Italiens Migranten-Trickserei

Von | 27. August 2016

(A. UNTERBERGER) Ein Afghane hat sich in Italien unter einem Lastwagen versteckt und ist so Hunderte Kilometer Richtung Norden gefahren, bis er entdeckt worden ist. Wie immer versuchen ORF&Co daraus nach Schema F eine tragische Flüchtlingsgeschichte zu machen. Gähn. Was sie aber nicht berichten, ist das viel Interessantere.

Das ist die Frage: Und was ist mit ihm nach der Entdeckung geschehen? Der Mann hat es auch dann abgelehnt, in Italien einen Asylantrag zu stellen. Darauf hat Italien die gleiche Reaktion gesetzt wie schon unzählige Male davor. Und exakt diese Reaktion symbolisiert das ganze Versagen der europäischen „Flüchtlings“-Politik: Italien hat ihn auf einer Polizeistation fotografiert und dann großspurig „angeordnet“, dass der Afghane das Land binnen einer Woche verlassen müsse.

Das heißt: Der Mann ging sofort wieder frei. Er wird sich wieder weiter Richtung Schlaraffenland durchschlagen. Er wird illegal die Grenzen überqueren oder – trotz der „Anordnung“ – monatelang in Ventimiglia, in Como, in Mailand oder südlich des Brenners in wilden Camps herumhängen, bis ihm das vielleicht gelingt. Und er wird sich halt ein bisschen illegal betätigen.

Nur eines wird er sicher nicht: nach Afghanistan zurückreisen. Oder in eines der Länder auf seinem langen Weg Richtung Italien.

Warum sollte er auch? Italien als das neben Griechenland zweite riesige Einfallstor für Millionen Drittweltbürger in die EU macht ja nicht einmal den Versuch, den Mann dorthin abzuschieben. Da würde man sich vielleicht die Finger schmutzig machen. Italien ärgert sich nur, dass Frankreich und die Schweiz zunehmend die Grenzen abriegeln.

Aber es gibt ja noch Österreich, das nach ein paar autoritären Worten aus Rom, Berlin und Brüssel gehorsam so tut, als ob es eh kein Problem gäbe, als ob die illegalen Migranten keinesfalls über Brenner, Tarvis oder Innichen kommen wollten, obwohl das bald die einzigen offenen Übergänge sein werden. (TB)

 

22 Gedanken zu „Italiens Migranten-Trickserei

  1. Dr.Gerd Eichberger

    Irgendwann wird man die vielen Wirtschaftsmigranten mit Waffengewalt zurückdrängen müssen. Oder man gestattet, dass von den kommenden Milliarden Afrikanern, die bis 2050 existieren werden, etliche nach Europa wollen und dort Fuß fassen wollen. Nur wird dann unser Wirtschaftssystem zusammenbrechen. Ich frage mich immer, warum die linke Intelligenz das nicht wahrnimmt….

  2. Selbstdenker

    @Andreas Unterberger:
    Exakt so ist die Situation. Wir bewegen uns auf eine Katastrophe mit Ansage zu.

    @all:
    “Bedankt” Euch bei den Zivilisationsabwicklern in der Politik, den Medien, den Unis, den Kirchen, der NGOs, etc.

    Meine Prognose für die _nahe_ Zukunft: es wird einen Bürgerkrieg in Europa geben. Besonnene Kräfte der Mitte gehören dann endgültig der Vergangenheit an.

    Man wird ein paar Jahren fragen, warum niemand Angela Merkel aufgehalten hat.

  3. wbeier

    >Nur wird dann unser Wirtschaftssystem zusammenbrechen<
    Falsch, denn das Wirtschaftssystem wird unter den Bedingungen molekularer Bürgerkriege dann schon längst zusammengebrochen sein.

  4. Fragolin

    Trickserei bei der Invasion?
    Mit herzlichem Dank an @Falke für den link:
    http://news.orf.at//stories/2355391/
    “Seit Jahresbeginn hat Österreich nach Angaben des Verteidigungsministeriums 100.000 Migranten registriert. Die größte Gruppe stamme dabei nicht aus Kriegsgebieten wie Syrien, sondern aus Nigeria und Eritrea.”
    Wie war das mit dem “Bollwerk Österreich” und der “Obergrenze”, die zur “Notfallverordnung” führe?
    Na, liebe Van-der-Bellen-Wähler und begeisterte Jubler über die “harte Politik” der Herren Kern und Kurz, wie lässt sich diese Zahl erklären?
    Ach ja, man trickst: die meisten wollen eh nach Merkelstan weiterziehen. Blöd nur: lockere 70% davon werden, eben weil keine Syrer und Co., postwendend in den nächsten Jahren zurückgeliefert werden. Und aus den “nur” 20.000 die gleich hier bleiben wird mit den 50.000, die man uns zurückliefert, weil wir sie so brav registriert haben, eben mal rückwirkend 70.000 werden. Aber keine Sorge, erst nach dem 2. Oktober – und das ist der Sinn dieses gigantischen Betrugs (um nicht zu schreiben: Volksverrats).

  5. Selbstdenker

    Zwei Dinge fallen aktuell besonders auf:
    1) Man will auf Biegen und Brechen Einfallstore offen halten (nur die geographische Lage wechselt)
    2) Angela Merkel & Co versuchen mit allen Mitteln die Osteuropäer zu einer Aufnahme von Migranten zu bewegen.

    Es ist das Ziel der Mutter (vom Heerlager) der Heiligen Europa zu islamisieren.

    Der ganze Kontinent soll mit muslimischen Männern im wehrfähigen Alter geflutet werden. Diese Rechnung geht aber nur dann voll auf, wenn jeder Winkel in Europa gleichmäßig multikulturell “bereichert” wird.

    Eine ungleiche Verteilung führt zu einer Flaschenhalssituation, die das Endziel der europäischen Zivilisationsabwickler gefährden könnte.

    Dabei sind die Glücksritter bzw. Mutti-Boys aus dem Morgenland selbst nur Bauern in diesem zynischen Schachspiel.

    Lenkt Eure berechtigte Wut nicht auf die, die kommen, sondern auf die, die die Tore sperrangelweit aufmachen.

  6. stiller Mitleser

    o.t.
    die vor etlichen Jahren durch das letzte Beben in Aquila obdachlos wurden, hausen teilweise immer noch in Zelten, das historische Zentrum besteht wegen Geldmangels aus mit Balken gestützten Ruinen…
    wieso gibt es da kein Sonderbudget der EU für Italien? keine Bau-und Restauratorentrupps von NGOs?

  7. waldsee

    @selbstdenker
    das ist richtig,die angelockten sind weniger das problem.eher unsere herbeilocker.gibt es schon listen von ihnen,welche exemplare besonders aktiv waren ? dann sind noch die türkischen ,akp nahen aktivisten ,die arabischen,die zu tausenden erfolgreich waren,usw,usw…

  8. astuga

    Man prügelt ja oft verbal auf die Griechen hin.
    Aber eigentlich war es vor allem Renzi der mit seinem “Mare Nostrum” und später gemeinsam mit Frontex und einigen NGO`s die Massenmigration erst so richtig angeheizt hat.
    Wie schon anderswo geschrieben, schreckt man dabei bei Frontex auch nicht davor zurück die Öffentlichkeit anzulügen (angeblich führerlose Flüchtlingsschiffe).
    Was nur möglich ist, weil die EU-Politik und teilweise die nationale Politik das duldet und sogar gut heißt – passt es doch hervorragend in deren Zuwanderungspläne für Europa.
    Darum wird auf dieser polit. Ebene bis heute nicht von einer Reduktion der Migration gesprochen, sondern nur von einer besseren Aufteilung.

    Aus Sicht der Schlepper und der illegalen Migranten haben Italien und Frontex eine Art Fährdienst eingerichtet, und da man ja gleich unmittelbar an der Seegrenze aus dem Meer gefischt wird (im Idealfall) und sich danach auch um sonst nichts mehr kümmern zu braucht benötigt man auch keine wirklich seetüchtigen Boote.

    Eines noch – aus meiner Sicht ist niemand der sich schleppen lässt ein Opfer (wie die Medien das vermitteln) oder tatsächlich bedürftig, denn diese Personen zahlen dafür oftmals mehrere tausend Euro oder Dollar.

  9. Fragolin

    @astuga
    Dazu passt ja auch, dass die erste Amtshandlung Kerns der Kniefall vor dem offenen Brenner war. Und in Mailand sich gerade ein Rückstau aufbaut, der mühsam bis zum 2.Oktober zurückgehalten wird. Die bereits 100.000 in diesem Jahr Registrierten waren noch nicht einmal die Hälfte, die uns noch passieren werden wenn es erst Herbst wird.
    Und das mit den Schleppern sehe ich genauso – nicht eines dieser armen “Opfer” wurde gezwungen, ganz im Gegenteil, die suchen aktiv nach Angeboten und handeln mit den Schleppern das Geschäft aus. Sie wissen, dass sie mit Kriminellen Geschäfte abschließen, und sind damit nicht besser als ein Hehler oder Junkie. Und wer sein Hab und Gut verschleudert um dann seine Familie in die Hände Krimineller zu legen, der hat bei mir kein Mitleid verdient.

  10. astuga

    Zur Erinnerung so sind diese Leute (schmeißen ihr Kind für die Kameras auf die Schienen, davor ist er noch ganz ruhig am Bahnsteig gesessen):
    https://www.youtube.com/watch?v=IEcwoXVtF7s

    “Flüchtlinge” werfen Wasser und Nahrung weg (die ohnehin wenigen Kinder und Frauen im Zug hätten sie aber vielleicht doch gerne angenommen).
    youtube . com/watch?v=jbDT3VE85vg

    All diese wertvollen Personen bereichern wohl mittlerweile Deutschland oder Österreich.

  11. Carl Schurz

    Ad Dr. Eichberger
    “linke Intelligenz”
    Halte ich für ein Oxymoron

  12. Gerald Steinbach

    Man muss ja, wie beim Beispiel des Afghanen, eigentlich noch “froh” sein, wenn er einen (bedeutungslosen) “Abschiebebefehl” erhält, dass sich dann die Wut nicht auf die Gesellschaft richtet und er zur Machete, Messer, Sprengstoff, usw.. greift, der Ansbach Attentäter hats ja gezeigt.
    Die “Formel1” war der Ottakringer Kenianer der seinen Abschiebebescheid 5 Ja

  13. Gerald Steinbach

    Man muss ja, wie beim Beispiel des Afghanen, eigentlich noch “froh” sein, wenn er einen (bedeutungslosen) “Abschiebebefehl” erhält, dass sich dann die Wut nicht auf die Gesellschaft richtet und er zur Machete, Messer, Sprengstoff, usw.. greift, der Ansbach Attentäter hats ja gezeigt.
    Der Ottakringer Eisenstangen Kenianer hat seinen Abschiebungsbescheid 5 Jahre ignoriert, ach ja, der hatte ja ein psychisches Problem und ist daher aus den Schneider
    Gibt’s da eigentlich auch einen Verantwortlichen für die Abschieberei, in einer Zeit wo es einen Fahrradbeauftragten, einen Fußgängerbeauftragten gibt, wäre es an der Zeit für einen Abschiebebeauftragten

  14. bürger2013

    so kann es nicht weitergehen. nur österreich ist so blöd und lässt sich von eu und berlin alles gefallen. die visegradstaaten nicht. alle anderen erst recht nicht. schweden hat aufgehört blöd zu sein und nur der herr kern bleibt es. warum gibt es zur südgrenzkontrolle keine dringliche anfrage von der opposition ???

  15. Gerald Steinbach

    Post von 16:30 sollte dort nicht stehen wo es jetzt steht….

  16. Gerald

    @Gerd Eichberger
    Linke und Intelligenz sind zwei Begriffe, die sich praktisch gegenseitig ausschließen. Intelligenz bedeutet die Fähigkeit aus Fehlern zu lernen, eben das können Linke nicht.

  17. waldsee

    was wird in 10-15 jahren sein ?arbeitet dann der auch älter gewordene migrant bereits ?in berufen ,die benötigt werden?oder ist er und seine nachgeholten nur eine verstärkung für das rot-grüne sozialwesen?
    in einem zeit artikel (!) las ich vor jahren,wie die dorfältesten in einem äthiop.dorf zu allah um eine gute weizenernte in kanada beteten.
    unsere oft atheist. guten sind allahgleich und geben ihm, der migrant muß nicht einmal beten,geschweige den bitten.

  18. Dr.Fischer

    Eigentlich überraschend… der Besuch von Soros jun. kürzlich bei BK Kern, das Gespräch soll lt.Statement in den Medien interessant, od. so ähnlich, verlaufen sein.

    Anlaß und Inhalt? Na streng geheim doch, liebe Bürgerlein, und das mit gutem Grund.

  19. mariuslupus

    Italiens Politiker geben höchstens, eine brutta figura, ab. Aber das sie selbständig und aus eigenen Antrieb, tricksen, ist zu weit hergeholt. Italiens Politiker können nutr tricksen weil sie der Unterstützung aus Berlin und Brüssel, sicher sind.
    Den italienischen Politikern wurde aus Berlin zugesichert, dass die im EU Auftrag angeschleppten Migranten weiter nach Europa, gratis und franko, transferiert werden.
    Die Migranten, sind für das Überleben der Politikerkaste, absolut notwendig. Wer soll sie in der Zukunft noch wählen ?
    Da hat sich Merkel so einen tollen Plan vom sozialistischen, multikulturellen Grossdeutschland, als EU getarnt, ausgedacht, und ständig kommt ein Rechtspopulist, und spuckt ihr in den Eintopf.

  20. Gerald Steinbach

    Den Kern ist ja jetzt eingefallen, das die Flüchtlingspolitik der Merkel doch nicht so schlecht ist, gleichzeitig hat der Doskozil laut Kern aber auch recht,….?? Wie kann man das verstehen

    Ein weiteres Beispiel wie in der Politik die Meinungen sich über Nacht verändern, vielleicht hat ja der Soros J.((Dr. Fischers post) ihn etwas geflüstert

  21. gms

    Gerald,

    “Linke und Intelligenz sind zwei Begriffe, die sich praktisch gegenseitig ausschließen. Intelligenz bedeutet die Fähigkeit aus Fehlern zu lernen, eben das können Linke nicht.”

    Was oberflächlich betrachtet richtig scheint, bedarf zum Verständnis einer erweiterten Betrachtung, sind es doch drei Eigenheiten, die unvereinbar sind: Intelligenz, Sozialialismus und Redlichkeit. Jeweils zwei davon sind kompatibel, nicht aber alle gemeinsam.

    Der redliche Sozialist mag naiv sein, der intelligente Sozialist ein Opportunist mit Blick auf Amt und Einkommen, doch sind sie harmlos im Gegensatz zu jenen, die definitiv weder blöd noch in ihrer eigenen Überzeugung links sind, aber dem Rest der Menschheit mit dem großen Schöpflöffel den Sozialismus verabreichen. Sozialismus bringt nämlich definitiv nicht die klassenlose Gesellschaft hervor, sondern eine pulverisierte Masse, gelenkt von einer unantastbaren Oberschicht.

    Mit entsprechenden finanziellen Mitteln und passendem Mindset ausgestattet, wäre jedermann tatsächlich schlecht beraten, der Gesellschaft nicht ausgerechnet Sozialdemokratie zu verordnen, eine politische Matrix, die solange Macht und Einfluß zu einem selbst schaufelt, bis man die philantropische Maske fallen lassen kann. Tatsächlich Mächtige könnten auch mit offenen Repressionen arbeiten, doch Gewalt ist teuer und im Gegensatz dazu ist nichts billiger, als Schafe selbst für ihre Einhegung und Scherung sorgen zu lassen.

    Glaubt denn wirklich noch jemand daran, westliche Gesellschaften würden von sich selbst aus zunehmend erröten, als gäbe es ein biologisches Kommunisten-Gen, das Menschen zwangsweise an neoprogressiver Demenz erkranken ließe oder am dialektischen Glauben, je absurder etwas sei, desto mehr spräche dies für seine Richtigkeit? Meint jemand tatsächlich, die Herrschaften der Hochfinanz glaubten tatsächlich den neokeynesiansischen Bockmist, den sie verzapfen, oder oberste Politiker ihre eigenen Sprüche über Menschenwürde in globalisierten Zeiten?

    Wer die Menschheit in die Knechtschaft führen will, läßt sie linke Umtriebe preisen und finanziert alles, was diesem Ziel dienlich ist. Ob genuin Linke aus Fehlern lernen, ist nebensächlich, entscheidend ist die Lernfähigkeit der Massen, wer ihnen propagandistisch das Linkssein regelrecht mit dem Vorschlaghammer ins Bewußtsein prügelt und warum dies geschieht.

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