Italien am Abgrund – EU mit Politik der Großzügigkeit gescheitert

“..,Italiens Regierung will noch mehr Schulden machen. Die EU muss nun andere Saiten aufziehen, denn auffangen kann sie das Land nicht….” (hier)

7 comments

  1. sokrates9

    Wer in der EU – Kommission soll den Italienern “die Ohren lang ziehen??”. Solange Geld gedruckt werden kann wird sich da nichts ändern! Diese Politiker spielen alle auf Zeit! Hinter mir die Sintflut!

  2. Mona Rieboldt

    GeBa
    Richtig. Und es stört die Italiener nicht, dann nehmen sie halt ihre Lire wieder.

  3. fxs

    Italien gab es vor der EU, war Gründungsmitglied der Vorläuferorganisationen. Es gibt Italien jetzt in der EU: Es wird Italien auch nach der EU geben.

  4. W. Mandl

    Handelsblatt: Politisch korrektes Linksmedium. Die Politik der EU ist selbstverständlich sakrosankt.

  5. CE___

    Der Artikel sorgt bei mir wirklich für Lacher.

    Der erste Lacher schon einmal:

    “Großbritannien bildet sich ein, der ungleich größeren EU die Bedingungen für den Brexit diktieren zu können – gerade so, als ob das Empire wiederauferstanden wäre.”

    Tja, wenn allein die “Grösse” (welche “Grösse” eigentlich?) in der Weltgeschichte etwas gezählt hätte, hätte das UK ja eigentlich abwechselnd einmal eine Kronkolonie der Indianer Nordamerikas (geographische Grösse) und der Mogulkaiser Indiens oder der Kaiser zu Beijing (Grösse der Kopfzahl) sein müssen.

    Ist aber irgendwie anders gelaufen, die Weltgeschichte.

    Und konkret Italien?

    Wie geht das Sprüchlein:

    Haste 500 TS Euro Schulden bei der Bank hast DU ein Problem, hast du 500 Mio Euro Schulden bei der Bank hat DIE BANK ein Problem.

    Ausserhalb der Eurozone bin ich eigentlich auch für Italien wieder sehr bullish (vor allem wenn Italiens Konkurrenten wie zB Spanien, Frankreich alle im Euro bleiben).

    Mit einer Lira (Ramsch wie eh und je) ist man plötzlich wieder ein gefragter Produktionsstandort mit wie im Artikel richtig erwähnter Industrie in Norditalien und vor-Ort-Zugang zur europäischen Abnehmern und, ja, auch auf internationalen Märkten.

    Fürchten sollte sich also eher Deutschland dass da plötzlich wieder in gewissen Branchen ein sehr starker Konkurrent wiederaufersteht und man nun wirklich nicht mehr weiss man mit den hereingeholten Nichtskönnern aus Afrika und Arabien tun soll.

    Und ja, auch China kann sich fürchten…da würde wieder einiges an (Leicht)Industrie zurückwandern nach Italien welches in den zwei Jahrzehnten des Euros aus Italien gen Asien, speziell China, abgewandert sind…

  6. fxs

    m Stabilitäts- und Wachstumspakt der Europäischen Union von 2012 verpflichten sich die Mitgliedsländer prinzipiell zu einer Neuverschuldung von maximal 3 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und einem Schuldenstand von maximal 60 % des Bruttoinlandsprodukts.

    Derzeit überschreiten Griechenland, Italien, Portugal, Zypern, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Kroatien, Slowenien, Ungarn, Irland und Deutschland diese Schuldengrenze.

    Italien findet sich also beim Brechen von Verträgen in guter Gesellschaft.

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