Islamophobie? Wir nennen es Aufklärung!

“Nicht die sogenannte Islamophobie ist ein Problem, sondern Sätze wie “Das hat nichts mit dem Islam zu tun”. Angesichts dessen, was derzeit im Namen dieser Religion geschieht, sind Sorgen berechtigt….” (hier)

6 comments

  1. Leitwolf

    Wer argumentativ nichts zu bieten hat, muss halt in die rhetorische Trickkiste greifen. Ein sehr beliebter Spruch: man darf nicht verallgemeinern! Was dann gleichsam einem Denk- und Sprechverbot gleichkommt. Alle irgendwie verallgemeinernden Aussagen aus der einer Diskussion auszusparen hinterlässt eine schweigende Runde. Bleibt nur noch aufzustehen und nach Hause zu gehen.

    Das gleiche gilt für die Festellung Islamismus hätte nichts mit dem Islam zu tun (vielleicht sollte sich das demnächst auch im Wortstamm niederschlagen, die ja sonst leicht irreführend ist).

    Im Ernst: dass der mainstream-Islam nicht mal im Ansatz bereit ist über die eigenen Fehler, dem innewohnenden Extremismus usw., zu reflektieren, schafft genau jene enge Verbindung zwischen Islamismus und Islam die angeblich gar nicht existiert. Dahinter steckt sogar eine überdeutliche Botschaft.

    Als Putins Armee in der Ostukraine “urlaubte”, war es eben diese Formulierung die seine Kompromislosigkeit klar machte. Wenn man der Realität die Tür vor der Nase zuschlagt, dann gibts auch nichts zu verhandeln.

    Das ist eine durchaus aggressive und feindseelige Haltung, die die nächste Eskalationstufe bereits in sich tragt. Denn während die islamistischen Auswüche dem Islam nicht anrechenbar sein sollen, werden selbst die mildesten Gegenmaßnahmen des Westens als Diskrimierung und Herabwürdigung interpretiert. Siehe etwa die aktuelle Diskussion zum Islam Gesetz.

    Wenn ich die eigenen Fehler, die eigenen Schuld stets verleugne, dann stehen über kurz oder lang alle anderen im meiner Schuld. Damit bin ich in weiterer Folge moralisch legitimiert diese vermeintlichen Schulden einzutreiben.
    Es ist genau dieses pervertierte Muster des Verleugnens, das den radikalen Islamismus stetig anfüttert. Und damit stehen eben jene, vermeintlich seriösen Islamvertreter, die sich gern in die Medien begeben, zu 100% in der Verantwortung.

  2. Mourawetz

    Bitte unbedingt diesen Essay lesen, der ist ganz nach dem Geschmack von Thomas Holzer! Sehr fein geschrieben, glasklar argumentiert, warum wir Hassprediger nicht ihr Handwerk verbieten dürfen. Denn es geht um unsere eigene Meinungsfreiheit, die wir uns nicht nehmen lassen sollten!

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/nuhr_in_der_politisch_korrekten_falle

    “Warum in Deutschland die Scharia einführen? Die bestehenden Gesetze reichen doch völlig aus, um den Menschen das Recht auf freie Meinungsäußerung streitig zu machen.” Das Zitat des Tages auf zeitgeisterjagd.de

  3. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    Ich schreibe mir schon seit Jahren die Finger wund 😉
    Genau deswegen bin ich für die Abschaffung all dieser schwachsinnigen Paragraphen

  4. sokrates9

    Was sehr wohl etwas mit dem Islam zu tun hat ist das Schächten! Tieren wird in brutaler Weise ohne Betäubung die Kehre durchgeschnitten! Es dauert Minuten bis das Tiere welches riesige Schmerzen hat aber nicht mehr brüllen kann stirbt! Diese Tötungsart die gegen alle tierschützerischen Regeln ablauft wird mit “Religion” exkulpiert: Einige europäische Länder Schweiz / Polen haben das schon verboten, es wäre auch Zeit wenn hier Österreich ein Zeichen setzen würde! Schließlich kommt ja der Hausbrauch des Köpfens aus derselben Ecke ! Kein Mitteleuropäer durchaus auch phantasievoll im Umbringen von lieben Mitmenschen hat dieses Halsaufschneiden in seinem Programm! Man sollte den Moslems die Gelegenheit nehmen diese Sitte an lebenden Tieren zu trainieren!

  5. aneagle

    Derzeit verschwimmen die Grenzen zwischen Islam und Islamismus, man könnte meinen von den Anhängern dieser totalitären gewaltbereiten Ideologie mit religiöser Verbrämung, durchaus gewollt.
    Solange die Anhänger selbst keine klare Grenze ziehen wollen, steht IS ebenso für den Islam wie sogenannte gemäßigte Muslime, sie bilden die breite Basis des Islamofaschismus.

    Auch wenn manche gläubigen Moslems es nicht wahrhaben wollen: Der Islam hat dezidiert die Glaubenshoheit auf diesem Planeten zum Ziel. Wer dieses unterstützt ist eben ein Wegbereiter dieser intoleranten Ideologie.
    Er darf sich nicht wundern, wenn er, in einer demokratischen Gesellschaft mit Glaubensfreiheit, als kollidierend angesehen und entsprechend behandelt wird.

  6. Christian Weiss

    Ich bin beleidigt wegen des beleidigt Seins der Muslime. Die Forderung, wir müssten ihren Gott und ihren Propheten als genau so heilig zu betrachten, zwingt uns zur Unterwerfung unter ihr Glaubenssystem. Das ist nicht tolerierbar. Wenn ein Muslim sagt, man dürfe Mohammed nicht abbilden, nicht veralbern und nicht kritisieren, dann kommt das einer intellektuellen Vergewaltigung von uns Nicht-Gläubigen gleich.
    Das Köpfe Abschneiden der IS ist nur die Spitze der Fahnenstange. Meine Probleme mit dieser Religion/Ideologie fangen aber schon viel früher an.

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