Jean-Claude Juncker, ein Fossil aus alten Tagen

“Jean-Claude Juncker will mehr Europa, mehr Integration, mehr Geld. Der Mann wirkt zunehmend wie ein Fossil einer vergangenen Epoche….” (hier)

16 comments

  1. Herbert Manninger

    Und welcher EU-Machthaber/Politiker wirkt NICHT wie ein derartig beschriebenes Fossil?

  2. Fragolin

    @Herbert Manninger
    Gestern nacht bei Illner der langjährige Berufs-EU-ler Elmar Brok, bei dessen Namen mir immer eine längere Bezeichnung einfällt, die mit der Peristaltik zu tun hat. Daneben wirkte Sarah Wagenknecht wie ein Engel der Demokratie, und das erklärt sich jetzt mal nicht aus den äußeren Erscheinungsbildern.
    Diese Maden im Speck des Brüsseler Kaiserhofes sind hauptberuflich Hofschranzen, und sie werden ihren Hof und ihre Pfründe mit Zähnen und Klauen verteidigen, egal wieviele Menschen dafür auf welche Weise leiden müssen und welchen Despoten sie dafür in den Hintern kriechen. Die schlemmen mit den iranischen Mullahs, umarmen dann mal ihre Freunde in Riad und kotzen sich, wieder daheim bei Currywurst und Frauke Petry, über ihr dämliches Untertanengesindel und das ganze Pack an Kritikern aus.
    Dieser Sumpf gehört abgeschafft, ersatzlos. Für Freihandel und Zusammenarbeit benötigt es keinen Kaiserhof und keine zigtausenden Beamten, sondern nur integre Staatsführer und ein paraphiertes Blatt Papier.

  3. Fragolin

    Mehr Europa geht nicht, sonst muss er was aufschütten.
    Mehr EU braucht keiner, denn DAS ist das Fossil. Eigentlich schon tot, aber der Kadaver ernährt immer noch genug Maden….

  4. Christian Peter

    Diese EU ist am Ende, nicht erst seit dem Ausstieg Großbritanniens aus dem Scheusal. Möglicherweise kommt bereits in wenigen Monaten das endgültige Aus der EU in heutiger Form, nach den Präsidentenwahlen in Frankreich am 7. Mai 2017.

  5. sokrates9

    Der Reiter bemerkt halt einfach nicht, dass er ein totes Pferd reitet!°Und die Empfehlungen wie man ein totes Pferd reitet, füllen diverse Witzbücher!

  6. mariuslupus

    Wieder einmal eine, durch unkritisches Wunschdenken bedingte Äusserung einer Hoffnung.
    Die Realität ist die Zukunft der EU bestimmen weiter Leute wie Juncker, Asselborn, Tusk, Merkel, Draghi, Hollande.
    Diese Leute werden nie lernen, weil sie nicht lernfähig sind. Sie sind an der Macht, wer an der Macht ist hat nur ein Ziel, an der Macht zu bleiben. Braucht nicht zu lernen. Kein Machthaber, ausgestattet mit absoluter Macht, wie die oben genannten, ist freiwillig zurückgetretten.

  7. Falke

    Unterdessen ist die EU nicht einmal mehr eine Friedens-Garantie. “Dank” Juncker, Merkel, Schulz und vielen anderen von der Sorte, etwa dem schon von Fragolin erwähnten Elmar Brok, nicht zu vergessen Asselborn, Otmar Karas gehört auch dazu, sind bereits einige EU-Länder einander spinnefeind (Griechenland) und bilden eigene Interessensgemeinschaften innerhalb der EU (etwa die Visegrad-Staaten, zu denen eigentlich auch Österreich stoßen sollte – ist aber wohl mit einem Kanzler Kern illusorisch). Großbritannien haben sie ja bereits vertrieben, ob da Ungarn, Polen usw. noch lange dabei bleiben ist fraglich; Asselborn will ja bekanntlich Ungarn ausschließen, weil Orban sich, unter weitgehender Zustimmung seines Volkes, den links-grün-extremistischen Tendenzen widersetzt. Aber demokratischer Volkswille ist ja wohl bei der aktuellen EU-Führung rechtspopulistisch und pfui.

  8. Der Realist

    @Herbert Manninger
    und damit ist auch über den Zustand dieser EU alles gesagt, über Kritik wundern sich wohl nur jene, die von diesem System profitieren, oder einfach nur Weltfremde.

  9. gms

    sokrates9,

    > Der Reiter bemerkt halt einfach nicht, dass er ein totes Pferd reitet!

    Verwesungsbedingt werden tote Pferde unmittelbar nach ihrem Ableben besonders voluminös. Dabei mag durchaus der Eindruck entstehen, jemand säße tatsächlich auf einem hohen Roß.

    Dennoch könnte man auch Mitleid mit Juncker empfinden, dient er sich doch mit seinen rezenten Forderungen nach gemeinsamer Sozialgesetzgebung den Neo-Sozialisten ebenso an, wie den Neo-Konservativen mit jener nach mehr gemeinsamer Verteidigung. Für diesen inszenierten Schaukampf von beiden Seiten geprügelt zu werden wirft die Frage auf, ob sein Gehalt vielmehr Schmerzensgeld ist, das beide Flügel derselben Chimäre ihm offen zubilligen. Für die einen ist Juncker ein Fossil aus alten Tagen, für andere stattdessen die perfekte politische Fleischwerdung einer neuen Ordnung.

  10. Mona Rieboldt

    Juncker, aber was ist mit Schulz? Der will unbedingt weiter in der EU bleiben, um sich noch mehr in die Taschen zu stopfen. Schulz hat damit gedroht, wenn er nicht mehr Präsident des EU-Parlaments bleiben darf, geht er in die deutsche Politik. Gibt es eigentlich keinen Gnadenakt für Deutschland, wenigstens Schulz sollte uns erspart bleiben. Es ist doch eh schon schlimm genug mit Merkel, einem unfähigen Innenminister und den Grünen.

  11. Falke

    @Mona Rieboldt
    Wenn Schulz in die deutsche Politik geht, kann es durchaus lustig werden. Mit einem Platz in der zweiten Reihe wird er sich wohl kaum begnügen, vielleicht liefert er sich ja einen Kampf mit Gabriel und zieht damit die gesamte SPD (hoffentlich samt Maas und Schwesig) in den Orkus. Im Vergleich zu Schulz ist ja Gabriel fast sympathisch, mit oder ohne Stinkefinger.

  12. sokrates9

    Schulz spielt doch seine Rolle als Totengräber der EU sehr gut, man kann somit auch hoffen dass er die SPD ähnlich ” versorgt”

  13. Fragolin

    Schulz als vom Brüsseler Olymp herabgestiegener Gott, Gabriel als sein Erzengel und der Steinbeißer als das Haupt der Heiligen Inquisition – wenn mit dieser Dreifettigkeit das Bild der “Arbeiterpartei” nicht ideal abgerundet wird, womit dann?
    Auch so kann man auf einstellige Prozentzahlen zurollen…

  14. Johannes

    Junker ist auch die Machtdemonstration Merkels gegenüber den Briten. Sie hatte sich durchgesetzt um ihn einzusetzen und nun sitzt sie ohne Briten da. Ein Lehrbeispiel von Politik ohne Ahnung der Folgen wie sie es auch in der sogenannten Flüchtlingsfrage vorexerziert hat. Merkel ist sich meiner Meinung nach nicht bewußt was sie anstellt, der Verlust der Briten und die Völkerwanderung werden sich als die Sargnägel der Union herausstellen, oft braucht es Zeit bis Dinge so reifen das sie für Jedermann erkennbar werden.

  15. Mona Rieboldt

    Jeder, der bisher mit Merkel koaliert hat, wurde immer weniger gewählt, die FDP ist minimiert worden, ebenso die SPD abgesackt. Und demnächst wird sie mit den Grünen koalieren. Vielleicht werden dann endlich auch die Grünen verschwinden wie die FDP.

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