“Juden in Europa fürchten wachsenden Antisemitismus”

Hass, Beleidigungen und sogar Angriffe: In den europäischen Ländern haben viele Juden Angst um ihre Sicherheit – und denken deshalb sogar übers Auswandern nach. weiter hier

6 comments

  1. Herbert Manninger

    Und wer sind denn seit einigen Jahren diese neuen Antisemiten?
    Die vor 192o Geborenen oder doch die Marsmännchen? Gibt’s denn da keine Expertenanalysen?

  2. Gscheithaufen

    Möglicherweise ist das doch die Importware vom Süd- und Ostufer des Mare Nostrum, die mit links assimiliert wird und den europäischen Wertecocktail langsam ungenießbar macht.

  3. Falke

    Zur Verschleierung der wahren Ursachen des wachsenden Antisemitismus wird die Zeit ab 2013 (statt 2015) angeführt sowie ein “stilisiertes” Hakenkreuz (statt eines Halbmondes) als Symbol über dem Artikel plaziert. Die Frankfurter Allgemeine glaubt (oder weiß vielleicht) nach wie vor, dass ihre Leser völlig bescheuert sind.

  4. Erich

    Daher wird in Deutschland der Kampf gegen Rechts noch mehr verstärkt – bis es den wahren Antisemiten gelungen ist, an die Macht zu kommen. AKK wird an den Parallelgesellschaften auch nichts ändern. Wir in Österreich sollten energischer gegen die linken Fake-News auftreten und die wahren Antisemiten bloßstellen. Aber die FPÖ ist medial leider dazu nicht in der Lage und in der ÖVP wirken zu viele der Alten gegen Kurz.

  5. Falke

    @Erich
    Nicht zu vergessen die offiziellen “Vertreter” der J…, also die Israelitische Kultusgemeinde, die voll auf Willkommenskultur macht und die Augen vor den wahren Ursachen des Antisemitismus – wohl aus politischen Motiven – verschließt und stattdessen die – unter Strache eher philosemitsche – FPÖ angreift.

  6. aneagle

    @Falke
    Man muß Juden nicht J… abkürzen, Jude ist beileibe kein Schimpfwort. Die Funktionäre der Israelit. Kultusgemeinden sind aber zuallererst Funktionäre und unterliegen dem Fehlverhalten des typischen Funktionärs, dem auch Merkel unterlag.
    Sie fürchten zu Recht, das Aufsehen der Konfrontation, die unzuverlässigen Freunde, die hässlichen Bilder und sind realistischerweise zögerlich, selbstbewusst auf ihre Rechte zu pochen. Auf das bürgerliche Recht in Ruhe und Frieden in dem Land zu leben, in dem angeblich alle gut und gerne leben und von der deutschen Regierung effektiv vor Antisemitismus, von welcher Seite auch immer, geschützt zu werden. Die Regierung hingegen, benützt die Kultusgemeinden unnötigerweise mit ihrem politischen Aktionismus gegen „rechts“
    In dem Bemühen nur keinem Antisemiten einen Grund für seinen Antisemitismus zu geben, vernachlässigen die Kultusgemeinden die Erkenntnis, dass Antisemiten keinen Grund brauchen, Juden nicht zu mögen. In ihrer pragmatischen Angepasstheit an die von ihnen hofierten Regierungen, entfernen sich die Kultusgemeinden allerdings seit längerem , von den von ihnen Vertretenen.
    Die Linke bietet Juden in ihrem Antizionismus keine Zukunft und kollaboriert, wie Jeremy Corbyn zeigt, nahezu mit islamistischen antisemitischen Gruppen. Mittlerweile hat der Labourvorsitzende deswegen schon eine Untersuchung von Scotland Yard am Hals (kein Mitleid, selbst verschuldet!)
    Auch für den Schulterschluss mit der AFD nach dem Motto“ der Feind meines Feindes ist mein Freund“ ist wohl der Graben zu groß um über den eigenen Schatten zu springen, beherbergt die AFD doch immer noch einige Enkeln der früheren Täter. Das gilt ähnlich wohl auch für die FPÖ, bei der sogar Israel abwartet wie nachhaltig zuverlässig der kleinere Koalitionspartner der österreichischen Regierung ist. Und die guten Freunde, Merkel et.al., das sind die mit der vielzitierten Staatsräson, die sich weder gescheut noch geschämt haben , in der Person der ehemaligen(wie schön sich das schreibt) CDU-Vorsitzenden, massiven Druck auf Staatschefs kleinerer abhängiger Länder auszuüben, ihre Botschaften ja nicht nach Jerusalem zu verlegen!

    https://www.achgut.com/artikel/die_sicherheit_israels_ist_sehr_wohl_verhandelbar

    Aber auch die Vertreter der Kultusgemeinden ändern sich. Es gibt in Deutschland Kultusgemeindezeitungen, die unaufgeregt aber nicht unterwürfig, Klartext schreiben und der Regierung berechtigte Vorwürfe im Umgang mit der Migrationskrise und den Doppelstandards der Justiz gegenüber dem Islam machen. Das ist, anhand der mangelnden Erfolge der deutschen Regierung in diesen Feldern, nicht schwierig und Vorbilder von Trump bis Broder sprechen eine klare unangenehme Sprache. Beliebt sind sie nicht. Dafür aber in besserer Gesellschaft.
    Das alles resümierend, wen wundert es, dass deutsche Juden ans Auswandern denken? Aber was sollen jene, die in ihrer Heimat Deutschland bleiben wollen, unternehmen?

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