Jetzt kommt das Verarmungsprogramm für den „Kleinen Mann“

Von | 20. Juli 2021

(CHRISTIAN ORTNER) EU-Kommissar Franz Timmermans, das ist jener holländische 20.000-Euro-im-Monat-Sozialist, der uns nur mehr alle paar Jahre einmal fliegen lassen will, hat letzte Woch die Klappe wieder einmal ordentlich weit aufgerissen. Das „Klimapaket“ der Union, so tönte er bei dessen Präsentation, kommen er neuen „Industriellen Revolution“ gleich, denn „die Welt sei aus den Fugen geraten“, und ausgerechnet wir Zeitgenossen seien „geboren, das alles wieder in Einklang zu bringen“.
Welche Auswirkungen der, wie in Brüssel bei derartigen Anlässen üblich, bombastisch vorgetragene Plan zur Rettung der Welt im allgemeinen und des Klimas im Speziellen auf die Durchschnittstemperatur im Jahr 2050 oder so haben wird, ist naturgemäß eher schwer zu kalkulieren; nicht zuletzt deshalb, weil die ganze EU mit ihrer fast eine halbe Milliarde zählenden Bevölkerung gerade schmale 8% des weltweiten CO2-Ausstoßes zu verantworten hat.

Und zahlen werden nicht die Unternehmen, wie das Timmermans gerne unterstellt, sondern natürlich die Konsumenten und die Steuerzahler, die freilich noch nichts von ihrem Glück wissen. Und die ja auch niemand gefragt hat.

So werden dank „Klimapaket“ Gas und Erdöl(produkte) deutlich teurer werden; ebenso innereuropäische Ferienflüge an die klassischen Urlaubsdestinationen wie Mallorca oder Griechenland sowie alle Linienflüge in der EU. Benzin- und Dieselautos werden komplett abgeschafft und durch wesentlich teurere Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ersetzt werden.

Man muß kein ökonomisches Genie sein um zu erkennen, wer das bezahlen wird: der Durchschnittsbürger, der vielleicht auf das Auto angewiesen ist, gerne mit seiner Familie einmal im Jahr im Süden ausspannt und im übrigen entweder direkt oder jedenfalls indirekt – über die Produkte die er oder sie kauft – Öl und Gas konsumiert.

Noch ist es zu früh, diese Kosten zu berechnen, klar ist nur: sie werden schmerzhaft sein.

Auch die unsoziale Nullzinspolitik der EZB enteignet gerade diese Menschen, die ihre bescheidenen Ersarnisse in der Regel ohne Zinserträge bei der Bank deponieren, Jahr für Jahr. Dazu kommt die munter steigende Inflation, die natürlich die Kaufkraft laufend schmälert.

Und sollte die von Teilen der Sozialdemokratie, den Gewerkschaften und anderen Lobbies immer massiver verlangten Verkürzungen der Arbeitszeit realisiert werden, wird das nicht ganz ohne Lohabschläge gehen. Selbst die SPÖ hält 5%ige Lohnkürzungen bei der 4-Tage-Woche für zumutbar.

Rechnet man also, soweit möglich, die Belastungen eines typischen Durchnschnittsverdieners durch „Klimapaket“, Enteignung der Spareinlagen und allfällige Verkürzung der Arbeitszeit zusammen, wird das eher mehr als 10% Einkommenseinbußen ergeben.

Für viele Menschen wäre das schlicht und einfach katastrophal, vor allem all jene, die nicht wie EU-Kommissar Timmermans weit über 20.000 Euro Gehalt im Monat abräumen.

Ein kleines, politisches Rätsel

Es ist übrigens ein kleines politisches Rätsel, warum die Sozialdemokratie sich nicht dieser doch ziemlich vielen Menschen annimmt, denen man da in den nächsten Jahren viel Geld wegnehmen wird, um vermeintlich die Welt zu retten. Gegen dieses Verarmungsprogramm aus Klimapaket, Sparerenteignung und allfälliger Lohneinbußen anzugehen, hätten früher Sozialdemokraten als ihre eigentliche Berufung verstanden; wofür die heutige Linke aber keine Zeit hat, weil sie sich in Genderpolitik, Migrationsförderung und Greta-Kult verheddert hat und nicht mehr herausfindet. Black Lives Matter, fein, aber die kleinen Leute sollen selber schauen, wo sie bleiben. Schließlich ist der „Kleine Mann“ heute bloß ein „toxischer weisser CIS-Mann“, und damit eine Art Klassengegner.  („EXXPRESS“)

7 Gedanken zu „Jetzt kommt das Verarmungsprogramm für den „Kleinen Mann“

  1. Susi

    Ja, Her Ortner, wahr und traurig. Aber solange „alte Männer“, wie ein Herr Timmermanns an ihren Sesseln kleben und die EU zu einem „Hausfrauenclub“ verkommen ist, wird Europa sich nur abwärts bewegen. Was gibt es in der Zukunft noch lebenswertes in Europa? Auf jeden Fall KEINE Sicherheit mehr, KEINE ausreichenden Arbeitsplätze, KEINE Facharbeiter in genügender Anzahl, KEINE Industrie die für Wohlstand für alle sorgen wird, KEINE Motivation der Jungen etwas zu leisten und zu erreichen, KEINE fähigen Politiker an europäischen Schnittstellen, dafür aber ein unmündiges, zum größten Teil junges Volk, dass darauf wartet dass genügend Geld gedruckt wird und man den „Reichen“ (also jeder Mittelständler, der was gespart hat und ein Heim/Wohnung besitzt) ALLES wegnimmt und verteilt.

  2. sokrates9

    Wo liegt der “ Nutzen“ jedes einzelmnen Eu – Bürgers? Man nimmt ihm weswntliche Teile seines frei verfügbaren Einkommens weg, schüttet ihm mit Verboten zu damit er das bekommt was er bisher gehabt hat und hat muss er wesentlich mehr bezahlen.Atomstrom ist Pfui, das geht gar nicvht es muss Strom aus erneuerbaren Quellen sein!Größte Investitionsprogramm Europas ist angelaufen um den status quo mit unsinnigen Projekten zumindest theoretisch aufrechtzuerhalten! Alle Elektro / Wasserstoffvarianten/ Solardächer usw würde es schon längst geben wenn es ökonomisch sinnvoll wäre-. Somit ökonomisch sinnlose Projekte um völlig sinnlose unrealistische Weltklimarettungsziele zu erreichen. Die Eu ist bestrebt Armut gleichmäßig über Europa zu stülpen!
    Wozu brauchen wir diesen undemokratischen Abzockerverein?

  3. dna1

    Der Plan ist ja, dass die Menschen weniger konsumieren sollten, also weniger Auto fahren, fliegen, heizen,….., weil das angeblich die „Welt rettet“. Deshalb erhöht man die Preise, wenn die Leute dann weniger konsumieren, haben sie – theoretisch – noch immer gleich viel Geld, nur weniger „gelebt“, sitzen nur noch im Pullover zu Hause rum. All das wird, besonders von der SPÖ, immer wieder dadurch konterkariert, weil es „sozial gerecht“ vonstatten gehen soll, d.h. auch der, der es sich nicht mehr leisten kann, muss es sich trotzdem noch leisten können, was am Ende daraus hinaus läuft, dass gleich viel konsumiert wird und ein angeblicher „Nutzen“ für die Umwelt gar nicht entsteht.
    Geht es nach diesen Plänen, dann kostet es nicht das Geld des „kleinen Mannes“, sondern das Geld des Mittelstandes und der reicheren Gesellschaftsschicht, sofern diese sich nicht absetzen.
    Dass das ganze Unterfangen Blödsinn ist, wenn man gleichzeitig jedes Jahr immer mehr Menschen nach Europa karrt und diese vollversorgt, i.e. den angeblich weltzerstörenden Konsum ermöglicht, versteht sich von selbst.

  4. Franz Meier

    Das Faszinierende an der Sache ist, dass es den bösen, kriminellen, linken Demagogen gelungen ist, in die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger einzudringen. Die Gehirnwäsche die schon in den Kindergärten und in den Schulen begonnen wird, wird dann in den Berufsausbildungen, an den Fachschulen und Hochschulen und natürlich am Arbeitsplatz fortgesetzt.

    Im Alltag kommen dann noch die Manipulationen, Fälschungen, Lügen, Auslassungen, das Verschweigen, die Halbwahrheiten und Wahrheitsverdrehungen der gekauften und bezahlten, korrupten Main Stream Presse und Medien dazu. Solange, bis der Durchschnittsbürger nicht mehr selbständig denken noch handeln kann. Solange bis die Bürgerinnen und Bürger den ganzen populistischen, kriminellen Unsinn und Schwachsinn glauben. Die Bürger werden solange „behandelt“ bis sie ihre eigenen Henker und Mörder sogar demokratisch wählen. Man sah es bei den Kommunisten, bei den Nazis, bei den Islamisten und jetzt bei uns im angeblich ach so freiheitlich-demokratisch-liberalen Westen. Nach 1945 hoffte man, dass es bei uns nicht mehr möglich sein sollte. Jetzt sind sie wieder da – die Demagogen und die Deutschen wie immer an vorderster Front. Eine populistische Meisterleistung der Propaganda und der Irreführung der Völker.

    Von den Populisten und kriminellen Demagogen wurden seit 2015 so viele Spaltungs-Themen aufgetischt und angestossen, dass die bösen Mächte ihren End-Sieg dieses Mal schon irgendwie erringen werden: Der menschengemachte Klimawandel, die Migration, Corona und die Impfungen, der angebliche strukturelle Rassismus / BLM, LGBTQ, die Geschlechtsumwandlungen, die Reinigung der Sprache von vermeintlich bösen Wörtern, die Geschichtsumschreibung, die neue Weltordnung, der böse weisse Mann und natürlich Trump. Es schwirrt einem der Kopf. Ein Tsunami von künstlich herbeigeredeten und – geschriebenen Problemen. An denen kommen wir nicht mehr vorbei. Sie wollen den totalen Krieg!

  5. E. Schaffer

    Ich finde den linken Doppelsprech recht amüsant. Demnach sollen die Steuererhöhungen auf CO2 Quellen durch Senkungen der Lohnsteuer usw. kompensiert werden (O-Ton: Grüne). Für den Einzelnen klingt das ja nicht so schlimm, der Sprit wird zwar teurer, dafür hat er mehr Geld in der Tasche, und somit kann er sich ihn weiterhin leisten.

    Leider nur wird das schon aus zwei Gründen nicht funktionieren. Erstens mal wäre damit nichts erreicht, da die Leute nicht aus Spass CO2 emittieren, sondern aus schlichter Notwendigkeit. Sie müssen die höheren Abgaben daher schlichtweg „schlucken“, abgesehen von ein, zwei Prozent „Lenkungseffekt“. Zweitens sind die Mehreinnahmen ja bereits für den vermeintlichen Klimaschutz verplant, womit also keinerlei Spielraum für irgendwelche anderweitigen Erleichterung existiert. Mal ganz abgesehen von der Pandemie-bedingt prekären Budgetlage.

  6. aneagle

    Völlig abgehobene Politiker frönen einen krankheitswertigen Gleichheitswahn auf dem Rücken ihrer Bevölkerungen. Das ist die Kurzdefinition Europas. Da die Politiker nicht alle Menschen gleich wohlhabend machen können/wollen und der Gleichheitswahn das wichtigste Ziel ist, werden eben alle arm gemacht- Hauptsache gleich!
    Warum ausgerechnet europäische Demokraten ihre Geisteskranken zu Ihren Regierungen wählen, bleibt wohl das philosophische Geheimnis der menschlichen Spezies. Am Nächsten zu einer Antwort gelangen Freud und Schafarewitsch mit ihren Betrachtungen zum Todestrieb.

  7. ProWien

    Mit Merkel, der bösen Wölfin im weißen Schafspelz, hat alles Negative eine ungeheure Entwicklungs-Beschleunigung aufgenommen. Macron und v.d.Leyen sind ja auch nicht Gegenspieler der deutschen Mutti, sondern Handlanger.
    Österreich sollte tatsächlich die englische Option ziehen und austreten, mit der Schweiz zusammen eine
    Interessensgemeinschaft bilden (Militär, Grenzschutz, Luftraum; Bargeld,Fremdenverkehr, Industrie; Eindämmung des bereits verrückten LKW-Verkehrs). Einstellung der Zahlungen an den Klub der Irrsinnigen, bilaterale Vereinbarungen. Und dann gehn wirs an, die Deutschen werden sich vielleicht doch irgendwann besinnen,oder auch nicht – glaubt mir, es wird uns und unseren Kindern besser gehen und wir werden endlich wieder frei und selbstbestimmt sein. AUSTRITT aus der EU, das meine ich.

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