“Italien ist das größte Risiko für den Euro”

Von | 13. März 2017

“Mehr Verschuldung, mehr Staatsausgaben, mehr Umverteilung: All das bedroht nach Ansicht eines Vorstands des Vermögensverwalters Feri den Euro. Italien könne demnächst gar aussteigen…..” (FAZ, hier)

9 Gedanken zu „“Italien ist das größte Risiko für den Euro”

  1. Christian Peter

    Nicht Italien und nicht der Euro ist das Problem, sondern der 1992 eingeführte EU – Binnenmarkt. Auch mit eigener Währung werden die südeuropäischen Länder inklusive Frankreich im ungeschützten Wettbewerb nicht wettbewerbsfähig werden. Ein gutes Beispiel ist Großbritannien, dessen Handelsbilanz auch mit eigener Währung immer weiter ins Minus rutscht, aktuell 7 % des BIP.

  2. sokrates9

    Es kommen immer mehr “Experten” drauf! Der Euro kann nicht funktionieren und hindert schwache Länder daran sich weiter zu entwickeln! War absolut falsche Entscheidung, getragen von tausenden Volkswirten die begeistert jubelten…

  3. Christian Peter

    @sokrates9

    Nicht der Euro ist das Problem, sondern der EU – Binnenmarkt. Auch ohne Euro gäbe es dieselben Probleme, lediglich in etwas abgeschwächter Form.

  4. Kluftinger

    Prognosen sind so hilfreich wie eine Wassermelone in der Wüste , sie verlängert nur das Verdursten.
    Tatsache ist, dass die derzeitigen Probleme (Schulden) auf irgendeine Weise finanziert werden müssen.
    Aber wie?

  5. mariuslupus

    Italien ist nicht das Problem, dass grösste Problem ist der Euro. Der Euro ist als Währung deswegen ein Problem weil er ein politisches, ideologisches Konstrukt ist. Der Euro hat mit der EU eine Gemeinsamkeit. Auch die Verelendung Europas werden beide Konstrukte überdauern.

  6. Thomas Holzer

    Italien könnte! aussteigen..,,,,es wird aber gezwungen werden, dabei zu bleiben, weil die EU-Politikerdarsteller als fehlerlos in die Geschichte eingehen möchten.

  7. mariuslupus

    @Christian Peter
    Selbstverständlich schadet die EU der Schweizer Bevölkerung, dem Schweizer Steuerzahler, der Schweizer politischen Kultur, der direkten Demokratie.
    Die EU nutzt der classe politique in der Schweiz. Die politischen Entscheidungsträger setzen ihre demokratisch nicht legitimierten Vorhaben, mit dem Hinweis auf die EU Richtlinien, durch. Volksentscheide werden, angeblich wegen der EU, nicht umgesetzt.

  8. Christian Peter

    @mariuslupus

    Das auch, in dem Beitrag geht es aber darum, dass es sich beim EU – Binnenmarkt um einen Etikettenschwindel handelt, bei dem es nicht um einen freien Markt der unternehmerischen Gestaltung und Wettbewerb handelt, sondern ganz im Gegenteil um ein regulierungspolitisches Projekt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.