Kategorie-Archive: Kapitalismus

Erhard und Mises – ein fiktiver Dialog

Von | 4. Mai 2021

(von JOSEF STARGL)

Erhard, Ludwig (1897-1977): Die Kollektivisten ersehnen keine Gemeinschaft freier Menschen. Sie wollen „mehr Staat“ und sie fördern eine „selbstverschuldete Unmündigkeit“.
Mises, Ludwig von (1881-1973): Sie ertragen es nicht, dass andere Menschen anders denken, anders handeln und anders leben, als sie es für richtig halten.
Erhard: Mehr marktwirtschaftliche … > weiter lesen

Privateigentum schafft Wohlstand

Von | 25. April 2021

(JOSEF STARGL) Die antimarktwirtschaftlichen Neo-Realsozialisten rufen nicht mehr wie früher nach Kollektivierung, aber sie behaupten negative soziale und ökologische Auswirkungen einer Privateigentums- und Wettbewerbsordnung und sie greifen das Privateigentum an, um die Eigentümer zu entmachten.

Die Solidargemeinschaftsorientierten und die (Zwangs-)Umverteilungsgerechten orientieren sich am „Stammesdenken“. Eine Selbstinteressenorientierung in einer rechtsstaatlichen Marktwirtschaft … > weiter lesen

Der Primat der Politik und der „andere“ Sozialismus

Von | 13. April 2021

“…. Jede Zeit hat ihre Modewörter, eines davon lautet heute „Primat der Politik“. Gemeint ist der Primat gegenüber „der Wirtschaft“ und der ihr eigenen Logik, der Logik der eigentumsbedingten, auf Rentabilität und Gewinn zielende Verfügungsmacht über die Produktionsmittel. Der Primat der Politik tritt als kategorische Forderung auf – denn es … > weiter lesen

“Blasenökonomie: Wie echter Kapitalismus helfen kann”

Von | 7. April 2021

Aufs und Abs an einzelnen Märkten sind ein natürliches Phänomen. Die aktuelle Alles-Blase jedoch ist es nicht. Die meisten Ökonomen gehen davon aus, dass der Konjunkturzyklus dem Kapitalismus inhärent wäre. Doch dem ist nicht so. In der Tat ist Zyklizität ein natürliches Phänomen: In lebendigen Systemen ist das

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Kein Wachstum, und schon steht das Glück vor der Tür

Von | 30. März 2021

Die Bewegung, die „Degrowth“ propagiert – Null- oder gar Negativwachstum, auf Französisch „décroissance“ – hat seit langem Auftrieb in vielen reichen Ländern – kaum aber in brasilianischen Favelas oder indischen Bauerndörfern. Aber lassen wir die Polemik und wenden wir uns zuerst einer populären Quelle dieses Denkens zu, danach den ökonomischen … > weiter lesen

Guter Neid, böser Neid – eine Emotion und ihre Folgen

Von | 28. März 2021

(ANDREAS TÖGEL) „Der Neid is´ a Hund“ weiß der österreichische Volksmund. Da ist schon was dran. Neider zählen meist nicht zu den glücklichsten Zeitgenossen. Nicht von Ungefähr zielt die Forderung linker Umverteiler (auch) auf den Abbau der Unzufriedenheit der Zukurzgekommenen. Weil man aber Arme par ordre du mufti nicht reich, … > weiter lesen

Wirtschaftliche Freiheit bedeutet Wohlstand

Von | 11. März 2021

(ANDREAS TÖGEL) Einmal jährlich veröffentlicht die liberale US-amerikanische Denkfabrik „Heritage Foundation“, zusammen mit dem Wall Street Journal, den internationalen „Index of Economic Freedom“. Der soeben erschienene 2021er- Report bietet einen Überblick über die wirtschaftliche Lage und Entwicklung von 178 Ländern. Die ersten fünf Plätze belegen (wieder) Singapur, Neuseeland, Australien, die … > weiter lesen

Nur die Logik des Tausches und des Marktes schafft Wohlstand

Von | 22. Februar 2021

(BEAT KAPPELER) Es ist der Tausch, von dem Ökonomie handelt, nicht nur die Knappheit, wie oft geschrieben wird. Denn viel anderes ist auch knapp, die Liebe, der Friede, gute Politik. Im Tausch treten die zwei Akteure gegeneinander auf, Anbieter und Nachfrager. Sie einigen sich, der Markt wird geräumt – im … > weiter lesen