Kanzler Kurz, Macron des Ostens?

Von | 16. Oktober 2017

“Sebastian Kurz könnte der Macron des Ostens, der Macron der Migration sein. Wird er Kanzler, könnte er helfen, die in den Flüchtlingskrisen verprellten Osteuropäer einzubinden, denen Österreich traditionell nahe ist. Es liegt auch an Merkel, die Chancen zu nutzen, die Macron und Kurz ihr bieten….” (hier)

16 Gedanken zu „Kanzler Kurz, Macron des Ostens?

  1. Lisa

    Was jaulen jetzt all die Pressestimmen von Rechtsrutsch in einer Art, als ob in ein paar Tagen Springerstiefel aus allen Ecken stampfen und Hakenkreuz-Flaggen gehisst und Massen auf den Strassen“Kurz, befiehl, wir folgen“ skandieren würden?! Diese Pauschalisierungen rechts-links sind heute absolut sinnleer/austauschbar: es geht doch ums Programm, um definierte soziale (nicht „sozialistische!) Forderungen, sozialer sogar als das, was bisher von den sog Gutmenschen verbrochen wurde: menschenverachtende, realitätsfremde und kurzsichtige Hilfsmassnahmen, die überhaupt keine echte Hilfe waren und sind. Man hätte Tausende von Toten verhindern können, hätte jetzt nicht desillusionierte frustrierte Migranten am Sozialtropf, wenn eine geordnete Flüchtlings- bzw. Migrationspolitik betrieben worden wäre – Stw. Grenzkontrolle/Registrierung – im übrigen hat Österreich i. Vh. bewundernswert viele davon aufgenommen und ich treffe da trotzdem auf weniger dumpfen Hass als etwa in D oder die manierlich kaschierte Abwehr wie in der CH.

  2. Rado

    Was ist bloß mit den Wiener Bobos los?
    Massive Einbrüche der Grünen in den Bobobezirken, die auch ein Pilz nicht wettmachen kann!
    Ziehen die neuerdings alle weg? Oder hatten sie ein paar ungute Erlebnisse zuviel vor der Haustüre?

  3. Thomas Holzer

    @Rado
    Die Bobos haben die Sozen gewählt, weil die Bobos tief in ihrem “Herzen” schon immer Sozen waren und auch immer Sozen bleiben werden

  4. Falke

    @Thomas Holzer
    Ganz richtig, die Grünen sind in Wien total eingebrochen, doch profitiert davon hat – neben Pilz – vor allem der Katastrophen-Wampo. So gesehen hat Pilz der SPÖ indirekt – wahrscheinlich – den 2. Platz gerettet.

  5. sokrates9

    Strache hat exzellente Position und kann von Kurz fordern! Wenn sich Strache verweigert kann Kurz nur versuchen mit seinem Freund Kern eine Koalition zu bilden! Kern – Strache zerreißt die Genossen und wird kaum funktionieren! Kurz ist nicht zu beneiden da sich ja die alten ÖVP Intriganten begonnen von Karas bis Rauch Kallert schon aus ihren Löchern kriechen!

  6. Falke

    @Christian Peter
    Egal, was man von Kurz hält – er ist zumindest, schon aufgrind der geringen Bedeutung Österreichs innerhalb der EU, nicht gefährlich. Ganz anders Macron: sein Ziel ist eine Schulden-Union mit einem zentralen Finanzminister, wo sich – vor allem Frankreich – weiterhin unbegrenzt verschulden kann, und diese Schulden von Deutschland (und, in geringerem Ausmaß, auch von Österreich, Holland …) bezahlt werden. Merkel hat ja schon halb zugestimmt, indem sie Schäuble – der da wohl nicht mitgemacht hätte – vorsorglich in das Amt des Bundestagspräsidenten “entsorgt” hat.

  7. Fragolin

    @Lisa
    Pawlowscher Reflex. Wenns klingelt, sabbern die. Da setzt das Resthirn komplett aus.

    @sokrates9
    Wenn Kern das einzige Hindernis vor dem Verbleib an den Futtertrögen ist, nur weil die beiden Blender nicht miteinander können, ist der ruckzuck weg.

  8. Mona Rieboldt

    Lisa
    Dumpfer Hass in Deutschland? Wie kommen Sie darauf? Eine dreiste Behauptung von Ihnen. Wo sehen Sie “dumpfen Hass”? Wir haben eine hohe Kriminalität von Asylanten, dazu unzählige sexuelle Übergriffe, nicht nur Silvester. Dafür sind die Deutschen viel zu ruhig.

  9. mariuslupus

    Ein, hoffentlich abwegiger Vergleich. Sollte Kurz in Richtung Macron sich entwickeln, kann er enger Vertrauter Merkels für Osteuropa werden.
    Österreich hätte mit Kurz, tatsächlich die Chance die Beziehungen zu den Visegrad Staaten wieder zu normalisieren, eine eigenständige Position in Mitteleuropa einzunehmen und eine Poltik im Interesse dieser Region in Europa zu betreiben.
    Aber, wahrscheinlich bleibt es beim frommen Wunsch. Kurz, wird eher über kurz, als über lang, von den brüsseler und berliner Bonzen. auf die EU Linie gebracht.

  10. Rado

    Die sogenannte Satire-Zeitschrift “Titanic” titelt „Endlich möglich: Baby-Hitler töten“. Mitsamt Bild von Sebastian Kurz in einem stilisierten Fadenkreuz. Wie nennt man sowas wohl? Witzig wohl nicht, wie ich meine. Sitzt der Chefredakteur und Mitherausgeber Martin Sonneborn nicht im EU-Parlament?

  11. Christian Peter

    Einen Blindgänger wie S. Kurz mit Emmaunuel Macron zu vergleichen ist reichlich verwegen. Schließlich absolvierte Emmanuel Macron Elitehochschulen, gewann als Jugendlicher Preise in Sprachen und Klavier und war einige Jahre als Investmentbanker tätig. Während der Blindgänger S. Kurz nicht einmal fähig war, ein gewöhnliches Studium abzuschließen und nichts weiter leistete, als als Wahlhelfer der ÖVP Kondome an die Bevölkerung zu verteilen.

  12. mariuslupus

    @Christian Peter
    Das Macron die ENS absolviert hat, ist keine Garantie, dass er als President sinnvolle Arbeit wird leisten können. Bis jetzt gibt es keine Anzeichen, dass er aus der Reihe der unfähigen französischen Präsidenten herausragen könnte.
    Zweifel gibt es auch, was seine emotionale Stabiltät betrifft. Jugendliche haben normalerweise andere Interessen, als sich von ihrer ein Viertejahrhundert älteren Lehrerin vernaschen zu lassen.

  13. Christian Peter

    @mariuslupus

    Macron hat in den ersten Monaten seiner Amtszeit bereits mehr Reformen eingeleitet, als wir in Österreich in den vergangenen 2 Jahrzehnten erlebten und im kommenden Jahrzehnt erleben werden. Was auch kein Wunder ist, denn im Zweiparteiensystem Österreich gab es den letzten nennenswerten Regierungswechsel vor 70 Jahren.

  14. "

    @Christian Peter
    Macron hat Reformen angekündigt, dabei ist es geblieben. Obama ähnlich, “yes, we can”, dabei ist es geblieben.

  15. Johannes

    Die größte Leistung von Kurz bisher war es tatsächlich die Schließung der Balkanroute zu initiieren und die Länder an einem Tisch zu bringen um den Vorgang erfolgreich zu gestalten.
    Erfolgreich aus zwei Gründen, zum Ersten die Ströme haben tatsächlich nachgelassen, und zum Zweiten und das wurde viel zu wenig gewürdigt er hat eine große Gefahr abgewendet nämlich jene das im Balkan wieder alte Feindschaften befeuert würden.
    Ich hatte wirklich große Sorgen wenn ich hörte wie die Ungarn mit den Serben, die Serben mit den Kroaten und die Kroaten mit den Slowenen große Meinungsverschiedenheiten hatten die sich schon in echte Feindschaften zu entwickeln schienen.
    Es war beschämend wie untätig die EU und Merkel diese Entwicklung tatenlos hinnahmen.
    Das war die eigentlich noch größere Leistung von Kurz er hat diese große Krise entschärft indem er den ratlosen Ländern des Balkan, die nicht wußten wie sie sich verhalten sollten um nicht die Gunst und Aufnahmeperspektiven für einen EU Beitritt zu verlieren, einen Weg gezeigt.
    Seiner Unterstützung ist es zu verdanken das Merkel gegen Erdogan jene Karten in der Hand hatte um ihren Deal erfolgreich zu gestalten.
    Danke Herr Kurz und alles Gute!

  16. Christian Peter

    @”

    Das stimmt nicht, Macron hat schon einige Reformen eingeleitet, u.a. die umstrittene Arbeitsmarkt – Reform, weswegen es in Frankreich Massendemonstrationen gab.

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