“Jesus tritt ab, die Unvernunft bleibt”

Von | 31. Mai 2019

 

“…Die Menschen kehren den Kirchen den Rücken. Doch wer darin den Triumph der Rationalität sieht, täuscht sich. Die Menschen suchen den Sinn anderswo – auch bei Scharlatanen. NZZ, mehr hier

Ein Gedanke zu „“Jesus tritt ab, die Unvernunft bleibt”

  1. GeBa

    Warum brauchen die Menschen immer einen “Guru”? Früher konnte man das noch mit Unwissenheit und Unaufgeklärtheit entschuldigen, heute ist es oft so, dass schon bei der Erziehung Fehler gemacht werden. Es werden keine Grenzen aufgezeigt, die braucht der Mensch aber. Die Kirche und auch die Sektenführer sind streng und das macht sie bei vielen interessant und bringt auch von den Jungen Zulauf.
    Auf der anderen Seite ist es immer noch so, wo die Menschen am ärmsten sind, brauchen sie den Halt bei der irgend einer Kirche noch mehr. Wenn ich zurückdenke, als ich vor Jahren in Litauen war und den “Berg der Kreuze” sah, der damals noch in der ursprünglichen Form zu besichtigen war, und die Geschichte erfuhr, wurde mir fast schlecht. In Moldawien gibt es die Altgläubigen, die ähnlich den Amish, nur unter sich heiraten und leben, man klebt am am Glauben in Polen am katholischen, in der Ukraine am orthodoxen, wie wenn man mit Alleskleber festgeklebt wäre. Ich habe schon Grundsatzdiskussionen mit meinen Putzfrauen aus diesen Ländern geführt, erfolglos.
    Na und vom Islam brauchen wir gar nicht zu reden, denn die meisten sehen ihn noch immer als Religion und nicht als schlaue Politik.

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