Ist Präsident Trump Europas letzte Chance?

“Trumps Wahl zum amerikanischen Präsidenten bedeutet eine Zeitenwende. Statt das Ende des Westens zu beklagen, sollte Europa die einmalige Chance nutzen, eigene Lösungen für globale Probleme anzubieten…..” (FAZ, hier)

7 comments

  1. Selbstdenker

    Trump als “polarisierendes Feindbild” und Merkel als “Retterin”.

    Schwarz ist weiss und weiss ist schwarz. Ja, so stellen sich die Neoprogressiven die – wieder einmal “letzte” – Rettung der Welt (genauer: des Westens) vor.

    Schon interressant: Soros heult laut auf und ein paar Tage später melden sich die neoprogressiven Transatlantiker in den Gastkommentaren.

  2. Fragolin

    Europas letzte Chance sind seine Völker. Trump mag es vereinfachen, aber tun müssen wir hier schon selbst. Solange wir es nicht einmal schaffen, bei einer ganz normalen harmlosen Wahl Watschen zu verteilen und die Sockenpuppen der neoprogressiven Gesellschaftsklempner mit dem nassen Fetzen zu bearbeiten, wird auch Trump nichts ändern können.

  3. mariuslupus

    Ein verwirrter Geist schreibt in der FAZ. Alles aus der alten Mottenkiste. Trump ist ein Populist, Merkel die letzte Rettung. Hat sogar Obama gesagt. Und als Nobelpreisträger ist er auf dem Sagergebiet eine unbestrittene Autorität. Beide, Obama und Merkel haben ewig gültige Sätze von sich gegeben: “Yes, we can”, und
    “Wir schaffen es”. Zukunftsweisend. Der “Inhalt” dieser Sätze hat uns bereits eingeholt.

  4. Falke

    Deutschland unter Merkel kann nur eines: den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Abstieg Deutschlands und der EU verursachen und beschleunigen. Die Engländer haben es rechtzeitig bemerkt und sich aus diesem Verein zurückgezogen. Auf lange (möglicherweise sogar schon auf kürzere) Sicht wird sich das noch als ein Segen für GB herausstellen.

  5. (((curly)))

    mariuslupus,

    “Merkel die letzte Rettung. Hat sogar Obama gesagt.”

    Stimmt, aber der Kornblum hat’s vorher, nämlich schon am 18.11.2015 in der “Welt” gesagt: ” Ich schließe mich dann gewöhnlich Stephens’ Meinung (in der “Financial Times”, Anm.) an, unter der Maßgabe, dass nicht nur Europa, sondern die Welt Merkel braucht.” [1]

    Der Kornblum ist nämlich ein ein Gebildeter, der hat, wie die meisten Neocons, seinen Eric Vögelin gelesen, wenn er auf Merkel und die von ihr perfekt orchestrierten Multikrisen gemünzt schreibt: “Germany has already come up with a term to define the solution to this dilemma — ‘die normative Kraft des Faktischen.’ Hard to translate into other languages, but the meaning is clear. In the end, the logic created by reality always wins out. (..) This formula will lead Europe where it needs to go. We should trust Merkel, battered as she is by the media and even her own political party, to make the right decisions. My message to the chancellor is: ‘We’re with you Angela. Keep it up.’” [2]

    Ohne die Wasserträgerin Merkel stünden die Globalisten allein auf weiter Flur, und wenn die weltweit verstreuten Klatschhasen sich weiterhin wie gehabt mächtig ins Zeug legen, dann überzeugt das gewiß auch irgendwann die deutschen Bürger.

    [1] welt.de/debatte/kommentare/article148576080/Mach-weiter-so-Kanzlerin.html
    [2] globalo.com/my-message-to-merkel-keep-it-up/

  6. mariuslupus

    @curly
    “We should trust Merkel”, “We`re with you Angela”, Durchhalteparolen. Hat es schon in der Geschichte gegeben.

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