Italiens Depression: Schlimmer als 1929

“….Italy must look after itself. It can recover only if it breaks free from the EMU trap, retakes control of its sovereign policy instruments and redominates its debts into lira, with capital controls until the dust settles….” (Der “Telegraph” über Italiens schwere Krise)

4 comments

  1. MM

    Traurig, wie die Euromanie ganze Länder zerstört. Tragisch dabei ist, in kaum einem Land sind die Leute unzufriedener mit ihren Politikern (mit der “Kaste”) als in Italien. Und trotzdem suchen fast alle das Heil beim Staat. Man muss zugeben, dass die EU auch deshalb in Italien relativ beliebt ist, weil dort der Eindruck herrscht, die EU-Politiker wären nicht ganz so schlimm wie die italienischen. Man erhofft Erlösung von außen. Anstatt dass man sich vom überbordenden Staat befreit, will man ihn durch noch eine weitere Instanz erdrücken. Derweil machen sich alle Jungen vom Acker, die halbwegs Englisch sprechen (soo viele sind das dort nicht).

  2. Kapuściński

    Danke für den Link. Bemerkenswert auch der Leserkommentar von DrJonathanWilson: “Ambrose – you are spot on – the only way out is to bring back the Italian lira. But they will not do it – why? Because all the German satrapies are betting on a big payout as Germany is forced to effectively pool sovereign debts in EMU in order to save the “project”.
    You only have to see the political power wielded by the German MEP caucus to know that German savers are going to be sacrificed on the altar of German expansionist foreign policy.”

  3. Rennziege

    Es geht nicht nur um Euro und Lira. Es betrifft auch Österreich, dessen Intelligenz und Fleiß seit Jahren vor dem überbordenden Staat flieht:
    http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/oesterreichs-hausgemachter-braindrain-1.18274548
    Braindrain statt braingain.
    Das wird Folgen haben, gegen die (nicht minder depperte) Gratis-Zahnspangen, Frühpensionen und Schuldenmaximierung geradezu ein Lercherl sind.
    Aber Faymann, Spindelegger und Genossen grinsen, obwohl es kundige Mahner gibt, unverändert in ORF-Kameras — deren Katzbuckelei sie ebenso mit Steuergeldern erkauft haben wie die von 99% aller österreichischen Journalisten. Wohl bekomm’s! Die Folgen werden verheerend sein. Aber wenn sie für Hinz & Kunz, bislang zuverlässiges Stimmvieh, fühlbar werden, sind diese Totengräber Österreichs längst im unwohl verdienten Ruhestand, immer noch grinsend — über die Idioten, von denen sie gewählt wurden.

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