Italien ist nicht Griechenland – es ist schlimmer….

“…..Shares of Italy’s largest financial institutions have plummeted in the opening months of 2016 as piles of bad debt on their balance sheets become too high to ignore. Amid all of the risks facing European Union members in 2016, the risk of contagion from Italy’s troubled banks poses the greatest threat to the world’s already burdened financial system….” (weiter hier)

9 comments

  1. gms

    ‘Italien bastelt im Hintergrund am Zusammenschluß seiner fallierenden Banken zu einem neuen Giganten, dem angesichts seiner Größe demnächst jede nur denkbare Hilfestellung zukommen muß” (gms, 20. Februar 2016 – 21:40 [1])
    ‘Die Pointe, wonach in Italien bereits gezielt marode Banken (Stichwort ’non performing loans‘) fusioniert werden und diese demnächst zur Rettung anstehen, haben die Deutschen bislang nicht kapiert. Überhaupt war das Medienecho betreffend ~harmonisierter~ Einlagensicherung auffällig gedämpft. Ein Wunder?’ (gms, 9. März 2016 – 15:46 [2])

    Ebenfalls einen Hinweis auf die Situation in Griechenland und Italien findet sich bei Dirk Müller [3] und seinem Kommentar zur jüngsten EZB-Aufdoppelung des Irrsinns.

    Jeffrey Moore im aktuellen Artikel zum Thread: But in an effort to protect taxpayers from socialized losses, new European Union rules now ban the use of state aid to bail out banks. Instead of an overt bailout, the most recent agreement Italy has reached with the EU constitutes a “bail-in.” […]
    Could Italy represent the “subprime spark” of 2016? Authorities assure the public that the banks are well capitalized and, though it may take some time, that solutions will be realized. Italian Prime Minister Matteo Renzi attempted to allay concerns after the recently struck deal with the EU, telling reporters, “The situation is much less serious than the market thinks.”

    Renzi, Renzi, … ahja, da war doch gestern erst eine Reuters-Meldung [4]: ‘Italy needs to sort out banking problems this year – PM Renzi’.

    Na also, keinerlei perpetuierte Deception mehr, Vergrößerung der Fallhöhe oder Umverteilung von Nord nach Süd per Targetsalden, sondern endlich schonungslose Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. Daß die Medien immer noch nicht darauf anspringen und bloß betuchte Insider sich aus Italien abseilen, ist wohl nur ein dummer Zufall.

    [1] ortneronline.at/?p=39504&cpage=1#comment-125263
    [2] ortneronline.at/?p=39833&cpage=1#comment-128698
    [3] handelsblatt.com/video/finanzen/dirk-muellers-cashkurs-zur-ezb-ezb-entscheid-ohne-deutsche-beteiligung-der-naechste-wahnwitzige-paukenschlag/13304324.html
    [4] reuters.com/article/italy-banks-renzi-idUSR1N15W005
    Gross bad loans at Italian banks totaled 202.05 billion euros ($227.8 billion) in January, according to latest data. The residual value of the stock of bad loans — which takes into account writedowns booked by lenders — was 83.61 billion euros.

  2. Rennziege

    Gute Nachricht: Der Brexit wird durch den Rücktritt von Iain Sozialminister Duncan Smith immer wahrscheinlicher.
    Schlechte Nachricht: Die EU wird diese Lücke mit der Türkei, Albanien und weiteren romantischen Bonzokratien füllen.
    Noch schlechtere Nachricht: Damit geht die islamische Landnahme erst richtig los. Die verfolgten türkischen Kurden kommen dann als EU-Bürger nach Mitteleuropa, halb Albanien ein wenig später.

  3. astuga

    Was man auch nicht vergessen sollte.
    Der ganze Flüchtlings-Irrsinn kam erst so richtig in Schwung nachdem die linke Regierung Renzi begonnen hatte ihren “Fährdienst” vor der nordafrikanischen Küste einzurichten.
    Und wie die Griechen haben auch die Italiener nie daran gedacht, ihre Verpflichtungen aus den Schengen- und Dublin-Verträgen einzuhalten.

    Das organisierte Verbrechen verdient auf vielen Ebenen gut an den Flüchtilanten.
    Und wer nicht gebraucht wird oder wer ein anderes Ziel hat, den winkt man nach Norden weiter.
    Sittenbild Migranten und Italien (wohl aus dem ital. TV übernommen, dubioser Youtube-Titel und Kommentare sind allerdings ein eigenes Thema und gesondert zu bewerten).

  4. gms

    Rennziege,

    “Die EU wird diese Lücke mit der Türkei, Albanien und weiteren romantischen Bonzokratien füllen.”

    Angesichts des Rückenwinds, den Albanien dabei hat, wäre das nicht ungewöhnlich.

    acfr.al/partnersdonators/
    Delegation of the European Union to Albania
    Embassy of the United States of America to Albania
    Open Society Institute Foundation, Albania
    Friedrich Ebert Foundation (fes.de)

    Bedenkt man, wie tief die USA selbst nach ihren eigenen Millitärdokumenten [1] ihre Finger im Balkan hatten, verwundert auch nicht, daß bei den ersten freien Wahlen 7. April 1991 nach dem Zusammenbruch des Ostblocks in Albanien noch Kommunisten und danach Sozialisten (PS) und Bürgerliche (PD) an die Macht kamen, bis es im März 1997 zu einem Aufstand ’empörter Bürger’ kam (‘Lotterieaufstand’, ‘Albanian ponzi scheme’). Infolge dessen organisierten die USA die Flucht und Rettung von Zivilisten (‘Operation Libelle’).

    Bashkim Fino, Sozialist und interimistischer Ministerpräsident Albaniens während der Aufstandes, bat um militärische Intervention des Auslands, die kurz darauf auch erfolgte (‘Operation Alba’). Daß er zuvor Ökonomie in den USA studierte, tut wohl nichts zur Sache, wie ebenso nicht, daß er und seine Nachfolger bis 2005 das Land artig auf Westkurs fuhren.

    Auch mag belanglos sein, wonach die Zentralfigur in und hinter dem Pyramidenspiel, dessen Zusammenbruch den Aufstand herbeiführte, Sali Berisha (PD) [3] war und dieser vom Westen und dem IMF immer ausdrücklich für seinen ökonomischen Sachverstand gelobt wurde, bis er und seine Regierung im Jahr 1997 das Rad vollends überdrehten, während man sie zugleich noch in der Agitation gegen Serbien unterstützte (was u.a. auch das dt. Konrad-Adenauer-Institut tat). Wie ungustig es damals zuging, spielte der britische ‘The Independent’ mit geleakten Regierungsdokumenten an die Öffentlichheit [4].

    Derselbe Berisha wurde 2005 mit seiner PD mit Hilfe von George Bush wieder Wahlsieger in Albanien, und das klitternde Pedia hält fest, es sei eine ‘finanzielle Krise’ gewesen, die im Jahr 1997, als er schon jahrelang und segensreich im Amt war, den Aufstand bewirkt hätte. Abgelöst wurde die allein regierende PD 2013 von einer Koalition aus PS und PD namens ‘Alliance for a European Albania’. Mission accomplished.

    Albanien ist nicht Ukraine oder die inzwischen von Blockparteien ursupierte BRD – es ist schlimmer….

    [1] au.af.mil/au/awc/awcgate/navy/pmi/oaf.pdf
    [2] socialistworld.net/pubs/albania/albania03.html
    [3] de.wikipedia.org/wiki/Sali_Berisha
    [4] kugl: “Sali Berisha” “the independent”
    independent.co.uk/news/the-gangster-regime-we-fund-1278436.html
    Friday 14 February 1997 “The gangster regime we fund”

  5. gms

    astuga,

    Starkes Video!

    Dazu ein Zitat von Henry Kissinger, Mitglied von CFR, Trilateral Commission und Bilderberger:

    “Today Americans would be outraged if U.N. troops entered Los Angeles to restore order; tomorrow they will be grateful! This is especially true if they were told there was an outside threat from beyond whether real or promulgated, that threatened our very existence. It is then that all peoples of the world will pledge with world leaders to deliver them from this evil.
    The one thing every man fears is the unknown. When presented with this scenario, individual rights will be willingly relinquished for the guarantee of their well being granted to them by their world government.” Henry Kissinger, 1992.

    Was ist ein moderner Staat? — Eine institutionalisierte Pathokratie. Psychopathen, je nach Ausprägung zwischen 1 und 4 Prozent der Bevölkerung, können sich mangels Empathiefähigkeit niemals am freien Markt bewähren, der perfekte Tummelplatz jedoch, wo sie Dank ihrer Skrupellosigkeit und Perfektion im Lügen und Manipulieren wie kein anderer hineinpassen und nach oben gelangen, ist die Politik.
    Da Psychopathie inzwischen im Gehirn nachweisbar ist, wäre es erhellend, manch notorische Figur mit dem PET-Scan zu durchleuchten.

    Weiterführendes Material: ‘Politische Ponerologie’, Dr. Andreji M. Lobaczewski
    Sollte als Buch auch vollständig als pdf auffindbar sein, in Plaintext siehe:
    archive.org/stream/PolitischePonerologie/Politische%20Ponerologie_djvu.txt

  6. dickbrettbohrer

    Die Wanderbewegung würde an Wucht verlieren, fiele die großzügige Alimentierung der Eindringlinge weg. Doch unbeirrt zwingen Europas Regierungen – allen voran die von Schweden, Deutschland und Österreich – die einheimische, werktätige Bevölkerung durch politische Mittel dazu, die Einwanderer (dauerhaft) zu finanzieren!
    Eine Wanderbewegung von Arm nach Reich hat es immer gegeben, aber sie stieß dort an Grenzen, wo von den Einwandernden ein gewisses Maß an Anstrengung und Findigkeit forderten. Das schreckte viele ab. Mit einem Rinnsal an unerschrockenen Immigration könnten reiche Länder auch fortan leben, auch mit dem geringen Prozentsatz an Kriminellen ist fertigzuwerden, wenn das für die Einheimischen geltende Recht als solches auch bei den Fremden rigoros durchgesetzt wird.

    Die erzwungene Finanzierung des eigenen Untergangs ist ein einmaliges, noch nie dagewesenes Schauspiel, und obwohl ich mich zwinge, mich nicht fortdauernd mit diesem Gedanken zu beschäftigen, holt mich die Realität immer wieder ein – trotz gewisser Erkenntnisse bin ich zugegebenermaßen fassungslos. Zorn, Trauer und Kleinmut wechseln, die früher dagewesene Freude am Leben schwindet zusehends.
    Pessimismus greift nach mir, weil ich sehe: Immer weitere Bevölkerungskreise werden mittels kommerzieller Einbindung in das bizarre Menschenhandelsunternehmen blind gemacht für das langfristig katastrophale Ergebnis ihres täglichen Tuns. Der atemberaubende Autokannibalismus ist in vollem Gange! Die Galeerenruderer legen sich in ihre Gurte, blind für den Kurs, den das von ihnen mit aller Kraft vorangetriebene Boot nimmt. Wer warnt, wird ausgepeitscht oder über Bord geworfen.

    Die Korrumpierung weiter Bevölkerungsteile ist m.E. eine gute Erklärung für die schwach entwickelte Verteidigungsbereitschaft der Einheimischen in den fremdgefluteten Ländern. Ich habe die einheimische, aber auch die internationale Migrationsindustrie mit der sprunghaften Zunahme an Arbeitsplatzangeboten von Beginn an mißtrauisch beobachtet. Migrationsbezogene wirtschaftliche Verflechtungen mit der vorhandenen Nationalwirtschaft sind wie ein Blutkrebs, der den ökonomischen Körper auf mittlere und lange Sicht zerstören wird.

    Daß die Funktionseliten inzwischen intellektuell und moralisch verkommen sind, daß sie teilweise deutlich pathogene Züge aufweisen, wird ebenfalls in dieser furchtbarsten aller bisherigen europäischen Krisen überdeutlich. Die Machthabenden verzichten zum Teil bereits darauf zu beschönigen oder zu lügen. Sie sagen uns die Wahrheit ins Gesicht und zeigen uns damit, daß wir absolut wehrlos sind gegen die Infamitäten der Regierung.

    Schönen Sonntag wünscht allen – dennoch – der dickbrettbohrer

  7. gms

    dickbrettbohrer,

    Kluge Worte. Einige Anmerkungen ..

    “Die Wanderbewegung würde an Wucht verlieren, fiele die großzügige Alimentierung der Eindringlinge weg.”

    Linke agieren langfristig, sie wissen was sie tun, wenn sie Wörter wie ‘Menschenwürde’ ganz oben ins Grundgesetz schreiben oder in Konventionen eine ‘Gleichstellung’ verdrahten.
    Vor Jahren brachte ich einen Link auf ein offen zugängliches Dokument auf Regierungsservern, das von einer namhaften Stifung als Handlungsanleitung für die deutsche Regierung erstellt wurde. Das Papier beschreibt haarklein, mit welchen Mitteln der Agitation eine unwillige Bevölkerung mittel- und langfristig gegen den Strich gebürstet wird.

    Unverblümt wurden dabei die Tricks der 68er nachgebetet, zuerst Sollbruchstellen in Gesetze zu bringen mit nebulosen Begriffen anstatt Konkretem, an dem sich im Vorfeld eine Debatte entzünden und Widerstand aufbauen könnte. Diese schwammigen Begriffe werden danach, wenn eine Entscheidung anfällt von Richtern, die man selbst in die Position brachte, im genehmen Sinne interpretiert. Den Werdegang und Hintergrund unseres aktuellen EuGH-Präsidenten Koen Lenaerts hatte ich schon hier aufgezeigt (Studium in den USA, Fulbright-Zögling). Er ist mit Einlassungen zur Flüchtlingsfrage prototypisch für jene Figuren, die gezielt zur langfristigen Agenda installiert werden.

    “Doch unbeirrt zwingen Europas Regierungen – allen voran die von Schweden, Deutschland und Österreich – die einheimische, werktätige Bevölkerung durch politische Mittel dazu, die Einwanderer (dauerhaft) zu finanzieren!”

    Schweden war das Versuchslabor, wie weit man mit kultureller Subversion gehen kann, mit Bildt und Reinfeldt hatten sie regelrechte Schwergewichte der Globalisten am politischen Ruder, zugleich war Zbigniew Brzezinskis Sohn Mark der perfekte Botschafter der USA in Schweden.
    Plutokraten (ich widerhole mich) bedienen sich seit Ewigkeiten linker Methoden, sie studieren diese und setzen sie um. Die geeignetsten Vollstrecker sind redliche Sozialisten, die entweder naturblöd oder von den Gatekeepern der Unis gehirngewaschen das Spiel durchziehen, ohne zu wissen, wem sie damit in die Hände arbeiten.

    Sozialismus ist für einige Wenige das perfekte Mittel zu Macht, nichts wiederum streben Psychopathen mehr an, denn Macht und Einfluß. Es sind soziale Raubtiere, die von Kindesbeinen an ihre Andersartigkeit erkennen und Menschen bar jeder Empfindung analysieren wie sonst niemand das kann und daraufhin frühzeitig schon mit Menschen experimentieren. Manipulation, Hintertreibung, Drohung, Intrigen, Fassaden bauen — das sind ihre Vorzüge, kombiniert mit der Gabe, ihresgleichen zu erkennen.

  8. dickbrettbohrer

    gms, ich stimme in allen Punkten zu.
    Eins aber werden die Linken nie unter Kontrolle kriegen: das natürliche Empfinden des Menschen auf Unrecht, das ihm spürbar zugefügt wird. Dieses Unrechtsgefühl ist selbst bei den Gehirngewaschenen vorhanden, es bedarf nur eines Erweckungserlebnisses, um es zu aktivieren. In dem Augenblick, wo der Mensch körperlich bedrängt, von seinem angestammten Platz vertrieben oder enteignet wird, keimen in ihm unfreundliche Gefühle, welche sich ab einem gewissen Stadium in Handeln umsetzen – entweder in passivem Widerstand, oder in offener Aggression. Zum Gehorsam und zum Kuschen kann man Menschen zwingen, nicht aber zu dauerhaftem Dulden der gar zu Liebe und emotionaler Akzeptanz von instinktiv empfundenem Unrecht. Und das könnte die Stelle sein, an welcher das listig vorangetriebene Unterfangen kippt. Ich hege die Hoffnung, daß die (ungeplante?) Beschleunigung der Umvolkung durch die millionenfache Masseneinwanderung der vergangenen Monate ein Erweckungserlebnis für viele Einheimische darstellt. Dadurch könnten sich die Weichen neu stellen. Eine vage Hoffnung, das gebe ich zu. Aber eben ein matter Lichtschein, und besser als nichts.

    Gruß vom dickbrettbohrer

  9. gms

    dickbrettbohrer,

    “millionenfache Masseneinwanderung der vergangenen Monate [als] ein Erweckungserlebnis für viele Einheimische”

    Vor einigen Tagen war ich das erstemal und gegen meine bisherigen Prinzipien auf einer Demonstration. Ich rief oder klatschte nicht, hielt kein Transparent, aber ich war körperlich präsent. Vergleichbares meine ich bei anderen Leuten zu beobachten, die angesichts der Zustände ebenfalls erweckt wurden und langsam aber sicher auf eine Art und Weise in die Gänge kommen, die sich nicht mehr ignorieren läßt.

    ‘Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch!’ — Hölderlin

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