“Jetzt jammern sie wieder, und es klappern die Zähne”

Von | 17. April 2017

“Noch selten ging es den Menschen in unseren Breitengraden insgesamt so gut wie jetzt. Und trotzdem gehört das Klagen in allen Tonlagen ins Repertoire von uns Zeitgenossen. Seit Trump regiert, hat sich das Geheul verschärft. (NZZ, hier)”

8 Gedanken zu „“Jetzt jammern sie wieder, und es klappern die Zähne”

  1. stiller Mitleser

    @ raindancer
    hier irrt Marine – aus Höflichkeit? – gleich im ersten Satz. Ihnen noch einen angenehmen freien Tag und genießen Sie Ostereier, Reindling, Gselchtes und Hauswürstel!

    zum Artikel:
    Larmoyanz = übergroße Eigenempathie (-_-)

  2. Johannes

    Wer jammert und klappert mit den Zähnen?
    Nun ich denke es sind jene Menschen die als die breite Bevölkerungsmasse gesehen werden kann, sie arbeiten diszipliniert, sind ehrlich und gewissenhaft, versuchen so wenig als möglich in den Krankenstand zu gehen, zahlen ihre Steuern und haben neben der Verantwortung für ihre Familie noch die unbewältigbare Last auf ihre Schultern gelegt bekommen für das Elend der Welt verantwortlich zu sein.
    Spätestens hier ist zu unterscheiden zwischen jenen die sich in diese “Geiselhaft“ nehmen lassen und dadurch in Gewissenskonflikte geraten die ihnen das Leben vergällen und jenen die zwar auch jammern und klagen aber auf einem sehr hohen professionellen Niveau. Dort ist neben dem Helfen auch die industrielle Steigerung der eigenen Wichtigkeit und Bedeutung ein, na sagen wir wichtiger Nebeneffekt.. Organisationen wachsen rapide wenn sie in Zusammenarbeit mit Medien die Bevölkerung in ein Helfersyndrom manövrieren aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt will man nicht seine “Menschlichkeit“ verlieren.
    Wie oft habe ich schon Menschen getroffen die scheinbar innerlich zerrissen über das Leid der Welt, sei es noch so entfernt im hintersten Winkel der Erde, verzweifelt den Tag verbringen, immer in der Annahme “wir“ die westliche Welt sei daran Schuld. Es sind arme erbärmliche Menschen die der Gewissensindustrie auf den Leim gegangen sind und Unsummen ihres Gehaltes und ihrer Empathien spenden um am Ende erschöpft und ausgebrannt am “Leid“ der Welt zu verzweifeln.

  3. raindancer

    @stiller Mitleser
    trotzdem ist sie bei weitem nicht der Teufel, den die Medien aus ihr machen wollen.

  4. mariuslupus

    Es spricht für den Gestalter dieser Diskussionsrunde, dass er immer die NZZ berücksichtigt. Das ist liberal.
    Das Problem ist nur, der Anfang der Beiträge der NZZ erscheint durchaus liberal, in der eigentlichen Argumentation,
    kommt dann doch der Pferdefuss unter der Sutane zum Vorschein. Sich auf Genossen Steinmeier, als Bewahrer der Demokratie zu berufen, ist eine gezielte Irreführung des Lesers. Mit Verlaub, was hat dieser Genosse, und seine Komplizen, mit der Demokratie vor ? Sehr viel. Demokratie ist lästig, überholt, nicht mehr zeitgemäss.

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