Jetzt sind auch die Spanier ob der Völkerwanderung erwacht

(ANDREAS UNTERBERGER) Dramatisches Wahlergebnis in der jahrzehntelangen Sozialistenhochburg Andalusien: Heftige Ohrfeige für die Sozialisten, aber auch die konservative Volkspartei und Sensationserfolg für eine neue Anti-Immigrationspartei.

Der Linksblock hat nun 50 Sitze, der bürgerliche Block (Volkspartei und die als einzige der etablierten Parteien erfolgreichen rechtsliberalen Ciudadanos) hat 47. Aber die Anti-Immigrationspartei VOX hat 12 errungen.

Dabei hat in Spanien bisher nirgendwo eine ähnliche Partei auch nur ein einziges Mandat erreicht. Der Grund für den plötzlichen Aufschwung von VOX ist völlig klar: Spanien ist in den letzten Monaten durch die neue sozialistische Regierung zum Haupteinfallstor für illegale Migranten aus Afrika nach Europa gemacht worden.

Das hat nun ganz offensichtlich einen massiven Protest der Bevölkerung ausgelöst. Dieser Protest war insbesondere deshalb gravierend, weil Andalusien noch dazu die Afrika am nächsten liegende Region Spaniens ist.

Dieses Wahlergebnis bedeutet nun nicht nur eine enorm schwierige Regierungsbildung in Andalusien. Es lässt aber auch die Hoffnung aufkommen, dass die gesamtspanischen Sozialisten die Willkommenspolitik jetzt wieder beenden. Was ihnen jedenfalls dringend zu empfehlen wäre, wollen sie irgendeine politische Überlebenschance haben.

Und die Volkspartei wird sich intensiv fragen müssen, wieso sie sich nicht selbst – in Anlehnung an ihre Schwesternpartei in Österreich – als “die” Anti-Migrationspartei profilieren hat können, obwohl es ihr bis zur Machtübernahme durch eine seltsame Allianz der Linksparteien mit den katalanischen Separatisten gelungen war, die Grenzen dicht zu halten.

Aber offenbar gilt auch in Spanien dasselbe, was schon in fast allen Staaten Europas zu beobachten war: Die politmediale Macht kommt erst dann zur Vernunft, wenn sie von den Wählern dorthin gepeitscht wird. (TAGEBUCH)

4 comments

  1. Cora

    Alleine im Jahr 2018 haben 50.000 in Spaniens Küste angelegt. Die Leute wollen halt nicht, dass ihr schönes Land Duisburg wird. Wann wird das ein Linker verstehen? Und wann werden die Leute verstehen, dass sie Linke nicht wählen sollten?

  2. wbeier

    Das dauert alles viel zu lange, bis Trendwenden einsetzen und das politische Schiff andere Kurse ansteuert. Mittlerweile sickert eine Unzahl von Kostgängern in den europäischen Raum um zu bleiben. Ist die kritische Masse erreicht, war es das dann mit Handlungsspielräumen. Gebärtüchtige Frauen und kriegstüchtige Männer verhandeln nämlich nicht mit Bettnässern.

  3. GeBa

    Dass das hat kommen MÜSSEN war wohl inzwischen schon jedem klar, der nicht in einem von den Linken regierten Land lebt. Bzw. denen erst Recht!

  4. Johannes

    Wer in der Politik feige ist versucht seine feige Tatenlosigkeit als alternativlose, humane Verpflichtung darzustellen.
    Auch wenn diese Haltung in ein unermessliches Chaos führt ist man nicht gewillt das Versagen zuzugeben.
    Vielmehr schwimmt man mit den linken Medien auf einer Welle der Selbstzufriedenheit und glaubt sich als Retter der Menschenrechte.
    Das ist aber keine Realpolitik sondern eine sonderbare Mischung aus sektenhaften, unwissenschaftlichen Thesen die eine ganz andere Realität produzieren als man wahrhaben will.
    So wird der ganze Staat und seine Bürger in eine Geiselhaft genommen aus der es scheinbar kein entrinnen gibt.

    Dabei wäre es so leicht, neue Kräfte wählen und somit nach außen zeigen was die Spielregeln sind und das man sie durchaus durchzusetzen imstande ist.

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