht!!

  5. Rado

    Bevor es als Verhetzung gilt, noch schnell zwei Zitate über den Islam:

    Kemal Atatürk wird folgende Aussage zugeschrieben.
    “Der Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte […] Diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. ”

    Winston Churchill schrieb über den Islam:
    http://en.wikipedia.org/wiki/The_River_War
    “How dreadful are the curses which Mohammedanism lays on its votaries! Besides the fanatical frenzy, which is as dangerous in a man as hydrophobia in a dog, there is this fearful fatalistic apathy. The effects are apparent in many countries. Improvident habits, slovenly systems of agriculture, sluggish methods of commerce, and insecurity of property exist wherever the followers of the Prophet rule or live. A degraded sensualism deprives this life of its grace and refinement; the next of its dignity and sanctity. The fact that in Mohammedan law every woman must belong to some man as his absolute property – either as a child, a wife, or a concubine – must delay the final extinction of slavery until the faith of Islam has ceased to be a great power among men. Thousands become the brave and loyal soldiers of the Queen: all know how to die: but the influence of the religion paralyses the social development of those who follow it. No stronger retrograde force exists in the world. Far from being moribund, Mohammedanism is a militant and proselytizing faith. It has already spread throughout Central Africa, raising fearless warriors at every step; and were it not that Christianity is sheltered in the strong arms of science, the science against which it had vainly struggled, the civilisation of modern Europe might fall, as fell the civilisation of ancient Rome.”

  6. Putinversteher

    Vergleiche von Islamkritik mit der Verfolgung der Juden in Nazideutschland usw. und die “armen Moslems” Das ist absoluter Stumpfsinn!

    Alle Moslemversteher sollen sich folgende FAKTEN ansehen:
    1.) Kairoer Menschenrechtserklärung im Islam.
    Ergebnis: Einziges “Menschenrecht” ist die SCHARIA!! Ja lest selbst nach, es stimmt!
    2.) Christenverfolgungen und Christentötungen finden vor allem in ISLAMISCHEN Ländern statt, siehe open doors Verfolgungsindex und
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article109334415/Alle-fuenf-Minuten-wird-ein-Christ-getoetet.html
    3.) Lest das Buch “Der islamische Faschismus” von Hamed Abdel-Samad

    Wer sich wirklich fundiert mit Studien usw. beschäftigt der sollte eindeutig wissen wo die heutigen Faschisten sitzen!

  7. publisher

    Dass gerade der “Standard” jetzt plötzlich islamkritische Artikel zulässt und beginnt, eine leicht islamkritische Linie zu fahren, könnte durch eine Wahnsinnstat hervorgerufen worden sein: durch der tödliche Anschlag auf die Brüsseler Synagoge (4 Tote).
    Das israelitische Europa scheint jetzt langsam zu begreifen, dass der “Rechtspopulismus” nicht (mehr) der Hauptfeind ist. In Moscheen aufgehetzte, gewaltbereite junge Migrantenmänner sind – gerade für das israelitische Europa – sehr viel gefährlicher als irgendwelche alten, sabbernden Stammtisch-Antisemiten.

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