Islamisten wollen eine der größten Kathedralen Europas islamisieren

“Muslimische Hegemonisten scheinen Phantasien zu haben – als auch eine lange Geschichte – christliche Stätten in islamische zu verwandeln. Nehmen wir zum Beispiel Saint-Denis, die gotische Kathedrale, die nach dem ersten christlichen Bischof von Paris benannt wurde, der dort im Jahre 250 begraben wurde, und die Grabstätte von Karl Martell, dessen Sieg die muslimische Invasion Frankreichs im Jahre 732 stoppte. Heute ist diese Grabstätte, von den meisten der französischen Könige und Königinnen, laut dem Gelehrten Gilles Kepel “das Mekka des französischen Islams”. Die französischen Islamisten träumen davon, sie zu übernehmen und die Kirchenglocken durch den Ruf des Muezzins zu ersetzen….” (hier)

25 comments

  1. waldsee

    nicht unrealistisch,denn bis dahin wird bei Europäern Religion jegliche Bedeutung verloren haben,oder
    glauben sie an Auferstehung?

  2. namor

    @waldsee
    Und daran ist nicht der Islam Schuld. Genausowenig wie am Genderismus, Opferkult, Quotenwahn, Mütterphobie, Gleichmacherei, Pop(un)kultur, Tittytainment, Unterhaltungsnachrichten, ….

    Wenn nun dieser Weg (in die Postmoderne) wie eine Urkraft in alternden Zivilisationen wirkt. Also nicht mit ein wenig Bildungsprogramm und guten Ratschlägen ein anderer eingeschlagen werden kann, was dann? Man darf die Macht von ein paar Politikern und der Mediengesellschaft auch wieder nicht überschätzen. Eine Rückabwicklung der Säkularisierung scheint aussichtslos.

    Stehen wir an einer zivilisatorischen Schwelle oder gar schon im Zielspurt? Wenn dem so wäre, was wäre dann zu tun? Wie Oswald Spengler es empfiehlt, staunend und demütig den unveränderlichen Gang der Zeit zu schauen und die Schönheit darin zu würdigen. Oder gibt es Alternativen?

  3. stiller Mitleser

    @ namor
    Das wird bei uns auch kommen, oder ist eh schon im Gange und im Roten Wien werden sich (viel zu) wenige
    dagegen stellen. “Flucht in die Identität”, “identitäre Kriege, die rationalen ökonomischen Interessen widersprechen” wird jetzt schon in Brüssel konstatiert.
    Zu Spengler: er gebraucht die biologischen Metaphern (die Metamorphosen und den unweigerlichen Verfall seiner exemplarischen Hochkulturen) wie Realabstraktionen und wenn man sich das reinzieht wird man mit dem wohligen Gefühl des Überblicks belohnt. Das war nach WK1 ein großer Trost und deswegen wohl war er so geschätzt.

  4. mariuslupus

    Diese Idee wird sicher von der Clique der relativierende Gleichmacher vorbehaltslos unterstützt. Welche Bedeutung hat schon die europäische Kultur für VdB, Juncker, Merkel, Tusk, Schulz&Co ? Überhaupt keine, ein linker Alt68er hat nur ein Ziel. Zerstören.

  5. waldsee

    @namor
    Wir Bioeuropäer sind immer nur POST -modern………..werden aber von einer PRÄ und RETRO BEWEGUNG an der Nase herumgeführt.Was läuft da falsch?

  6. Falke

    @mariuslupus
    Sie haben Macron vergessen, der explizit gesagt hat, es gebe keine französische Kultur – ausgerechnet Frankreich, das immer so stolz auf seine Kultur war (und großteils ja noch ist). Trotzdem liegt Frankreich aber offenbar Macron zu Füßen.

  7. Fischer

    Zu Falke ergänzend: und die türkische Dame in Deutschland, die keinerlei deutsche Kultur zu erkennen vermochte. Der Name ist mir entfallen.

    Solche veröffentlichten Bemerkungen sind wichtig, sie schaden nicht – es gibt nicht einmal schwachen Protest der Franzose und Deutschen -, aber sie befördern den Gleichheitsgedanken.

  8. astuga

    Der gesamte islamische Raum ist voller ehemaliger Kirchen die zu Moscheen umgewandelt wurden.
    Etwa die Umayyaden-Moschee in Damaskus, oder die Selimiye-Moschee in Nikosia.
    Was nicht überrascht, schließlich waren das vor der isl. Eroberung alles christliche oder gemischtreligiöse Gebiete.
    Weniger zur Umwandlung in Moscheen geeignet waren etwa buddhistische, zoroastrische und hinduistische Tempel und Klöster.
    Die wurden dann halt gleich geplündert zerstört.
    Etwa die Klosterbibliothek von Nalanda in Indien.
    Und wie etwa die Steinigung, der Jihad und die Sklaverei im Islam ist es eine Praxis die nie wirklich vollständig beendet wurde, und die bis heute andauert.
    jihadwatch.org/2017/06/erdogan-seizes-50-churches-and-monasteries-declares-them-turkish-state-property
    http://diepresse.com/home/ausland/welt/5242127/Tuerkei-konfisziert-uralte-Kirchen-der-Aramaeer

  9. Reini

    Als nächstes wird die Übernahme des Petersdoms angestrebt,… “wir wollen die (religiöse) Weltherrschaft an uns reißen”,… da gibt’s keinen “Pinky und der Brain” sondern nur mehr Pinkys,…

  10. Mona Rieboldt

    Fischer
    Die “Dame” heißt Özoguz, SPD und ist Integrationsministerin unter Merkel. Sie ist verheiratet mit einem deutschen SPD-Mann. Sie verfolgt aber das, was die Islamverbände wollen. So wollte sie auch nicht, dass Kinderehen verboten werden. Ihre beiden Brüder werden vom Verfassungsschutz beobachtet und folgen einem strengen Islam. Sie haben die Seite Muslim-Markt.

  11. Lisa

    @Falke: damit hat Macron nur gemeint, dass es verschiedene Kulturen in F gibt, nicht dass es KEINE Kultur in F gebe. Die Regionen unterscheiden sich sprachlich und kulturell ziemlich, wenn auch weniger als in D, da die Schulen, also die Volkserziehungspläne, von Paris aus zentral, gesteuert werden. Zudem sind die Bildungs- und Einkommensunterschiede grösser als in D und ein diktierter Nationalismus wird gerne zelebriert. Was Immigranten der benachteiligten (Ex-Kolonien-/Migranten-)Schichten gleich noch wütender macht.
    Was die religiösen Stätten betrifft, braucht man nicht gleich zu hyperventilieren: das hat es immer gegeben, auch unter Christen: zahllose katholische Kathedralen wurden während der Reformationszeit zerstört oder umgenutzt – die Tempel der Hugenotten später ebenso. Anderseits gab es Kirchen, in denen beide Konfessionen ihre Gottesdienste halten durften, bis sich die ärmere eine eigene Kirche leisten konnte. Wo schon Kirchen zu Wohnhäusern umfunktioniert werden, braucht man sich nicht zu wundern, dass das niemanden gross interessiert: in die Kirche gehen sie ohnehin nicht und ob der Lärm, über den sich Kirchenanwohner gerne beschweren, von Glocken oder vom Muezzin stammt, ist ihnen letztlich egal: Lärm ist Lärm und soll aufhören. Allerdings wird da die Denkmalpflege eventuell ein Wörtchen mitreden…

  12. Christian Weiss

    Wenn ausgerechnet die Kathedrale mit der Grabstätte des Karl Martell zu einem islamischen Gotteshaus umfunktioniert werden soll, dann ist aber dem Abendland definitiv nicht mehr zu helfen.

  13. Tom Jericho

    Ja, aber die Wähler und Wählerinnen wollen das in überwältigender Mehrheit doch genau so! Sonst hätte nicht Macron, sondern Le Pen 60% kriegen müssen, sowie eine absolute Mehrheit im Parlament.

    Sonst wäre die AfD nicht bei knapp 10%, sondern bei gut 50%.

    Ebenso auch die FPÖ hierzulande nicht bei ca. 25%, sondern bei 55%.

    Auch zahlreiche hier lesende und postende Leute (sowie Ortner selbst) werden wohl (auch diesmal wieder?) nicht die FPÖ wählen.

    Und dann die nächsten Jahre wieder jammern, wie unser schönes Land immer mieser und islamischer wird.

  14. namor

    @Jericho
    Es ist eine Machtdemonstration. Der Wähler wollte das nie so. Aktuelle Studien sagen klar, die Mehrheit der Europäer wollen keine muslimische Zuwanderung. Die Deutschen wollten die Türken nicht und ich wette Franzosen wollten die Maghrebiner nicht und die Engländer die Pakistani nicht.

    Es ist eine Machtdemonstration. Wir vernichten euch und ihr wählt uns trotzdem. 2015 hat gezeigt was von Demokratien zu halten ist. Der 3. Golfkrieg hat es auch gezeigt, aber weniger eingänglich, weil weit weg. Wenn man die muslimische Zuwanderung rückabwickeln will, nichts leichter als das. Die Schafe blöcken immer gleich, egal in welche Richtung man sie treibt.

  15. Fischer

    Mona Rieboldt – ja, diese “Dame” meinte ich, danke für Ihre Gedächtnishilfe.

  16. Fragolin

    Naja, der Erdowahnsinnige hat ja schon angekündigt, auch die Hagia Sophia wieder in eine Moschee umwandeln zu wollen.
    Islam bedeutet Eroberung. Alles andere ist Lüge.

  17. Tom Jericho

    @namor: Wenn die Wähler das tatsächlich nicht wollten, müßten sie anders wählen. Tun sie aber nicht.

  18. mariuslupus

    @Falke
    Danke für die Ergänzung. Der Wähler ist es, der Phrasendreschern zu Macht über sich selbst verhilft. Meinungen der Befragten bei Meinungsumfragen, uninteressant. Interessant ist die Feigheit des Wählers der vor der Wahlurne steht. Der vor lauter Angst, nicht in der Lage ist zu antizipieren, der sich weigert zu akzeptieren dass sein Wahlzettel über seine Zukunft entscheiden wird. Lieber verzichtet er auf ein eigenes Urteil und liefert sich seinen zukünftigen Beherrschern aus

  19. Gutartiges Geschwulst

    @Mona Rieboldt: “Die „Dame“ heißt Özoguz, SPD und ist Integrationsministerin unter Merkel.”

    Eben, und sie ist hervorragend Integriert! Schon allein durch ihren Namen (Özoguz), der an die Augsburger Puppenkiste erinnert.

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