Kann der Bitcoin die Notenbanken in Bedrängnis bringen?

Von | 8. September 2017

Alternative Währungen wie Bitcoin mischen das Geldwesen auf. Ein Wettbewerb zwischen privatem und offiziellem Geld wird realistisch. Ökonomen haben klare Erwartungen, wer als Sieger hervorgehen wird.” (hier)

5 Gedanken zu „Kann der Bitcoin die Notenbanken in Bedrängnis bringen?

  1. Rennziege

    8. September 2017 – 08:48 — GrafBergevonGrips
    Ich bewundere Ihr naives Vertrauen. Ebensogut könnten Sie mit Kaurimuscheln spekulieren. Oder mit den Plastikfigürchen in Überraschungseiern, die ja einst auch zu Sammlerobjekten wurden.
    F.F.! (Viel Vergnügen!) beim spekulativen Trading über kurzlebige Websites, in deren Impressum kosovarische und tschetschenische Namen dominieren.

  2. Johannes Grill

    Adi Shamir ist renomierter Kryptographie-Experte, das “S” der RSA-Verschlüsselung steht für seinen Namen. Er ist jedoch weder Ökonom noch Bitcoin-Experte, wie in der zugrundeliegenden APA-Meldung behauptet. Ob er überhaupt je etwas von Österreichischer Nationalökonomie gehört hat, ist fraglich.

    Bitcoin ist eine freie Technologie, die gleichzeitig Werttransfersystem und Währung ist – beide Funktionen kommen ohne zentraler Instanz aus, es gibt keinen Betreiber, keinen zentralen Server, nichts, wo man einen Stecker ziehen könnte, um das System abzudrehen. Jeder kann Bitcoin weltweit nutzen, ohne irgendwen um Erlaubnis fragen zu müssen.

    Das System ist völlig transparent, auch die absolute Mengenbegrenzung von 21 Mio Bitcoin kann von jedem beaufsichtigt und überprüft werden, willkürliche Eingriffe sind jedoch nicht möglich (wer das trotzdem macht, erschafft eigentlich nur eine eigene Privatwährung, die wahrscheinlich niemand akzeptiert).

    Wie weit sich eine Währung mit diesen Eigenschaften gegenüber Staatsgeld etabliert, wird die Zeit zeigen. Es gibt keinerlei Garantie, dass der Erfolg der letzten 8 Jahre fortgesetzt wird, andererseits ist das auch nicht auszuschließen.

    Das Schöne an Bitcoin ist, dass im Gegensatz zum Euro die Nutzung völlig freiwillig ist. Wer Bitcoin als undurchschaubar, unseriös oder nur als spekulative Tulpe sieht, möge einfach seine Finger davon lassen. Allen anderen steht es frei ganz nach persönlichem Risikoappetit einen Teil seines Vermögens auch in Kryptowährungen zu halten.

    https://www.derbrutkasten.com/a/die-wurzeln-von-bitcoin-teil-2-von-der-donaumonarchie-bis-zur-blockchain/

  3. Christian Peter

    @Johannes Grill

    Der Unterschied ist bloß : Bitcoin wird immer ein Spekulationsobjekt bleiben und im Unterschied zu Zentralbankgeld niemals als ein Zahlungsmittel taugen.

  4. GrafBergevonGrips

    Rennziege:
    Von allen hätte ich ein so unreflektiertes Posting erwartet, nur nicht von Ihnen.
    Ich bin schlichtweg entsetzt.
    Schade!
    PS:
    Ich kenne die Verfasser der Site. Die haben sich alles, nur nicht so einen Kommentar verdient.

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