“Kapitalismus ist gut für die Armen – und für die Umwelt”

(MARTIN RHONHEIMER) Kapitalismus und Marktwirtschaft haben das wohl größte Problem der Menschheit gelöst: das Problem der Massenarmut. Kapitalismus heißt: produktive Nutzung privaten Reichtums zum Zweck unternehmerischen Gewinnstrebens, freier marktwirtschaftlicher Tausch und Wettbewerb sowie internationaler Handel – auf der Grundlage des staatlichen Schutzes von Eigentumsrechten, für alle geltender rechtlicher Regeln und von Rechtssicherheit. Für die Kirche, die sich immer besonders um das Los der Armen gekümmert hat und sich heute auch um Umwelt, Natur und Klima sorgt, sollte dies eine gut Nachricht sein. Doch Missverständnisse und Abwehrreflexe überwiegen. Kapitalismus und Gewinnstreben wie auch Marktwirtschaft haben in kirchlichen Kreisen keine gute Presse. Vielmehr werden sie für die Probleme und Verwerfungen der Gegenwart verantwortlich gemacht. weiter hier

2 comments

  1. Falke

    Kapitalismus hat – wie jedes System – natürlich auch seine Schattenseiten. Man kann aber darüber mit vollem Recht das gleiche sagen, was angeblich Churchill über Demokratie gesagt hat: “Die Demokratie ist eine schlechte Staatsform; ich kenne aber keine bessere”. Sozialismus (oder gar Kommunismus) ist definitiv keine Alternative; das konnte man ja bereits zur Genüge 1:1 beobachten.

  2. Mourawetz

    staatlichen Schutz von Eigentumsrechten erwarte ich mir nicht von einem Staat, der mehr als die Hälfte meines durch Arbeitskraft geschaffenen Einkommens für sich und die Seinen einzieht. Und es ist keine Verbesserung in Sicht, nun da die Grünen zur Macht verholfen wird.

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