Kann man sich freiwillig versklaven?

In der Diskussion über ein Verbot der Vollverschleierung wird immer wieder auf Frauen verwiesen, die sich ‚freiwillig‘ verhüllen würden. Für die Schriftstellerin Zoe Jenny ist das kein Argument – und sie vermisst die Solidarität mit den Frauen, die sich in islamischen Ländern gegen ihre Unterdrückung zur Wehr setzen:… weiter hier

17 comments

  1. Fragolin

    Weil ich’s gerade gefunden habe eine herzige Wortmeldung eines syrischen “Flüchtlings”:
    http://www.danisch.de/blog/2016/10/16/charmeoffensive-eines-syrers/
    Man legt denjenigen Deutschen, die mit Arabisierung und Islamisierung ihres Landes nicht einverstanden sind nahe, doch das Land zu verlassen. Volksverhetzung und verbale Brandstiftung – wären es nur dann, wenn das ein Sachse über Syrer geschrieben hätte.
    Aber da gab es ja voriges Jahr schon so eine Szene mit einem Regierungskommissär irgendwo in Helldeutschland, der auf einer Verantsaltung den Dunkeldeutschen gleich ausrichtete, wem die gloriose Politik Ihrer Rautigkeit Angela der Ersten nicht gefällt der könne ja auswandern. Also scheinbar ganz auf Regierungslinie.
    Jetzt richtet man ihnen medial aus, besser zu flüchten.
    Oder was?
    Gibt es sonst einen Einsatzbefehl an die eingedrungenen muslimischen Sturmtruppen, die in als Asylheime getarnten Kasernen auf den Ruf ihres Imam warten?
    Was geht denn hier ab???

  2. Fragolin

    Zur Frage ob man sich selbst versklaven kann – man weniger, aber frau scheinbar schon. Auf wessen Konto gehen die zig Millionen verkauften “50 shades of grey”-DVDs? Sicher keine schenkelklopfenden Männergruppen, die sich das reinziehen. In den Kinos lag die Frauendichte bei der Unterwerfungsschmonzette auch bei locker 80%.
    Ich glaube, eine erkleckliche Mehrheit der Frauen hat gar kein Problem mit der Verstoffkäfigung. Und selbst die Feminstinnen verteidigen ja dieses Symbol der Unterwerfung.
    Nach der Verpantoffeltierlichung ihrer metrosexuellen pedikürten Pudelchen träumen sie davon, als Schatten eines knallharten Machos herumzuhuschen, der sie dafür dankbar täglich einmal richtig rannimmt.
    Irgendwie hat sich alles, was Feminismus und Genderei so mühsam zusammenfabuliert haben, vor der Testosteronwolke anrückender Junghengste in dampfige Luft aufgelöst. Die Natur siegt über das Konstrukt. Am Ende gibt es nur 2 Geschlechter, und die Rollen werden klar verteilt…

  3. Reini

    @Fragolin…. “die Ärzt” haben es schon gewusst: “Manchmal, aber nur manchmal, haben Frauen ein kleines bisschen Haue gern,..”

  4. stiller Mitleser

    @ Fragolin
    richtig, leider.
    Die Testosteronwolke gibt’s wirklich und für Lebewesen mit guten Nasen ist sie sehr provokant, wie z.B. die Angriffe von rivalisierenden Rehböcken auf schwitzende Jogger zeigen….

  5. waldsee

    JA
    die burka ist symbol für eine religiöse form.aber es gibt einige religionen (ich meine monotheist.) ,die
    eine verkleidung haben.der auffälligkeitsgrad ist unterschiedlich ,das prinzip sicher nicht.

  6. Mona Rieboldt

    Wenn diejenigen Deutschland verlassen, die nicht mit dieser orientalischen Invasion einverstanden ist, werden diese Asylanten auch kein Geld mehr bekommen, dann fehlen nämlich die Steuergelder für die vielen nicht arbeitenden Moslems.

  7. Mona Rieboldt

    Fragolin
    Was hat ein Film wie “50 shades of grey” mit realer Unterdrückung oder Burka zu tun? In Action-Filme laufen beispielsweise viele junge Männer. Und hat das was mit Realität zu tun?

    Frauen konnten sich in dem Film mit der Hauptdarstellerin identifizieren, sie hat wenig Ahnung von Sexualität (jede Frau hat auch mal angefangen) und verliebt sich in einen Mann, der eine Vorliebe für SM hat. Und dieses SM ist ihr fremd, sie lässt sich von ihm erst mal dazu verführen, zum Schluss trennt sie sich ja dann von ihm. Der ganze Film ist ein Märchen vom reichen jungen Mann und einer “unschuldigen” jungen Frau. Das spricht Frauen an und klar, es ist eine Art Liebesfilm.
    Im übrigen unterliegt jede Sexualität auch Modewellen, SM ist eine solche Modewelle und nur daher gab es das in diesem Film.
    Daraus aber zu konstruieren, Frauen wollten unterdrückt werden, ist absurd. Es gibt auch sehr viele devote Männer.

    Nur eins ist klar, Gender und der Frauenversteher und der “Haustier”-Mann ist nicht mehr interessant für Frauen. Das ist doch das Gleiche, Frauen wollen Männer erziehen, damit er so ist, wie sie wollen. Haben sie es dann geschafft, sehen sie erst, was sie für einen Langweiler als Mann haben.

  8. Fragolin

    Liebe @Mona Rieboldt,
    dass Sie sich nicht mit jenen Frauen identifizieren, die sich gerne unterwerfen, spricht ja sehr für Sie, wundert mich aber auch nicht, da sich hier sowieso nicht viele Mainstramtypen tummeln.
    Sie bestätigen es aber selbst: Junge Männer gehen lieber in Actionkracher, wo junge Männer die Welt retten und ihnen dafür ein erst spröde-störrisches doch ihm immer mehr verfallendes Jungweibchen in die Arme sinkt. Frauen stehen mehr auf Liebesfilme – enden die aber damit, dass eine starke Amazone ein störrisches Bürschlein zähmt und an die Kette nimmt? Oder doch eher damit, dass sie dem Helden ihrer Träume in die Arme sinken darf?
    Actiontaschenbücher verkaufen sich nicht einmal annähernd wie Arztromane. Ich lese beides nicht und vermute bei Ihnen selbiges, aber ich rede hier nicht von uns beiden sondern der (gefühlten oder echten, ich habe da keine Statistik) Mehrzahl der Leute da draußen. Und diese Mehrzahl wird keine großen Probleme haben, Ausreden zu erfinden, warum es in naher Zukunft normal sein sollte, dass Frauen nur mit Haarbedeckung aus dem Haus gehen (“Hat meine Oma auch immer gemacht, und mein Mann sagt ihm gefällt das viel besser, ich hätte dann so ausdrucksstarke Augen, und man muss ja nicht wie diese laszive Schlampe aus dem 3er Aufgang herumrennen…”) oder Männer einen Fusselbart tragen (“Ist halt jetzt so Mode und meine Frau sagt, ihr gefällt das, da sehe ich so männlich aus und es kitzelt so schön…) und beide ihre Bibel wegschmeißen und sich einen Koran in den Kasten stellen. Nein, es wird wenig Widerstand geben, weil sie sich bereitwillig in die Rollen fügen, die ihrem Naturell entspricht. Das herrschende Männchen, das devote Weibchen.
    Die Natur und die Triebe zu besiegen heißt Zivilisation. Und die ist eine verdammt dünne Kruste, die gerade massiv aufgeweicht wird.

  9. Dr.Fischer

    Mona Rieboldt 12.20 – ich bin ganz Ihrer Meinung. Sado-Maso wurde mit der politisch gewollten Homo-Schwemme ans Tageslicht gespült, und wenn man sich das Bildungprogramm für die Kinder in der EU anschaut, weiß man, daß derlei zur Normalität gepreßt werden soll. Film (wer hat diesen wohl gesponsert) ist ein mehr oder weniger subtiles Steuerungselement für das Bewußtsein der Masse.Daß Frauen riskante Geschichten mit “gutem” Ausgang lieben, liegt m.E. an ihrer meist noch nicht so gefühlsdistanzierten Einstellung. Also – well done, soweit, was das geschickte product placement bei den noch gebildeteren Frauen anbelangt.
    Allerdings wird es noch viel Um- oder Rückerziehung brauchen, bis unsere Frauen wieder drei Meter hinter den Machos tücherverpackt einherwatscheln.
    (Ich hege halt den Verdacht, daß die ersten Impulse schon längst gesetzt wurden, als da sind Niedergang der Bildung=Verdummung der Jugend, Konstruktion der neuen Frau,die nur dann etwas wert ist, wenn sie sich dem Hausfrauendasein verweigert und sich lieber – überspitzt ausgedrückt – am Fließband verwirklicht und gar nicht mehr mitkriegt, daß sie damit vom Familienmanagement zum fremdbestimmten Arbeiten absteigt, die Reihe könnte man fortsetzen mit dem Aufblühen der Pornoindustrie, die zunächst die Frau als Mittel zum Zweck einsetzte und sie schließlich auch auf sexuellem Gebiet für keineswegs wesentlich erklärt, siehe die stolzen Gay-Männer, die von den bunten Lkws kreischen. Rechnet man dazu noch die Abtreibungsindustrie mit ihrer geschickten Vermarktung allerlei Absonderlichkeiten (vom Organhandel bis zur Bewerbung intakter Vaginen, neulich erst gelesen), dann sieht man die Meilensteine am Weg der sich noch weiblich und kinderliebend fühlenden Frau in die ins Konzept der herrschenden Politik passende Unfreiheit. Mit dem Geburtenrückgang bei der autochthonen europ.Bevölkerung ist ja schon ein dafür wesentliches Stadium erreicht worden. Ich bin nicht der Meinung, daß Frauen i.a. sich “eh!” gerne unterwerfen möchten .Es fällt auf, daß es Bestrebungen gibt, Frauen z erklären, wie sie “richtig” sein sollten und perfide Strategien, sich ihrer dann zweckvoll – ausnützerisch zu bemächtigen. Die Kopftuch-Debatte hilft, die nächste Abwärts- Stufe erst in den Blickpunkt zu rücken , um sie dann weiter auszubauen. Das Gros der muslimischen Kopftuchverteidigerinnen sitzt dort bereits und hat keineswegs Differenzierteres vor, etwas anderes als Geburtenzahlen, wie befohlen, zu steigern.
    Im übrigen meine ich, daß dies – und noch v.m. – zu einem ausgeklügelten Plan zur Destabilisierung des “Westens” gehört. Das Cui bono dämmert schon herauf.

  10. Mona Rieboldt

    Fragolin
    Hatten wir das nicht schon mal? So sehr hat sich der Mensch doch nicht seit der Steinzeit verändert. Klar, ein dominanter Mann bietet Schutz für Frau und Kinder und Frauen mögen nun mal die Hingabe an einen “starken” Mann. Ich denke, es gibt wahrlich Schlimmeres.

    Das bedeutet aber nicht, dass die deutsche Durchschnittsfrau sich an einen “Wilden” hängt, der nicht mal lesen und schreiben kann, also Jahrzehnte vom deutschen Staat leben wird. Es ist nichts als ein Lumpenproletariat, was nach D und auch A reingeholt wurde. Daran sind alle diejenigen schuld, Politiker, aber auch die Helfer, die es erst ermöglicht haben, dass so viele kommen konnten. Von den Gewinnern (Kriegsgewinnler) der Asylindustrie wie Kirchen mal gar nicht zu reden.

  11. astuga

    Eben, man sollte nicht vergessen, auch die Genitalverstümmelung wird vorwiegend von den Frauen selbst freiwillig tradiert.

    Dennoch erwächst daraus keine Verpflichtung in unseren Gesellschaften ebenfalls jeden Missstand zu akzeptieren, der anderswo freiwillig praktiziert wird.

    Um mit der Afro-Amerikanerin Harriet Tubmann zu sprechen (Stichwort Underground Railroad):
    “Ich habe tausend Sklaven befreit.
    Und ich hätte noch weitere tausend befreit, wenn sie nur gewusst hätten, dass sie Sklaven sind.”

  12. Thomas Holzer

    @Fragolin 05.39h
    Mit Verlaub, aber das hat nie und nimmer ein Syrer, nicht mal ein “normaler” autochthoner Deutsche geschrieben/getippt, dafür ist das verwendete Deutsch viel zu gut.
    Ich wage zu behaupten, daß diese Worte einem Syrer von einem gutmenschlichem Journalisten in die Tasten gelegt wurden 😉

  13. Thomas Holzer

    Und ja, man kann sich freiwillig versklaven, man lese einfach Isaiah Berlin. Nur weil etwas für manche/viele Menschen als abwegig erscheint, ist es noch lange nicht unmöglich

  14. mariuslupus

    Bei der nächsten Diskussion bei Margot Illner werden wieder zwei voll verschleierte Musliminen ihre Freiheit betonen. Ein Vorsteher irgendeines islamistisches Rates wird die Unmoral der nicht verschleirten Frauen anprangern, die seine Glaubensgenossen mit lasziven Blicken, zu schlechten Gedanken, verführen. Die Genossinen Künast und Roth werden freudig mit den Kopf nicken, das Selbstbestimmungsrecht der verschleierten Frauen und die Toleranz der islamischen Männer, in einen Atemzug, loben.

  15. Fragolin

    @Mona Rieboldt
    Naja, die Eine oder Andere schon, aber das wird nicht das Problem sondern nur braucbare PR sein. Nein, es wird gesellschaftsfähig sein, es wird Mode werden zum Islam zu konvertieren, schön gemeinsam Mann und Frau, man wird es sich schönreden (“Seht her, die rechten Hetzer mit ihrem Burka-Gekreisch haben unrecht, wir tragen nur Kopftuch und leben ansonsten weiter wie bisher, aber der Glaube gibt uns Kraft blabla…”), es wird Bobo-Mode. Der Islam kommt nicht mit Feuer und Schwert, die IS-Leute sind die Ungeduldigen, der wahre Muslim hat Zeit. Mit dem Schwert wird der Kleine Djihad geführt, der Große Djihad mit den Worten des Propheten im Herzen. Kleine Schritte führen zum großen Ziel…

    @Thomas Holzer
    Ja, der Verdacht besteht, dass da einem linken Aufhetzer die Feder durchgegangen ist, “Huffington” hat den Artikel ja auch wieder entfernt. Nur das Internet vergisst nicht.
    Aber ehrlich gesagt finde ich das sogar noch schlimmer, als wäre da “nur” ein sogenannter “Flüchtling” ausgerastet, wenn das ein Deutscher den Deutschen ausrichtet. Und am ekelhaftesten ist es, wenn sich dieser deutsche Volksverhetzer und Hassprediger hinter einem syrischen Pseudonym versteckt, weil er zu feige und gewissenlos ist, wenigstens den Hintergrund seiner Person zu offenbaren. Rassist von der übelsten Sorte, der mit geistiger Brandstiftung indirekte Hetze gegen Syrer produziert – die linken Lügner merken entweder nicht, dass sie genau das tun, was sie ihren Gegnern vorwerfen, oder sie tun es aus Absicht. Dass weder Staatsschutz noch AAS gegen ihn aktiv werden ist ein Hinweis darauf, dass eher zweiteres zutrifft.
    Der Brandbeschleuniger für den Notstand wurde importiert, jetzt werden die Schwefelhölzer gewetzt. Irgendwie muss sich der Bürgerkrieg noch vor der Bundestagswahl ausgehen.

  16. Der Realist

    wirklich ein hervorragender Artikel, war nur überrascht, solche Argumente gegen Vollverschleierung im “Standard” zu lesen, dort suhlen sich ja alle in der politischen Korrektheit. Die Aussage: “Die Burka ist kein religiöses, sondern ein politisches Statement”, hätte ich mir schon lange von Berufsemanzen gewünscht.

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