“Jetzt sprengt der Minuszins die Grundregeln unserer Gesellschaft”

“……In der Welt der Minuszinsen hat Geld keinen Preis mehr, das kapitalistische System steht kopf. Ohne Zins ist seine Funktionsweise fundamental gestört. Das birgt enormen gesellschaftlichen Sprengstoff – erste absurde Folgen zeigen sich bereits.” mehr hier

8 comments

  1. TheCapitalist

    Liebe Redaktion!
    Es ist völlig sinnlos uns Artikel anzuzeigen, für die man etwas bezahlen muss, wenn man sie lesen will. Entweder ihr schafft es uns diese Artikel kostenlos zur Verfügung zu stellen oder ihr lasst es einfach. Danke.

  2. Mourawetz

    Wer’s gratis bevorzugt, soll die U-Bahnzeitung lesen. Dann sieht er, was er an gratis hat. There is no such thing like free lunch.

  3. Falke

    @Mourawetz
    Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn man für einen interessanten Artikel etwas zahlt. Nur muss man meistens – wie auch im vorliegenden Fall – dann gleich die ganze Zeitschrift abonnieren; und das ist es eindeutig nicht wert. Deshalb bin ich hier völlig der Meinung von “The Capitalist”.

  4. sokrates9

    Habe kein Problem Bezahlartikel zu kaufen! Doch ein breiter Survey durch viele nationale und internationale Zeitungen mit der Verpflichtung diese zumindest eine Zeitlang zu kaufen ist keine Lösung! Bin jetzt schon mit der Fülle der Artikel überfordert, dann noch weitere Zeitungen zu lesen und zumindest durchzusehen überfordert!

  5. Selbstdenker

    Mir sind kostenpflichtige, gut recherchierte und sachliche Artikel lieber als “kostenlose”, abgeschriebene und ideologisch gefärbte Elaborate. In Wahrheit sind brauchbare Informationen immer mit Kosten verbunden.

    Dort wo es keine Zahlungsbereitschaft gibt, wird dann eben entweder über Preisgabe wichtiger, persönlicher Daten oder durch Bereitschaft zum Propagandakonsum bezahlt (wobei diese Kosten über den einen oder anderen Weg auch wieder der Allgemeinheit aufgehalst werden; siehe sogenannte “Gratis”-Zeitungen).

  6. TheCapitalist

    @Mourawetz
    Falke hat es richtig gesagt. Ansonsten war dein Kommentar sehr entbehrlich. Und außerdem heißt es….there ain’t no such thing as a free lunch.

  7. Johannes

    Wenn Geld, wie Sondermüll, für seine Lagerung Kosten verursacht dann ist was faul im System.
    Wenn die Nachfrage nach gratis Geld nicht mehr attraktiv ist kann ebenfalls etwas nicht stimmen.

    Jetzt sollte man denken die Bankenkrise von 2008 ist überwunden, die Wirtschaftsdaten sind in vielen wichtigen Ländern Europas noch gut, die Beschäftigungslage ist ebenfalls gut, welche Gründe gibt es eigentlich Europa an jedem Tag mit vielen Milliarden frisch gedruckten Euros zu fluten?

    Warum wirft man die Geldmaschine jeden Tag aufs neue an wenn gar kein Bedarf an soviel Geld gegeben ist?
    Würde es ansonst unnütz herumliegen sodass man dafür eine Strafe einheben muss?

    Könnte es sein das man dieses Geld drucken muss um es an die südlichen Länder zu geben damit diese es für die ungebremste Weiterverschuldung verwenden können. Könnte es vielleicht auch sein das, wenn diese Länder kein frisches Gratisgeld mehr bekämen auf der Stelle pleite wären.

    Kann es weiters sein das mit den Negativzinsen das reale Geld von Leuten die es sich auch mit realer Leistung verdient haben herangezogen wird um das verlorene Geld an die Schuldenländer auf diesem Weg wieder hereinzuholen.

    Es kann vielleicht sein das die Menschen mit dem realen Geld, wenn ihnen zum ersten mal etwas davon weggenommen wird sehr schnell damit aus der Bank laufen und es in Gold eintauschen.

    Manche werden auch Vorhaben realisieren aber das sind dann Strohfeuer die wenn sie verpufft sind Menschen ohne Ersparnisse hinterlassen die keine Reserven mehr haben.
    Die Zerstörung des Vertrauens ins Sparen wird verheerend sein, verdienen um gleich zu konsumieren ist eine Sackgasse, führt zu Elend und kann jeden ohne diese Absicherung icherung wenn sich seine Lebensumstände unerwartet verändern ruinieren.

    Das Geldwesen ist zu einer einzigen Riesenblase geworden, weil Feigheit und Unwissen ein gutes Faulbett waren den scheinbar leichtesten Weg zu gehen.

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