Italien fällt wirtschaftlich in die 90er Jahre zurück

“….Verschiedene Indikatoren zeigen eine wirtschaftliche Stabilisierung des Landes auf tiefem Niveau. mehr hier

4 comments

  1. CE___

    Hatte sich in Italien im Zeitraum der 1990 bis heute überhaupt etwas geändert?

    Bis in die 1990er hielt sich Italien über die Dauerabwertung der Lira “wettbewerbsfähig”.

    Mit dem Euro fiel dies weg, das Resultat war das riesige italienische Produktionskapazitäten vor allem in der Leichtindustrie Ende der 90er bis Anfang der 00er Jahre vor allem in die VR China abwanderten oder abverkauft wurden.

    Übertüncht wurde dies mit im Euro absurd billigen Krediten die eine (immo)Blase aufpumpten die dann 2008 bis 2010 platzte.

    Und seit dem erhält Italien Geldgeschenke der “Nordstaaten” wie Ö um nicht auch offiziell Staatsbankrott anmelden zu müssen.

    So weit so schlecht.

    Für Italien muss man leider sagen dass es sehr viele Interessen gibt die die derzeitige Situation vorteilhaft finden.

    Die Geldinstitute, vor allem aus F, haben mittlerweile so gut wie alle ausstehenden Kredite bei der EZB (und damit D, Ö, NL, FIN, etc) abgeladen. Die kommen kaum mehr in Betracht.

    Die jetzigen Nutzniesser sind F, D, und auch eine VR China, da durch den für Italien zu harten Euro eine potente Konkurrenz im Standortkampf um (Leicht)industrie für den europäischen Markt aus dem Rennen gehalten wird.

  2. Sokrates9

    Die EU kann Italien mit Geld zuschütten es wird nicht helfen so lange die derzeitige Regierung weiterwurschtelt…

  3. GeBa

    Solange die Chinesen nochgepachtet haben, ist noch nicht Feuer am Dach. Nur – wann werden sie damit nicht zufrieden sein und kaufen und damit wieder einen Fuß weiter in Europa haben?

  4. Johannes

    Italien: Italiener schaffen ihr Vermögen ins Euro-Ausland – Focuswww.focus.de › finanzen › banken › angst-vor-einem-euro-austritt-ta…
    12.06.2018 “Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ flossen seit Ende Mai jeden Tag rund eine Milliarde Euro von italienischen Konten in andere Euro-Staaten.
    Stefan Bielmeier, Chefvolkswirt der DZ Bank, sagt gegenüber der „SZ“: „Ich halte es für eine rationale Entscheidung, wenn italienische Bürger und Unternehmen ihr Geld auf Bankkonten in sicheren Euro-Staaten überweisen.“ Die Debatte um eine Einführung einer Parallelwährung sei genug Grund zur Sorge um das eigene Vermögen.“

    Ja wenn das Geld ins Ausland transferiert wird kann man noch so viel dazuschütten es wird sogleich wieder nach Deutschland fließen.

    Vielleicht sollten uns die Italiener gleich ihre Deutsche Kontonummer geben um die Coronahilfe zum richtigen Depotplatz zu überweisen.

    Die 90er waren keine schlechte Zeit.

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