Jeder dritte Deutsche für EU-Austritt

“…Jeder dritte Deutsche (34 Prozent) spricht sich für einen Austritt aus der Europäischen Union aus. Das ergab eine Umfrage des britischen Meinungsforschungsinstituts Ipsos Mori. In Frankreich würden laut der Erhebung 48 Prozent für einen Austritt stimmen, in Italien 41 Prozent. Unter dem EU-weiten Durchschnitt von 33 Prozent liegen Spanien (26 Prozent) und Polen (22 Prozent)….” (hier)

20 comments

  1. Reini

    … in Europa hat es noch keiner geschafft ein Großreich zu halten! … und bei dem Chaos darf man sich nicht wundern das die EU-Gegner zunehmen.

  2. waldsee

    egal was deutschland macht,europa muß sich neu erfinden,mit neuen menschen und einer anderen ideologie.ich habe den eindruck,diese werden gerade importiert.

  3. aneagle

    Eine an sich sinnvolle Idee wird komplett weggeschmissen nur weil man das falsche Personal, dass sich ihrer bemächtigt hat, nicht loswerden kann ? Glaube ich nicht. Aus den Trümmern der EU wird ein Europa der Vernünftigen entstehen, ohne Großmannssucht, ohne die Trinität Juncker- Schulz- Merkel, dafür aber mit Maß und Ziel. Der Brexit markiert den Beginn.

  4. Fragolin

    @aneagle
    Europa ist ein Kontinent und wird die EU überleben. Die Staaten Europas, die Völker Europas können sich frei entscheiden, auf der Basis von Friedensverträgen und Freihandelsverträgen (dazu bedarf es keiner 1000 Seiten…) in einem weitgehend freien und dem Frieden verpflichteten Miteinander zu existieren. Dafür braucht man aber keine zentrale Zwangsreglementierungsbehörde mit Allmachtsanspruch. Direkte Demokratie und Personenwahlrecht regional sowie überregionale Zusammenarbeit auf Vertragsbasis reichen aus. Das Völkerrecht sieht für jedes Volk ein Recht auf Selbstbestimmung vor. Die EU ist somit völkerrechtswidrig. Deshalb kann sie auch nur durch Lug, Betrug, permanenten Vertragsbruch, Zwang und Sanktionen bestehen.
    Wie @Reini treffend bemerkt: es hat noch keiner geschafft, ein Großreich in Europa zu halten. Denn Europa ist genau jene bunte Vielfalt, die unsere einfältigen Einheimischenhasser durch massiven Menschenimport aus aller Welt erschaffen wollen. Wir haben das alles schon. Das heißt: wir hatten. Denn die regionalen Besonderheiten werden mit der Gleichmacherwalze ausgebügelt, wie jeder sehen kann, der vor 20 Jahren in Griechenland Urlaub gemacht hat und dies heute tut. Vor 20 Jahren war es exotisch, heute ist es wie Ossiacher See mit besserem Klima und wärmerem Wasser.
    Die Menschen wollen das nicht, sie erkennen immer mehr dass ihre Identität unter der Gleichmacherwalze zermalmt wird und nur eine jämmerliche staatsabhängige eintönig-graue Unisex-Gestalt übrig bleibt, auf deren Schaffung selbst Mao stolz wäre.

  5. Christian Peter

    Ein Austritt aus der EU und Währungsunion ist der einzige Lösung (für mich sind alle Parteien unwählbar, die das nicht ausdrücklich als Hauptziel ihres Walprogramms definieren, wie etwa die FPÖ). Man sollte die EU wieder auf ihr ursprüngliches Ziel einer Handelsunion zurückführen, die politische Union war ein schwerer Fehler, der wieder korrigiert werden muss.

  6. Christian Peter

    Warum sollte man aus dem Europa der Nationalstaaten ein Großreich machen ? An dieser größenwahnsinnigen Idee sind schon Napoleon Bonaparte und Adolf Hitler gescheitert.

  7. sokrates9

    Bemerkenswert find ich immer den EU – Schmäh wir können gegen die anderen Großmächte USA / CHINA / Russland / Indien / Brasilien nur “vereint” bestehen!Wenn ich mir die EU – “Verhandlungserfolge” gegenüber USA in Sachen Flugdaten, SWIFT, usw ansehe, dann wäre ich froh würden Österreicher verhandeln! So ein Nullergebnis bringen die schneller zustande!

  8. mariuslupus

    Im Klartext – 2/3 der deutsche Bevölkerung ist so indoktriniert, dass sie an die Zukunft der EU unter der Führung von Merkel glauben. Den, die Alternative ist alternativlos. Entweder keine EU, oder eine EU mit Merkel als Grosskanzlerin an der Spitze.
    Der Kontinent braucht keine EU. Die Stärke Europas waren immer die Unterschiede in der Mentalität und Kultur. Die EU ist erfolgreich dabei die Unterschiede zu beseitigen, die Mentalitäten zu uniformieren, die europäische Kultur durch die Unkultur der Eindringlinge zu ersetzen

  9. Reini

    … wie war die Zeit vor der EU!
    … ging es uns damals eigentlich besser als 20 Jahre danach?
    … wären wir Wirtschaftlich abgefallen oder stünden wir sogar besser da?
    … wir hätten weniger Arbeitslose, da der Markt mit Gastarbeitern überschwemmt wird!
    … welchen Umfang hätte das Thema Flüchtlingskrise?
    … wir hätten zwar weniger Einnahmen doch nie die überdimensionalen, irrationalen Ausgaben!
    … hat uns das System EU abhängig gemacht?!
    … laut einem Austritt würden wir alle auf Pferden reiten, in Höhlen wohnen und am Lagerfeuer unser Essen kochen!
    … die Schweiz hat eben ein “PLUS” auf der Fahne, Österreich ein “MINUS” 😉

  10. Christian Peter

    @sokrates9

    Was natürlich längst widerlegt ist, denn in praktisch allen Staaten Europas ohne Einheitswährung gibt es mehr Wirtschaftswachstum.

  11. Gerald Steinbach

    Reini@
    Viele Fragen, ad hoc kann man die nicht beantworten,…Moment eine kann ich schon beantworten
    Wir hatten vor der EU ein unglaublich gutes Sicherheitsgefühl, diese Art, Brutalität und Häufigkeit der Gewalt wie heute hat es nicht gegeben und da ist die EU mit “grenzenloser” Sicherheit dafür (mit)verantwortlich,

  12. Mona Rieboldt

    Als die EU noch eine rein wirtschafliche Vereinigung war, hat sich ja niemand daran gestört. Die Probleme fingen damit erst an, als man sie auf die politische Ebene ausdehnte. Dazu wurden grade aus Deutschland die Politiker in die EU abgeschoben, die man national nicht mehr wollte, die man aber ruhig hielt mit einem Posten in der EU. Dementsprechend ist das Personal da auch.

  13. sokrates9

    Gerald Steinbach Ergänzung zu Sicherheitsgefühl: Als Merkel letztes Jahr in Griechenland war haben 60.000 Polizisten – laut deutscher Presse – sie beschützt! War dies vor – EU – Zeiten bei befreundeten Staaten auch der Fall?? 🙂

  14. Falke

    Ohne das fatale Trio Juncker-Schulz-Merkel könnte aus der EU durchaus noch etwas werden. Es fragt sich nur, ob Europa durchhält, bis diese drei Totengräber der EU zurücktreten (oder, noch besser, zurückgetreten werden). Im Augenblick wäre ich durchaus für einen Austritt aus der EU (obwohl ich ursprünglich ein großer Anhänger der EU war).

  15. Seerose

    @ reini
    ich bin Jahrgang 1948, ich koennt Ihnen also einiges erzaehlen, wie es vor der EU war. Ihre Frage nach dem wirtschaftlichen Abfall kann ich nicht beantworten. Aber, ich kann soviel sagen, wir wuerden auf Pferden reiten, aber nur zu unserem Vergnuegen, auch das mit dem Lagerfeuer kann ich dahingehend beantworten, wenns einem Spass macht… wir wuerden sicher nicht in Hoehlen wohnen, wir haben damals (in Wien und in meiner Klasse) in Gemeindewohnungen gewohnt, die natuerlich nicht so ueberdimensioniert waren wie heute (wir waren z.B. zu fuenft auf 70 m2, ja wir hatten Wasser und Klo in der Wohnung und auch einen Raum, den man als Badezimmer bezeichnen konnte). Wir haben nicht gestunken und hatten ganz gute Manieren, haben mit Gabeln und Messer gegessen und unsere Nachbarn waren genauso beguetert wie wir. Und wenn mal kein Geld im Haus war, dann hat man nicht aufgemacht, wenn der Gaskassier kam. Auch waren wir recht ruecksichtsvoll und sind nicht in Holz-flip-flops durch die Wohnung gelaufen. Die Kinder hatten noch genug Platz zum Spielen und zum Herumrennen. Ich will nun diese Zeit nicht verklaeren, wir waren recht arm. Aber, mein Vater (Polizist) brauchte keine Mietzinsbeihilfe, um unsere Miete zu bezahlen. Er war kein Almosenempfaenger.
    (Ich versuch allerdings seit einiger Zeit mir bildlich vorzustellen, was er getan haette, wenn ihn einer angespuckt oder sonst wie bedroht haette. Ich bin froh, dass er schon tot ist).

    Also, ich koennt jetzt seitenweise weiterschreiben wie es damals war und wie es war als die ersten Gastarbeiter kamen (die waren total in Ordnung).

    Aber eines will ich noch anfuegen, ich war von meinem 16. Lebensjahr an, abends, spaeter auch in der Nacht allein oder mit Freundinnen unterwegs, wir hatten kein Geld und gingen meist von der Innenstadt (Volksgarten, Tenne, Wendeltreppe oder den veschiedenen Kellern) zu Fuss nach Hause und wenns 4 h frueh war. Wir hatten niemals ein Problem.
    Heute, trau ich mich nicht mal mehr um 16.00 h am Praterstern zum Billa.
    Und ich bis 1.80 und koerperlich fit.
    Es ist sehr traurig was aus Wien geworden ist.

    Und, was mir als u

  16. Christian Peter

    In Österreich ist ohnehin Hopfen und Malz verloren : Selbstverständlich ist die Bauernfänger – Partei FPÖ weder für einen Austritt aus der EU noch aus der Währungsunion. Das würde die Pläne dieser Partei behindern, ehestmöglichst und um jeden Preis Regierungsämter zu erheischen.

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