Junge Flüchtlinge: Nicht mal am Horizont ein Job

Von | 28. Februar 2016

“….In Rosenheim werden jugendliche Flüchtlinge betreut, die ohne Eltern nach Deutschland kommen. Eigentlich sollen sie ausgebildet werden. Die Erwartungen sind groß. Aber das ist ein fast aussichtsloses Unterfangen. Wieso?….” (Antwort hier)

30 Gedanken zu „Junge Flüchtlinge: Nicht mal am Horizont ein Job

  1. Thomas Holzer

    “Die Integration wird weitaus schwieriger als gedacht.”
    Aber nur von denen gedacht, die bereitwillig dem “Wir schaffen das” kritiklos nachlaufen; jeder vernünftige, nicht von einer Dubiosen Euphorie benebelter Mensch wusste dies von Anfang an; nur wurde das reflexartig als fremdenfeindlich abgestempelt.

    “………sei für viele der jungen Leute „intellektuell nicht erreichbar“.”
    Und auch dies war und ist den (zu) wenigen Realisten unter den viel zu vielen Utopisten bewusst

  2. Martin Schöppl

    Ich schwanke nach dem Lesen des Artikels zwischen traurig sein und wütend. Traurig, dass sich meine Vorbehalte bzgl. der wirtschaftlichen (und damit überhaupt einzig möglichen) Integration nun beginnen zu verifizieren. Unsere westlichen Volkswirtschaften sind ein sich seit Jahrhunderten langsam entwickelnder und 1000-fach adaptierter Organismus, dessen wahrscheinlich nachhaltig wichtigster Pfeiler die Bildung darstellt. Dies ist eine staatlich auf nahezu 100% der Bevölkerung angeordnete Zwangsmaßnahme! Minimum Schulzeit beträgt in Ö 9 Jahre, der Großteil durchläuft aber bereits 12 Jahre oder mehr, z.T. auch in dualen, sehr erfolgreichen Systemen. Wieviel Komplexität und Weitsicht in diesem System steckt, ist wirklich beeindruckend. Man muss ja schließlich rund 10-15 Jahre vor Berufseintritt mit den ersten Schritten beginnen. Lassen wir jetzt eine Qualitätsdiskussion des Bildungssystem aussen vor, mir ist schon klar, dass es hier auch Bedarf gibt. Grosso modo funktioniert das System ja ganz gut, wenn man die westlichen Volkswirtschaften und deren Leistungen betrachtet. In dieses komplexe Gebilde glauben nun manche, man könne völlig ungebildete, z.T. traumatisierte Menschen mit noch dazu inkompatiblen Wertevorstellungen reinbringen. Na schön, ich pflanze dieses Jahr auch schon die Tomaten im März aus, weil es so warm ist. Mal sehen, ob sie etwas werden.
    Was mich wütend macht ist vielmehr die unendliche Blauäugigkeit, mit der die Migration an die Bürger verkauft wird. Es kristallisiert sich langsam heraus (dauert aber noch ein bis zwei Jahre), dass der ökonomische Nutzen gegen Null gehen wird – Abseits des Deficit spending der Regierung für die Unterbringung/Deutschkurse/zusätzlichen Sozialausgaben. Es wird kaum einen Beitrag zum demografischen Wandel geben, die Pensionen werden dadurch nicht gesichert, im Gegenteil, die Sozialausgaben werden dadurch noch weiter ansteigen. Damit vergrößert man das Problem noch, anstatt es mal richtig anzugehen. So, jetzt müssen aber die Tomaten in den Garten…

  3. Herbert Manninger

    Dass Politiker glauben, die ungebildeten Asylforderer könnten beruflich erfolgreich sein, beruht auf deren eigenen Erfahrung:
    Sie übernehmen, bloß ausgestattet mit großem Mundwerk, aber ohne Ausbildung, jedes Ministeramt.
    Also? Reffjutschies auf ins Parlament, ihr trefft dort auf euresgleichen.

  4. astuga

    Es werden zwar von den Medien immer mal wieder gerne erfolgreiche Einzelfälle vorgeführt.
    Aber die Hälfte davon ist entweder überzeichnet oder es sind eben tatsächlich Ausnahmen von der Regel.

    Jeder der mal mit Weiterbildung im fortgeschrittenen Alter zu tun hatte weiß, wie schwer es ist zB Bildungsabschlüsse nachzuholen.
    Ein 17- oder 18-jähriger der hier bei uns anfängt ist dann vielleicht im seltenen Idealfall mit 25 auf Hauptschulniveau.
    Bis er ein vermittelbarer Facharbeiter ist wird er auch schon auf die 30 zugehen – und das sind nur die Jugendlichen.
    Jetzt lege mal das auf die vielen jungen Männer (oder einige wenige Frauen) im Alter bis Maximum 35 um, die erst noch mit Spracherwerb und Hauptschulabschluss anfangen müssen.
    Das sind dann 40- bis 50-jährige mit Ausbildung aber fast ohne Berufserfahrung.
    Nutzen für das Sozialsystem selbst bei Arbeitsplatz – Negativ

    Und die wenigen erfolgreichen Ausnahmen werden auch niemals die Kosten erwirtschaften welche die zahlreichen anderen verursachen.
    Wir werden gerade durch Sozialfälle kulturell zwangsbereichert, unter der Komplizenschaft der Regierung, darüber sollte man sich keine Illusionen machen.

  5. Johannes

    Schariapolizei im Solde der reichen Ölstaaten mitten in Europa, das wird wohl die Hauptbeschäftigung der jungen Fighter sein.

  6. Gerald Steinbach

    Ein sehr guter Artikel, der mit den Mär von Ärzten, Ingenieure, Forscher,…aufräumt, beim letzten Kompetenzcheck seitens des AMS habens eine Akademikerquote von 60% festgestellt, dies war ein letztes Aufbäumen des Staates das Mär am Leben zu erhalten,

  7. Christian Peter

    Märchen aus 1001 Nacht : Erstbezug – Neubau und Designermöbel für Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Nahen Osten in Deutschland.

    Link : Westerwald : Anti-Neid-Kurse für Deutsche – Designereinrichtungen für Asylbewerber.

  8. Rennziege

    Abseits der fehlenden Schulbildung: Die “intellektuelle Unerreichbarbeit der jungen Leute” könnte auch mit den inzestuösen Ehen zusammenhängen, die in islamischen Ländern eher die Regel als die Ausnahme sind.
    Darüber gibt es zahlreiche Erkenntnisse:
    http://www.citizentimes.eu/2010/10/20/muslimische-inzucht-auswirkungen-auf-intelligenz-geistige-und-korperliche-gesundheit-sowie-gesellschaft/
    Aber wer “Inzest, Islam, Behinderungen” googelt, findet viele Einträge — auf Englisch noch mehr, von renommierten Biologen und Medizinern. Aber Politiker, Sozialarbeiter und Integrations-Märchenerzähler kehren diese bitteren Tatsachen beharrlich unter den Gebetsteppich.

  9. Rennziege

    P.S.: Nach weiterem Einlesen in die Materie ändere ich den zweiten Satz von vorhin. Er muss lauten:
    Die „intellektuelle Unerreichbarbeit der jungen Leute“ wurzelt zweifellos auch in den inzestuösen Ehen, die in islamischen Ländern eher die Regel als die Ausnahme sind. – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=39657&cpage=1#comment-126796

  10. Mona Rieboldt

    Nur ist es mit der Belastbarkeit junger deutscher Männer auch nicht weit her, sie kränkeln öfter und haben wahrscheinlich auch nicht viel Lust zu arbeiten. Viele Autofirmen stellen lieber junge Türken ein, weil sie belastbarer sind. Autofirmen, in denen Deutsche arbeiten, da sind es überwiegend ältere Männer, die offensichtlich körperlich stärker und fitter sind als junge deutsche Männer.

  11. Gerald Steinbach

    Mona@ In der heutigen Autoproduktion ist eher etwas Gehirnschmalz, Umgang mit einen PC, und ähnliches verlangt als Körperliche Fitness

  12. Rennziege

    28. Februar 2016 – 16:17 Mona Rieboldt
    Mona, Sie liegen richtig. Wie aus Deutschland zu vernehmen ist, muss auch die klägliche Rest-Bundeswehr ihre Tauglichkeitskriterien rabiat senken, um Freiwillige anzuheuern (“Die Welt”). Dafür ebenfalls ein tief ergriffenes Dankeschön an Kaiserin Merkel: für die idiotische Abschaffung der Wehrpflicht, um irgendwelche Provinzwahlen zu drehen. 🙂

  13. astuga

    @Gerald Steinbach
    Außerdem geht überall der Trend hin zu noch weniger Personal.
    Selbst in so unterschiedlichen Bereichen wie der Gebäudereinigung oder Buchhaltung.

    Dh. es werden vielerorts nicht nur weniger Arbeitskräfte benötigt, sondern um die freien Stellen bewerben sich dann auch mehr höherqualifizierte Einheimische wie Migranten.
    Was den Druck auf Minderqualifizierte gleich welcher Herkunft weiter erhöht (so viele Küchenhilfen und Straßenkehrer braucht niemand, und Erntehelfer ist ein begrenztes Saisongeschäft).
    Das verstärkt nochmals den gesellschaftspolitischen Irrsinn dieser aufgezwungenen Massenzuwanderung.

  14. Christian Peter

    ‘Nicht einmal am Horizont ein Job’

    wozu arbeiten ? Eine Flüchtlingssippe mit 4 Kindern kommt auf 36.000 Euro Sozialhillfe im Jahr und in der Regel gestütztes Wohnen im Gemeindebau -das bietet wenig Anreize für Asylanten, sich durch Arbeit im Niedriglohnsektor die Hände schmutzig zu machen.

  15. Gerald Steinbach

    astuga@ d`accord , die fortschreitende Digitalisierung, künstliche Intelligenz schreitet voran, Stichwort Industrie 4.0 und mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sich die Programmierer unter den Schutzsuchenden mit vernetzten Denken hier nicht in Überzahl befinden, zwar laut AMS ja, aber den Bericht kann man im Rundordner deponieren
    Was wir brauchen ist eine Zuwanderung, Leute mit Hirn und Ausbildung, aber diese gehen nach Australien , USA ..

  16. Gerhard

    Wenn die meisten jugendlichen Asylwerber nicht integrierbar sind, keine Job bekommen, aber trotzdem Asyl zugestanden bekommen, dann ist ohnehin alles okay. Familienzusammenführung und die nächsten Jahre auf Steuerzahlerkosten leben ist doch auch schön.
    Diese Leute haben zwar keine Schul- und Berufsausbildung, wissen aber ganz genau, wie man deutsche Vorschriften und Gesetze umhgehen bzw. maximal ausnützen kann. Toll!

  17. Karl Markt

    FPÖ, die Partei der
    Neoliberalen.
    Hayek Institut macht Wirtschaftspolitik für Strache, das Zentralorgan des Neoliberalismus dient als Propagandaplattform für hetze gegen Flüchtlinge. Wie klein doch die Welt manchmal ist ?

    profil.at/oesterreich/klassenkampf-wirtschaft-fpoe-6228958

  18. Fragolin

    @Rennziege
    Die Wehrpflicht wurde aus einem anderen Grund abgeschafft. Ein Söldnerheer, v.A. gespickt mit “zugereisten” jungen Kämpfern, lässt sich relativ widerstandslos auch gegen das eigene Volk einsetzen.

  19. Rennziege

    28. Februar 2016 – 19:42 Karl Markt
    Traurig zu sehen, wie weit fortgeschritten Ihre Legasthenie schon ist.

  20. astuga

    @Gerald Steinbach
    Ich weiß nicht, ob wir eine Zuwanderung brauchen.
    Es würde bereits reichen, wenn wir keine Abwanderung hätten.

    Und wenn wir wieder attraktiv für unsere eigenen Leistungsträger sind, dann sind wir ohnehin auch attraktiv für solche Migranten.
    Zur Zeit ist bloß unser Sozialsystem attraktiv.

  21. Thomas Holzer

    @all
    Heute: 21.45h Merkel-Hochamt für alle bei “Anne Will”
    KM besonders herzlich willkommen

  22. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    Wie alt sind Sie eigentlich, ohne Ihnen zu Nahe treten zu wollen.
    Ein gewisser, aber immerhin substantieller Infantilismus ist Ihren Beiträgen nicht abzusprechen

  23. astuga

    @Karl Markt
    Wahrheiten, sei es in Flüchtlingsfragen oder in Wirtschaftsfragen, sind eben immer wahr, egal ob es den Linken passt oder nicht.
    So viele Volkswirtschaften wie die Linken Spinner hat ohnehin sonst keiner auf dem Gewissen.

    Und der Homo Oeconomicus ist auch nicht abstruser als marxistische sozioökonomische Erklärungsversuche.
    Beide beschreiben bloß sehr reduzierte Modellvorstellungen.

  24. Mona Rieboldt

    Rennziege
    Vielleicht hat es ja auch was mit der Erziehung zu tun. Diese ganzen linken Gendertussis sind ja in Schulen, Kindergärten. So ist mir bekannt, dass kleine Jungen im Kindergarten mit rosa Röckchen und bunten Bändern tanzen mussten. In dem Alter wird ein kleiner Moslem schon zum “Kämpfer” erzogen. Da darf man sich nicht wundern, dass es dann so verweichlichte junge Männer gibt nach all der Gendererziehung. Nach Köln wurden die jungen deutschen Männer dann aber gefragt, warum sie den Frauen nicht geholfen haben und das wurde ihnen dann negativ ausgelegt. Da sollten sie dann Helden sein und die Frauen schützen.

  25. Karl Markt

    Warum nominiert die FPÖ Barbara Kolm zu den Budget Gesprächen, ergo das Hayek Institut?
    Vielleicht machts ja das nächste mal CO selber, ist er doch auch dort im Vorstand.
    Aber wehe in rechte Eck gestellt werden. Diese armen besorgten Bürger.

    All die rot=braun Propaganda und dann stellt sich heraus der rechte Rand tickt neoliberal. Schon peinlich.

  26. Fragolin

    Ach Karlchen, hast mal wieder einen Abend den PC vom Großen Bruder benutzen dürfen? Oder stehen die Umfragewerte für Hofer so gut, dass dir die Partei einen Tip gegeben hat, ein wenig den Wahlkampf der Genossen zu unterstützen?
    Faschisten sind nicht etwa deshalb Faschisten, weil du sie so nennst oder deine Partei, sondern weil sie eine Politik der Entmündigung des Volkes und der Übernahme totaler Macht betreiben, unterstützt von Straßenterror und Hetzpropaganda. Und da sind die Roten und Grünen, unterstützt von Schwarzem Block und gekauften Redaktionsstuben, nun mal die erste Adresse. Egal, was du als kleiner Mitläufer so absonderst.
    Natürlich ist Liberalismus rechts in einer Welt, in der selbst Konservative die Sozialisten links zu überholen versuchen, aber das, was du als rechts bezeichnest, findet sich links, ganz weit am linken Rand, wo sich die radikalsozialistischen Prügeltruppen um die Vorherrschaft der Extrempositionen rangeln und darum, wer der bessere Freiheitsfeind, Antisemit und Gesellschaftszerstörer ist. Da kommt es schon mal vor, dass antifaschistische Linksjugend Hakenkreuze in KZ-Gedenkstätten schmiert, um den Feind erst zu erschaffen, gegen den sie dann wüten kann und ja, diese Fälle sind belegt, aber googeln kannst du sie dir selbst.
    Und somit verliert dein Gekläffe seine Bedeutung, kaum dass es erklungen ist. Im kommenden faschistischen System wirst du für Big Brother aber sicher einen brauchbaren Blockwart abgeben, also lass dich nicht beirren. Jeder hat so seine Position und muss die nur mit seinem Gewissen abklären.

  27. astuga

    @Karl Markt
    Mach dir lieber Sorgen darüber, dass sich die Sozis so gut mit ausländischen Nationalisten, Antisemiten und Jihadisten verstehen.

  28. astuga

    Ich stelle mir gerade vor, ein Strache würde Dinge sagen wie der britische Labour-Parteichef Corbyn.
    Da wäre was los…

  29. mariuslupus

    Vielleicht verfügen die “jungen Flüchtlinge” über keine Schulbildung, aber ganz sicher sind sie instinktsicher und loyal. Warum sollen sie eine Ausbildung absolvieren ? Sie wurden von ihren Familien nicht nach Merkelreich geschickt um zu arbeiten, sondern um den Nachzug der Familie zu sichern. Die Familie möchte auch all inclusive leben. Merkel hat es versprochen. Eine Frau, ein Wort.

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