7 comments

  1. Thomas Holzer

    Sozialismus ist eine Nachäffung des Christentums
    Der Papst ist nicht unfehlbar, auch nur ein Mensch, und kann sich natürlich irren 😉
    Kriege werden nicht vom Kapitalismus begonnen/geführt, sondern von Politikerdarstellern und deren Adlaten

  2. caruso

    Gott war schon lange vor Jesus ein Sozialist. Schließlich war er es, der den wöchentlichen arbeitsfreien Tag bindend eingeführt hat. Und zwar auch für die Sklaven (Knechte, Mägde)
    und Haustiere.
    lg
    caruso

  3. Reinhard

    @Thomas Holzer
    Richtig. Es ist eine weit verbreitete Methode, von der Fehlbarkeit des Menschen und seiner Verantwortung abzulenken, indem man “das System”, “die Gesellschaft” oder “den Kapitalismus” vorschiebt.
    Kriege werden von Menschen begonnen, um ihre Interessen durchzusetzen. Diese sind grundverschieden und systemunabhängig. Sozialistische bzw. kommunistische Systeme haben bisher sogar die grausamsten und opferreichsten Kriege geführt (nach außen und nach innen), denn es ging dort eben nicht um wirtschaftliche Interessen sondern um die selbstgefühlte moralische Überlegenheit und das Gefühl, im Namen der Einen Wahren Gerechtigkeit muss jedes Opfer (vor Allem das anderer) erlaubt sein. Der Papst sollte das aus der Geschichte des eigenen Amtes und der eigenen Religionsgemeinschft kennen.
    Natürlich gibt es auch Kriege mit dem Hintergrund wirtschaftlicher Interessen einzelner Mächtiger. Aber das Weltbild dieses Papstes kann man beschönigend mit naiv bezeichnen. Dass keine Ahnung zu haben besonders in Verbindung mit gefühlter göttlicher Legitimation kein Grund ist, einfach zu bestimmten Themen die Klappe zu halten, wissen wir eh… 😉

  4. Mona Rieboldt

    Er will eine Kirche der Armen, sagte er einmal. Da ist nur die Frage, woher er dann das Geld nimmt für seinen ganzen Kirchenstaat. Und was ist mit der Vatikan-Bank, ist die jetzt pleite? Der Papst lebt recht gut mit dem Kapitalismus. Aber Kapitalismus-Kritik kommt halt zur Zeit gut an.

  5. MM

    Nach Lektüre des Zeitartikels: Das Wort Kapitalismus kommt darin gar nicht vor. Stattdessen “Wirtschaftssystem”. Ob dieses kapitalistisch ist bei einer Staatsquote von über 50 % kann jeder selbst entscheiden. Was bleibt ist eine Kritik am Materialismus und an der Anbetung des Geldes. Mehr Nächstenliebe ist aber durchaus auch im Libertarismus möglich, mehr Materialismus ist auch im Sozialismus möglich (eigentlich geht es da ja sehr stark ums Geld). Ist jetzt der Papst ein Sozialist? Papst Johannes Paul II. war es jedenfalls nicht – ein sehr schönes Zitat zum Schluss:
    “Eine Welt in der alle Menschen Gutes tun, aber nicht, weil sie sich frei dafür entscheiden, sondern weil sie dazu gezwungen werden, ist der Hölle viel näher als dem Himmel!”

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