“Juden fühlen sich wie Flüchtlinge im eigenen Land”

Immer mehr jüdische Eltern fürchten um die Sicherheit ihrer Kinder an öffentlichen Schulen. Der Hass auf Juden steigt seit 2015 rapide an. Die Politiker lassen ihren schönen Reden keine Taten folgen, kritisiert Gunnar Schupelius, hier

9 comments

  1. astuga

    Schlimm, wir wissen ja, dass auch in Österreich Politiker bis hinauf zu VdB schweigen, wenn es etwa zu antijüdischen Demos in Wien kommt.
    Morde wie in Paris und anderswo gab es zum Glück noch keine.
    Ich möchte bei allem Mitgefühl für unsere jüdischen Mitbürger aber zwei Aspekte erwähnen.

    1. Auch Nichtjuden fühlen sich mittlerweile zunehmend als Fremde in ihrer Heimat und werden Opfer von Übergriffen (wir haben aber kein “Israel” als letzten Rückzugsort).
    2. Was sagen eigentlich die Vertreter der jüdischen Organisationen und Gemeinden in Westeuropa zur Entwicklung?
    Ich meine, die propagieren ja bis heute Multikulti und Zuwanderung von Muslimen.
    So wie unsere politische Klasse und wie auch die kat. und protest. Kirchen.

  2. Tom Jericho

    @Falke: Ist doch hierzulande nicht anders: Ein Hr. Deutsch etwa (Präsident der israelitischen Kultusgemeinde Wiens und politisch erzrot) entblödet sich nicht, die FPÖ als “antisemitisch” zu beflegeln, während diese Partei in ihrer – leider zu kurzen – Regierungszeit als einzige aktiv gegen die islamische Einwanderung vorgegangen ist.

    Weiterer Kommentar überflüssig.

  3. Marianne Gollacz

    @ Der Realist
    Kritik an Juden ist nicht Antisemitismus. Wenn Sie aber mit Ihrer Frage “Wird da vielleicht die “Opferrolle” auf die Kinder weitergegeben?” in den Raum stellen wollen, dass die Juden im 2.WK in der “Opferrolle” und nicht Opfer waren, dann würde ich das als Antisemitismus in Reinkultur bezeichnen.

  4. Johannes

    “Wenn in Deutschland Juden angespuckt werden, dann sagt man, das ist schrecklich, weil es von muslimischen Migranten ausgegangen ist.
    Aber die schlimmsten Attentate in Deutschland und Amerika wurden zuletzt von Rechtsextremisten begangen.“

    Paul Lendvai in der Kronen Zeitung am Sonntag.

    Der Mord an den Walter Lübcke ist eine zutiefst zu verurteilende Tat, es ist schrecklich, und absolut zu verurteilen.
    Ich denke in Amerika ist es noch zu früh ein endgültiges Urteil über die Motive abzugeben.

    Die Morde am Breitscheidplatz, die Vergewaltigungen in Köln, die Vergewaltigung einer Frau vor einem Lokal von mehreren Männern die einer nach dem anderen aus dem Lokal kamen und über sie herfielen sind drei von inzwischen tausenden Fällen seit 2015.
    Bataclan, Charlie Hebdo, Brüssel wieder drei von vielen Terrorakten mit vielen, vielen Toten.

    Wo leben Sie Herr Lendvai das Ihnen dieses Morden entgangen ist `
    Was denken Sie über diese Entwicklung, wo sie doch fast alles kommentieren ?

    Vielleicht ist es ihre scheinbare Seelenverwandtschaft mit Soros das ihnen diese Verbrechen scheinbar nicht so nahe gehen das Sie sich zu einer klugen Analyse, was da denn schief läuft mit muslimischen Migranten, durchringen können.

    Mich berührt das Schicksal der vielen Getöteten ich denke an die vielen Menschen die seit 2015 um ihre Lieben trauern die zum Teil auf grausamste Weise mit Messern und Kalaschnikows mitten in Europa niedergemetzelt wurden. Dass, in Ihrem Interview einfach zu verschweigen, Herr Lenvai, macht sie in meinen Augen unglaubwürdig.

  5. Rado

    Die Sache hat natürlich auch positive Seiten, wenn man sie aus der richtigen Richtung betrachtet. Israels MP Natanjahu sowie Führenden israelische Politiker haben nach den Anschlägen in Frankreich 2015 eilfertig dazu aufgerufen, Frankreich zu verlassen und nach Israel auszuwandern. Israel braucht immer Siedler und Soldaten, gegen seine feindseligen Nachbarn.

  6. aneagle

    @ Rado
    kritisiert, so ist das natürlich Antisemitismus in Reinkultur.

    1@Rado – 08:28

    “MP Netanjahu …hat eilfertig dazu aufgerufen…..”
    Eilfertig???. Das war seine mindeste Verpflichtung. Der Staat Israel wurde gegründet um Juden zu ermöglichen in einem koscheren Supermarkt einkaufen zu können, ohne dabei massakriert zu werden. Nicht jeder MP geht mit seinen auf das Grundgesetz beeideten Verpflichtungen und seiner Bevölkerung so fahrlässig um wie GröKaz. Sie meinen trotzdem, Netanjahu hätte höflicherweise noch ein Weilchen Zeit verstreichen lassen sollen, um nicht eilfertig zu erscheinen? Ab wieviel Juden in wieviel Supermärkten wäre es nicht mehr eilfertig, sondern angemessen eilfertig gewesen? Eilfertig? Denkt “es” in Ihnen tatsächlich so?

  7. aneagle

    @ Rado
    kritisiert, so ist das natürlich Antisemitismus in Reinkultur.

    @Rado – 08:28
    “MP Netanjahu …hat eilfertig dazu aufgerufen…..”
    Eilfertig???. Das war seine mindeste Verpflichtung. Der Staat Israel wurde gegründet um Juden zu ermöglichen in einem koscheren Supermarkt einkaufen zu können, ohne dabei massakriert zu werden. Nicht jeder MP geht mit seinen auf das Grundgesetz beeideten Verpflichtungen und seiner Bevölkerung so fahrlässig um wie GröKaz. Sie meinen trotzdem, Netanjahu hätte höflicherweise noch ein Weilchen Zeit verstreichen lassen sollen, um nicht eilfertig zu erscheinen? Ab wieviel Juden in wieviel Supermärkten wäre es nicht mehr eilfertig, sondern angemessen eilfertig gewesen? Eilfertig? Denkt “es” in Ihnen tatsächlich so?

  8. aneagle

    @Rado – 08:28
    “MP Netanjahu …hat eilfertig dazu aufgerufen…..”
    Eilfertig???. Das war seine mindeste Verpflichtung. Der Staat Israel wurde gegründet um Juden zu ermöglichen in einem koscheren Supermarkt einkaufen zu können, ohne dabei massakriert zu werden. Nicht jeder MP geht mit seinen auf das Grundgesetz beeideten Verpflichtungen und seiner Bevölkerung so fahrlässig um wie GröKaz. Sie meinen trotzdem, Netanjahu hätte höflicherweise noch ein Weilchen Zeit verstreichen lassen sollen, um nicht eilfertig zu erscheinen? Ab wieviel Juden in wieviel Supermärkten wäre es nicht mehr eilfertig, sondern angemessen eilfertig gewesen? Eilfertig? Denkt “es” in Ihnen tatsächlich so?

  9. ethelred

    Erstaunlich die Emotionalität meiner Vorkommentatoren zum Thema. Die Opferrolle wird bemüht, ein Höhepunkt der Scheinheiligkeit beschrieben, dem IKG Präsidenten unterstellt sich zu entblöden, einem Ministerpräsidenten Eilfertigkeit(?) unterstellt, und so fort.

    Kultusgemeinden sind Funktionärsstrukturen, die einen konstruktiven Standpunkt gegenüber den Regierungen von denen sie abhängig sind einnehmen. Nicht immer decken sich diese mit den Auffassungen der von ihnen vertretenen Glaubensgemeinschaft. Wenn es so etwas verallgemeinernd überhaupt gibt, spricht hier für vox populi wortmächtig Hendryk M. Broder, und historisch am korrektesten Michael Wolffsohn.
    Aber auch der Kultusvorsitzende Herr Joffe, ein bekannt zurückhaltender Mann zeigt, wie man auf noble Art wohlmeinend kritisieren kann. Von ihm stammt das Zitat, er wäre froh darüber, dass in Deutschland noch kein einziger Schüler wegen seines islamischen Glaubens gezwungen war, die Schule zu wechseln. Ich teile seine Freude.
    Weniger vornehm, Albert Einstein in Princetown:
    Schau ich mir die Juden an, hab ich wenig Freude dran.
    Falln mir dann die Aderen ein, bin ich froh ein Jud zu sein. 😉

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