Kant und die Asylantenkrise

Von | 21. Oktober 2015

Aufklärung ist der Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist die Unfähigkeit, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschliessung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. (Immanuel Kant)

3 Gedanken zu „Kant und die Asylantenkrise

  1. caruso

    Kant war Deutscher, nur haben ihn die Deutschen zu ihrem eigenen Schaden längst
    vergessen.
    lg
    caruso

  2. Markus Maximilian Goritschnig

    Mein Grundsatzartikel zur Flüchtlingskrise und die pseudo-kantianischen Biedermänner, welche diese (durchaus!) steuern:

    Moralischer Imperialismus der Biedermänner
    11. Oktober 2015 23:19 | Autor: Markus Maximilian Goritschnig

    Die neuen Experten für synthetische Urteile a priori sitzen im Deutschen Bundeskanzleramt. Zur besseren Allgemeinverständlichkeit nennt man dort eine Entscheidung „alternativlos“, wenn sie entgegen aller Empirie und entgegen jeglichen Instinkten mit Gewalt und sehr viel Geld dennoch durchgeboxt wird.

    Denn eines ist ja von vornherein klar: Alle Menschen unterscheiden sich nur in Äußerlichkeiten. Wenn man sich also ihrer annimmt und sie aufklärt, werden sie von selbst erkennen, dass unsere Gesellschaft inklusive Regierung vernünftig und fortschrittlich ist. Von dort ist es dann nur noch ein kleiner Schritt, die Religion als eine unpolitische Folklore zu erkennen, die – in je unterschiedlichen Schattierungen – ein Liedchen anstimmt über etwas, das uns letztendlich hier zu Erden für immer verborgen bleiben wird. Deswegen brauchen wir uns darüber auch gar nicht zu streiten, so Biedermann zu den Koranstiftern.
    […] Weiterlesen bei Andreas Unterberger – falls Link angezeigt werden kann hier:
    http://www.andreas-unterberger.at/2015/10/moralischer-imperialismus-der-biedermaenner

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