Kann Sebastian Kurz die ÖVP retten?

Von | 11. Mai 2017

“……Für welche taktische Variante sich die ÖVP in der Wahlkampfphase entscheiden wird, ist nebensächlich. Der plötzliche Rücktritt Mitterlehners trifft sie hart und schwächt den einzigen konkurrenzfähigen Spitzenkandidaten, den sie hat. Gut möglich, dass Mitterlehner damit seiner Partei einen letzten Dienst erwiesen hat: Die Chancen, dass sich Kurz mit einer neuer Bewegung, zum Beispiel mit Griss, von der ÖVP löst, sind aufgrund des Zeitdrucks unter dem er jetzt steht, gesunken. Obwohl das für das Land mit seinen unauflösbar verkrusteten Parteistrukturen und für Kurz selbst die vielversprechendste Alternative wäre…..” (hier)

65 Gedanken zu „Kann Sebastian Kurz die ÖVP retten?

  1. Thomas Holzer

    @Urban Geller
    Da schießen ja die Verschwörungstheoretiker wieder, leider, aus dem Kraut.
    Aber bitte, weiter so, wird sicherlich noch “interessanter”, respektive dubioser-
    8,5 Milliarden haben keine Ahnung, wozu drei, vier, maximal fünf Menschen intendieren, und ergo “folgen” sie den Intentionen dieser “dark men” und lassen sich von diesen bevormunden.
    Könnte es sein, daß sich ein paar Staatsverweigerer, “Gegner” der “Firma Österreich” auf diese Seite verirrt haben!?

  2. namor

    Ja glaubt denn wer, dass Kurz im Alleingang mit Mazedonien die Balkanroute geschlossen hat!?

    Kurz gegen den Seniorpartner in der Regierung und gegen die eigene Partei, gerade erst in der oberen Riege der österreichischen Macht angekommen und dann im Alleingang gegen Freund und Feind. mit dem Beitrittskandidaten Mazedonien gegen die EU-Kommision, gegen Deutschland das die EU finanziert. Gegen Juncker, Schulz, Merkel, Faymann, … Der Kurz so kurz im Geschäft, mein Gott ein Gott!?

    Kein Flüchtling wollte nach Mazedonien, aber diese verschrobenen Gesellen dort schließen die Grenze und riskieren massive Verzögerungen in der Annäherung an die EU!?

    Was für eine Posse und Herr Kurz spielt eine Hauptrolle. Was er will ist irrelevat, er ist nicht der Autor. Was der/die Autor-en will/wollen, wer weiss. Am besten man stellt sich die Frage in 50 Jahren noch mal. Was Herr Kurz sagt ist genau so egal wie dass Geplauderenvon Herrn Seehofer. Fast tägliches Gebelle ohne irgend eine Wirkung. mit “seehofern” sollte ein neues Adjektiv eingeführt werden, hilfreich beim analysieren der allermeisten Politiker.

    ps. der Ton hier ist zum fremdschämen.

  3. raindancer

    @namor
    stimme zu….in allen Tonarten….

  4. Selbstdenker

    Könnte es vielleicht sein, dass sich ehemalige Kostenstellenleiter der PV mit eigener Gleisanlage eine Troll-Truppe leistet, die von jenem Apfel geleitet wird, der nicht weit vom Pferd fällt? Nurmalsodirektgefragt.

  5. Thomas Holzer

    @namor
    Herr “Gerüchtelehrling”, zum Meister fehlt Ihnen noch vieles.
    Beweise, nicht aber -mit Verlaub- dämliche Behauptungen, Fakten, und nicht nur “wagemutige”, rhetorische Fragen werden erwartet, wenn man schon so dummdreist “argumentiert”
    Ich hatte der Mehrheit der hier Beiträge Schreibenden mehr Niveau zugemutet, vergeblich. offensichtlich.

  6. Christian Peter

    Über die Lachnummer Kurz braucht man sich nicht lange zu unterhalten, nach den kommenden Wahlen wird es ohnehin eine Blau-Rote Regierung geben (wird rechnerisch nicht anders möglich sein). Vielleicht gelingt es Kurz dann im zweiten Bildungsweg, das abgebrochenes Jusstudium zu beenden, um Österreich nicht weiterhin in die peinliche Lage zu versetzen, von einem Abiturienten repräsentiert zu werden.

  7. namor

    @holzer

    soll ich jetzt emails des Aussenministeriums hacken? Sie finden die Allianz Kurz-Mazedonien gegen die Koalition EUKommision-Merkel nicht etwas unausgeglichen, der Gewinn für Mazedonien nicht erkennbar bei hohem Risiko?

    Dann eben nicht.

  8. Wanderer

    @namor
    Ganz gegen den Willen der EU-Granden wird er wohl nicht gehandelt haben. Es war ein später Gewinn für alle, aber das Problem ist damit beileibe nicht gelöst. Soll der Mann je zu Höherem berufen werden, wird sich zeigen, ob er gen Brüssel oder Visegrad tendiert.

  9. Antonia Feretti

    Es mag alles richtig sein an Ihrer Analyse, Herr Eppinger! Aber einen, meines Erachtens wichtigen, Punkt haben Sie außer Acht gelassen. Mitterlehner ist Kern “auf den Leim gegangen” und hat es deshalb verabsäumt, der ÖVP-Arbeit ein eigenständiges Profil zu geben! Kern als Meister der Inszenierung und der schönen Worte wirkt auf den ersten Blick gewinnend. Aber er hat nur ein einziges Ziel, die Vermarktung seiner selbst, das fällt bei distanzierter Beobachtung sehr bald auf! Kern will der große Zampano sein, Probleme interessieren ihn nicht, Sacharbeit?, dafür hat man Untergebene, Linie vorgeben? Lieber nicht, bringt Konflikte und schadet dem Image!
    Einem solchen Menschen zu vertrauen und zu glauben, mit ihm gemeinsam politische Sacharbeit zu erledigen, ist, pardon, nicht besonders klug! Man kommt unter die Räder und genau das ist passiert. Dass das den Anderen in der Partei nicht gefällt, ist nicht verwunderlich. Den Wählern gefällt es auch nicht!
    Im Gegensatz dazu das Verhalten von Sebastian Kurz. Er hat sich nicht um die medial super aufgebauschten Empörungstiraden der linksgrünen Gutmenschen geschert, seine Meinung freundlich, aber bestimmt geäußert und im Rahmen seiner Möglichkeiten gehandelt. DAS gefällt den Wählern und das verleiht auch der handelnden Person und seiner Partei(?) Profil und Glaubwürdigkeit!
    Das Scheitern Reinnold Mitterlehners allein auf parteiinterne Missstimmung und Intrigen zurückzuführen, erscheint mir verkürzt. Die Frage ist vielmehr: Was hat zu dieser parteiinternen Missstimmung geführt?

  10. Rennziege

    No, heit is’ wieder amoi lustig då, Buam und Diandln! Wås fia a Freid, i kånn mi kaum no’ beheaschn vua lauta Begeisterung.
    Freie Bahn den Tüchtigen Wichtigen — und trampeln sie noch so sehr auf dem Waldpfad, vulgo Holzweg. Die Verschwörer sind halt immer und überall — aber gottlob werden sie hier abendfüllend entlarvt, was fundiertes Nachdenken erspart. Mein Dank an die gnadenlosen Aufklärer ist grenzenlos. 🙂

  11. Wanderer

    @Antonia Feretti
    Was hat zu dieser parteiinternen Missstimmung geführt? Diese Frage habe ich vorhin ähnlich gestellt. Das würde mich auch interessieren, denn ich sehe keinen koalitionären Profiteur.

  12. raindancer

    @Antonia Feretti 11. MAI 2017 – 21:46
    letzten Endes ist die einzige Frage die zählt nicht eine Frage der Sympathie, sondern einzig und allein was nützt und bringt Österreich voran..und damit mein ich nicht die reichsten 20%, ich meine Bildung, gesamter Wohlstand, Gesundheitsversorgung, Arbeitsmarkt, Forschung, Migration. Werden Auffanglager die Problematik lösen mit bestehenden Asylgesetzen?
    Sind 20% Muslime das grössere Problem als zum Beispiel im besten Fall ein geeintes, starkes Europa?
    Muss wohl jeder für sich beantworten.
    Sind derzeitige Parteiensysteme überhaupt zukunftsfähig? Scheinbar ja, dieselben werden in ganz Europa wiedergewählt. Oder ist es der nächste historische Fehler in der Geschichte, den die Europäer machen?

  13. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Wenn man die Personalnot der ÖVP betrachtet, wird man rasch zum Schwärmer von FPÖ/SPÖ.

  14. sokrates9

    Finde dass Mitterlehner einen perfekten Racherücktritt hingelegt hat! Er hat die ÖVP am falschen Fuß erwischt, Kern ist Dank seiner Wiener Diadochenkämpfe in schlechter Wahlkampfausgangsposition, Glawischnigg kämpft um das Überleben, die Neos detto, von Team Stronach ganz zu schweigen! Einzig Strache ist gut positioniert und sitzt in einer Königsmacherrolle. Ohne ihm wird gar nichts gehen! Perfektes Timing von Mitterlehner und hervorragende Revanche! Was den ” Studienabbrecher ” Kurz betrifft ist er intellektuell noch immer 4 Semester weiter wie der EU – Star und die deutsche Kanzlerhoffnung!!

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