Jüdin wird vor ihren Kindern mit Stein beworfen – neuer deutscher Alltag

In einem kleinen Ort in Bayern wurde am 2. Oktober eine junge Mutter, die mit ihren beiden Söhnen spazieren ging, von einem Mann mit einem Stein beworfen. Grund für diesen Vorfall war, dass die junge Frau Jüdin ist. Wie kommt es, dass solch ein (jedenfalls in meinen Augen) gravierender Vorfall nicht bundesweit medial in aller Munde ist? Die erschreckende Antwort: Es ist inzwischen Normalität geworden. / mehr

9 comments

  1. astuga

    Alles in Ordnung.
    Da man den Täter nicht feststellen konnte, wird es in der Statistik als rechtsextreme und antisemitische Straftat gewertet.
    Und schon stimmt das Narrativ wieder: Deutschland ist rassistisch, antisemitisch und rechtsradikal.
    Darum braucht es noch mehr Migranten…

  2. Mona Rieboldt

    astuga
    Und weil D so rassistisch ist, wollen immer mehr Moslems nach D und keiner will wieder nach Hause.

  3. Cora

    Wie lange schaut die Mehrheit der Deutschen dem noch zu? Die die immer den Mund so voll nehmen wegen der Geschichte und der deutschen Verantwortung, sind still wie ein Mäuschen, wenns ernst wird. Die Deutschen, ein jämmerliches Volk.

  4. Falke

    @Cora
    Besonders den Mund voll nehmen Heiko Maas, der ja angeblich “wegen Auschwitz” in die Politik gegangen ist, sowie Sawsan Chebli, die den “Kampf gegen Antisemitismus” auf ihren Schild geschrieben hat. Geht es aber ans Eingemachte, sind beide mucksmäuschenstill. Wie übrigens auch der Zentralrat der J…

  5. Marianne Gollacz

    Tja, hätte die Frau den Rat des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, befolgt und sich in der Öffentlichkeit nicht als Jüdin zu erkennen gegeben, indem sie mit ihren Kindern Hebräisch spricht, wäre ihr das nicht passiert.
    Fr. Merkl wird der Theodor-Herzl-Preis des jüdischen Weltkongresses verliehen. Meine Gedanken dazu hat Henryk Broder im letzten Satz seines Artikels treffend formuliert: https://www.achgut.com/artikel/angela_merkel_bekommt_den_theodor_herzl_preis._wofuer

  6. Johannes

    Liebe Frau Kornblum, leider haben viele Vertreter auch der deutschen jüdischen Gemeinde sehr oft mitgeholfen jene die vor einem archaischen Zuzug warnten in eine Ecke zu stellen. Wie sie vielleicht mitbekommen haben gab es seither eine Vielzahl von Verbrechen, Vergewaltigungen, Morde, Terroranschläge mit entsetzlich zugerichteten getöteten Menschen. Warum glauben Sie das ein bedauerlicher “Einzelfall“ mit einer kleinen Blessur am Kopf die Gesellschaft wachrütteln sollte, respektive die Vertreter Ihrer Kultusgemeinde, die würden sich dann doch selbst widersprechen.

  7. Kluftinger

    @ Johannes
    Diese Religionen verbindet doch der “Ein-Gott-Glaube”.
    Details scheinen unwichtig zu sein. Da müsste man differenziert argumentieren und das ist den Leuten auf dem flachen Lande wohl nicht zuzumuten?
    Oder haben sie in Österreich schon etwas in diese Richtung gehört? Da schimpft man lieber auf die FPÖ und hüllt sich sonst in Schweigen. (gibt es eigentlich den Herrn Kardinal noch?)

  8. Kluftinger

    Nachtrag:
    Am 5. Oktober erschien in der NZZ (Seite 25, int.) ein Beitrag von Ayaan Hirsi Ali:
    “Mein lieber Gott, vernichte sie alle”
    Die Lektüre dieses Artikels erklärt mehr als so mancher lokaler Kommentar.

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